Fast ein halbes Jahr Auslandaufenthalt, das war schon immer mein Traum, der dann letztes Jahr endlich in Erfüllung ging. Gestartet habe ich meinen Trip in Melbourne, Australien. Vier Wochen Sprachaufenthalt, viele neue Leute kennenlernen und vor allem in eine pulsierende Metropole eintauchen. Melbourne ist eine total vielfältige Stadt! Es bietet viel Kulturelles, eine interessante Alternativszene, genügend Ausgangsmöglichkeiten und eine faszinierende Umgebung. Es ist eine der grössten Metropolen Australiens und doch fühlt man sich schon nach kurzer Zeit zu Hause.
Nach knapp fünf Wochen in Melbourne bin ich dann auf eigene Faust weitergezogen und habe Zentral- und Westaustralien bereist. Die Australier sind ein total offenes Volk und man findet sehr schnell Anschluss. So viel Sonne, Meer und Gelassenheit scheint einfach das Gemüt ein bisschen aufzuhellen. Nach drei Monaten in Australien, habe ich dieses Land mit einem lachenden und weinenden Auge verlassen. Ich musste feststellen, dass man selbst nach drei Monaten erst einen Bruchteil dieses wunderschönen, atemberaubenden Land gesehen hat. Trotzdem freute ich mich auf den zweiten Teil meiner Reise: Volontäreinsatz in Indien.
Volontäreinsatz in Himachal Pradesh
Angekommen in Delhi war ich froh, dass ein Projektbetreuer mich gleich vom Flughafen abgeholt hat. So ein bisschen An- und Begleitung für die ersten Tage in Indien ist definitiv empfehlenswert. Nach dem alle Projektteilnehmer eingetroffen waren, starteten wir mit einer Einführungswoche in Jaipur. Das Kennenlernen der indischen Kultur und Bräuche war faszinierend und notwendig zugleich. Es gab viele Situationen in Indien, die für manch einen Europäer im ersten Moment befremdend wirken. So war ich froh, dass wir die Fälle innerhalb der Gruppe mit unseren Projektbegleitern besprechen konnten. Selbst wenn unsereins nicht immer Verständnis aufbringen kann, soll man sich zumindest damit auseinandersetzen (schliesslich ist man der Gast im Land).
Für mich und 4 weitere Volontäre ging es nach der Einführung in den Norden nach Palampur (Himachal Pradesh). Ein Dorf, umgeben von Reis- und Teefelder, im Hintergrund die Ausläufer des Himalayagebirges. Ich fühlte mich bereits vom ersten Moment an zu Hause. Der totale Kontrast zu Indiens Städten – den ich sehr genossen habe. Eine überschaubare Volontärgruppe (10 Personen) und ein tolles Team haben mir unvergessliche drei Wochen beschert. Morgens habe ich in einer öffentlichen Schule
eine erste Klasse betreut, am Nachmittag hab ich Mädchen in Computer unterrichtet. Zu schnell musste ich mich hier wieder verabschieden und reiste zurück nach Delhi.
Daraufhin reiste ich während 5 Wochen von Delhi nach Mumbai. Für mich war es die perfekte Kombination dieses vielfältige Land einerseits als Volontär und andererseits als Tourist zu bereisen. Als Volontär hat man die Möglichkeit viel tiefer in die indische Gesellschaft zu blicken und das offene, freundliche und neugierige Volk besser kennenzulernen. Dennoch war auch die Reisezeit für mich wahnsinnig interessant, weil man die Unterschiede der verschiedenen Regionen Indiens kennenlernt.
Meine Reise war eine grosse Bereicherung für mich und ich werde beide Länder bestimmt wieder besuchen! Einfach weils so faszinierend war…
- Isabelle
Entweder man liebt Indien, oder man geht ihm aus dem Weg. Hier vereinen sich Menschenmassen, Millionen Fahrzeuge, Tiere, Gerüchte, Farben und die vielen Eindrücke beinahe zu einer Reizüberflutung. Indien ist extrem vielfältig und setzt sich aus den unterschiedlichsten Klimazonen zusammen. Wüste, Hochland, tropische Strände, Urwälder und weite Graslandschaften – so unterschiedlich wie die Natur sind auch die Bewohner Indiens mit ihren Bräuchen, Traditionen und Kulturen. Als Freiwilliger in Indien (mehr Infos hier) kann man sich in drei Gebieten engagieren, die in diesem Blogbeitrag näher vorgestellt werden.
Freiwilligenarbeit in Himachal Pradesh:
Auch bei diesem Einsatzort findet zunächst eine 5-tägige Orientierungsveranstaltung in Jaipur statt. Himachal, was übersetzt „Im Schoss des Himalaja“ bedeutet ist ein wahres Naturparadies und wird nicht umsonst als das „Land der Götter“ bezeichnet. Grüne Hügel, dichte Wälder, verschneite Berggipfel und klare Bergseen sind das Markenzeichen der wasserreichen Region. Sie ist der Sitz der tibetischen Exilregierung und hier wohnt somit auch der Dalai Lama. Die Einsatzbereiche für die Freiwilligen im kleinen Örtchen Palampur bestehen wie in Rajastan aus dem Unterrichten der Kinder und vor allem der Förderung der lernschwächeren Schüler. Es besteht die Möglichkeit neue Unterrichtsmaterialien zu entwickeln und Freizeitaktivitäten zu planen. Wiederum sind Einsätze in der allgemeinen Kinderbetreuung (d.h. spielen mit den Kindern, sie beschäftigen und sicherstellen, dass sie die Schule besuchen) und die Mitarbeit an einem Förderprojekt für Frauen möglich. Als Highlight werden in dieser Region auch Trekkingtouren in Himalaya Gebirge und Ausflüge in die heilige Stadt Amritsar angeboten.
Unterschiedlicher als die Himalaya Regionen könne Goa kaum sein. Es ist das Strandmekka Indiens und lockt mit weissen Sandstränden, Palmenwäldern, gemütlichen Beach Huts, die allesamt leckeres indisches Essen und kühle Drinks anbieten und natürlich dem warmen pazifischen Ozean. Trotz Tourismus und einem Aufschwung der Gegend ist die Bildungssituation immer noch prekär und vor allem HIV ist weit verbreitet. Nach der Ankunft in Mumbai werden die Volunteers wiederum in einer zweitägigen Infoveranstaltung in die Besonderheiten Indiens eingeführt. In der Freizeit erwarten den Besucher solche Highlights wie den Gateway of India, die hängenden Gärten und Elephanta Island. Auch in den darauffolgenden Tagen und Wochen in Goa sorgen verschiedene Aktivitäten, wie Yogastunden, Bootstouren, Trekkingabenteuer und Besuche auf Gewürzplantagen, Museen und Tempeln für viel Action.
Die Einsatzbereiche legen den Fokus auf Kinderbetreuung, Bildung und Gesundheit. In Kindertagesstätten betreuen und versorgen die Freiwilligen die Kleinen, sorgen für abwechslungsreiche Freizeitaktivitäten und fördern die Kreativität mit Musik, Kunst und verschiedenen Spielen. Im Bereich Bildung wird wiederum Englisch oder Mathe unterrichtet oder den Kindern mit den Hausaufgaben geholfen. Hierzu gehört auch die Kinder über Hygiene und Gesundheit zu informieren. Absolviert man den Sozialeinsatz in einem Gesundheitsprojekt wird dem medizinischen Personal zur Hand gegangen, wobei hier natürlich Freiwillige mit medizinischen Vorkenntnissen gefragt sind.
Hier gehts zum 1. Teil: Freiwilligenarbeit in Rajastan
Entweder man liebt Indien, oder man geht ihm aus dem Weg. Hier vereinen sich Menschenmassen, Millionen Fahrzeuge, Tiere, Gerüchte, Farben und die vielen Eindrücke beinahe zu einer Reizüberflutung. Indien ist extrem vielfältig und setzt sich aus den unterschiedlichsten Klimazonen zusammen. Wüste, Hochland, tropische Strände, Urwälder und weite Graslandschaften – so unterschiedlich wie die Natur sind auch die Bewohner Indiens mit ihren Bräuchen, Traditionen und Kulturen. Als Freiwilliger mit praktikum.ch unterwegs in Indien kann man sich in drei Gebieten engagieren, die in diesem Blogbeitrag näher vorgestellt werden.
Freiwilligenarbeit in Rajastan:
Die erste Nacht nach der Ankunft verbringen die Freiwilligen in Delhi, der mega-Metropole mit 22 Millionen Einwohnern. Hier erhälst du eine erste Einführe in die Gebräuche und somit die Do’s and Don’ts des Landes. Weiter geht’s nach Jaipur, wo die Orientierung während 5 Tagen fortgesetzt wird. Die Orientierungstage sind so informativ wie unterhaltsam. Die Geschichte, Kultur und das soziale System Indiens wird erklärt, es wird an einem Hindi Basiskurs teilgenommen, Tempel und andere Sehenswürdigkeiten wie der Taj Mahal besucht und sogar einen Bollywood Tanzkurs absolviert. Während dieser Zeit leben die Freiwilligen bei einer indischen Gastfamilie.
Einsatz in drei Projektbereichen
Der Sozialeinsatz selber findet in Lalsot statt. Die Kleinstadt liegt etwa 100km südöstlich von Jaipur und die ehrenamtliche Hilfe wird hier sehr geschätzt. Die landwirtschaftlichen Ressourcen sind begrenzt und ein grosser Teil der Bevölkerung hat keinen oder nur einen sehr beschränkten Zugang zu Bildung. Als Volontär wird man in drei Projektbereichen eingesetzt. In den lokalen Schulen kann entweder Englisch oder Mathe unterrichtet werden, Nachhilfe gegeben werden oder es wird die Kreativität der Kinder mit Musik und Kunstprogrammen gefördert. Ein absolutes Highlight findet zwischen März und September statt: Dann werden die Kinder einer nomadischen Gemeinschaft von Schlangenbeschwörern unterrichtet!
Wer nicht unterrichten möchte kann sich auch um die generelle Kinderbetreuung kümmern. Im Rahmen von Bildungsworkshops wird dafür gesorgt, dass die Kinder regelmässig zur Schule und in die Taggesstätten gehen. Auch auf die Ausbildung der Frauen und Mädchen wird besonders Wert gelegt. Sie werden in Englisch und Computerkenntnissen unterrichtet.
Und in der Freizeit?
So gerne geholfen wird, etwas Freizeit muss natürlich auch sein: Es werden verschiedene interessante und abwechslungsreiche Workshops angeboten, wie zum Beispiel Yogakurse und indische Kochlektionen, oder es werden Ausflüge wie Kamelsafaris unternommen.
Hier gehts zum 2. Teil: Freiwilligenarbeit in Himachal Pradesh und Goa
Antigua ist wunderschön: Eingebettet zwischen drei Vulkanen, dem Agua (3766m), Fuego (3763m) und dem Acatenago (3976m) überzeugt die alte Kolonialstadt und die ehemalige Spanische Hauptstadt Zentralamerikas mit den farbenfrohen Strassenzügen und faszinierenden kolonialen Bauten. Blumen wachsen aus Ritzen in den bröcklenden Ruinen und pastellfarbene Fassaden und Terrakottadächer ziehen den Besucher in den Bann. Fotosujets bieten sich an jeder Ecke an! Antigua ist auch ideal zum Arbeiten im Ausland!
Sozial Arbeiten und Spanisch lernen
Antigua beheimatet eine Fülle von sozialen Projekten, wo Freiwillige in verschiedenen Institutionen mithelfen. Die Hälfte der Einwohner Guatemalas ist indianischer Abstammung, mit einer Flut von farbenfrohen Trachten und Traditionen. Die Volunteers helfen bei der Freiwilligenarbeit in Waisenhäusern, Pflegeheimen, Kindertagesstätten, Gemeindezentren oder Tierauffangstationen mit. Vier Wochen lang werden Spiele organisiert und Kinder beschäftigt, Gesundheitsberatungen durchgeführt, unterrichtet, und und und. Natürlich hängt der Einsatzort auch von den Spanischkenntnissen ab. Daher wird bei der Ankunft in Antigua zunächst ein vierwöchiger Sprachkurs absolviert (1 Woche bei sehr guten Spanischkenntnissen), um sich anschliessend möglichst optimal mit der Bevölkerung verständigen zu können.
Schokolade selber machen und Kaffeeplantagen entdecken
Die Aktivitäten in Antigua sind spannend und vielfältig. So gibt es ein Schokoladenmuseum, wo man lernen kann, eine eigene Schokolade aus Kakaobohnen herzustellen und in die Geschichte der Pflanze eingeführt wird. Auch Touren auf die Kaffeeplantagen werden angeboten, wo man aufregende Einblicke in den gesamten Prozess des
Kaffeeanbaus, bis hin zur Erzeugung des fertigen Produkts erhällt. Besucher pflücken zunächst auf den Plantagen ihre eigenen Bohnen und erlernen danach deren Verarbeitung.
Vorsicht ist geboten
Dank der Polizei ist Antigua, zumindest Tagsüber, relativ sicher. Aufpassen sollte man jedoch ausserhalb der Stadt und während der Nacht, vor allem bei Schichtwechsel der Polizei. Auch von Wandern auf dem Volcan de Agua wird abgeraten, da eine Vielzahl von Überfällen und Entführungen stattgefunden haben. Falls doch nach solchen Abenteuern gesucht wird, sollte man sich unbedingt einer Gruppe mit Sicherheitsleuten anschliessen. Beliebt ist auch die Wanderung zum Cerro de la Cruz, einem Hügel am nördlichen Rand der Stadt. Auch diese kurze Wanderung wird nur mit Polizeischutz unternommen.
Wenn man an Südöstasien denkt, kommen zuerst palmengesäumte weisse Palmstrände, kühle Cocktails, uralte Tempelanlagen und grüne Urwaldlandschaften in den Sinn. Das eher unbekannte Reiseland Kambodscha hat all das und noch vieles mehr zu bieten. Die erstaunliche Vielfalt des Landes reicht vom berühmten Angkor Wat Tempel über unberührte Flussdeltas bis zur französisch geprägten Hauptstadt Phnom Penh. Bei der Freiwilligenarbeit in Kambodscha werden das Land und die Bevölkerung hautnah erlebt und es werden wichtige Bildungsprojekte unterstützt.
Das echte Kambodscha
Eine turbulente Geschichte nach der Unabhängigkeit von Frankreich hat ihre Spuren im Land hinterlassen. Bürgerkriege, der Vietnamkrieg und die Diktatur der Roten Khmer trieben Kambodscha in den wirtschaftlichen Verfall. Die Freiwilligenarbeit hier konzentriert sich vor allem auf den Bildungsbereich. Als Volunteer lernst du das wahre Kambodscha auf dem Land kennen – 80% der Bevölkerung wohnen in ländlichen Gebieten und leben meist von Reisanbau und Fischfang! Doch alles der Reihe nach…
Angkor Wat, schwimmende Dörfer und viel Tradition
Der Freiwilligeneinsatz beginnt in Siem Reap, der 60’000 Einwohner zählenden Hauptstadt des gleichnamigen Bezirks. Es wird im Volontärshaus oder im Hostel im Mehrbettzimmer gelebt und zunächst eine viertägige Orientierungsveranstaltung besucht. Dabei werden wichtige Informationen zu Land und Bevölkerung, der kambodschanischen Kultur und Sprache und den Gepflogenheiten des Landes vermittelt. Während diesen ersten Tagen werden natürlich auch Ausflüge in die Tempelanlage Angkor Wat und in das schwimmende Dorf Chong Kneas unternommen, sowie ein traditionelles Dinner und eine Tanzvorführung besucht.
Dann beginnt auch schon der richtige Sozialeinsatz – und zwar per Fahrrad. Das Fortbewegungsmittel Nr.1 in Kambodscha bringt dich zuverlässig zu deinem Einsatzort. Die Freiwilligen unterrichten primär Englisch, entweder als Hauptlehrer oder als Assistenz der örtlichen Lehrperson. Nebenbei wird auch noch Sport- oder PC-Unterricht gegen und es werden ausserschulische Aktivitäten vorbereitet. Das Projekt kann zwar nicht selber ausgesucht werden, doch die Freiwilligen haben die Möglichkeit anzugeben, mit welcher Altersgruppe sie am liebsten arbeiten möchten.
Adventure Travel hört sich ja schon mal gut an: Reisen in ferne Länder, exotische Kulturen und natürlich jede Menge Abenteuer. Diese Art zu Reisen kombiniert einen Sprachkurs mit Abenteuerreise und Strandferien. Beim Adventure Travel wird jedoch noch – je nach Dauer des Aufenthaltes immer wieder in verschiedenen Freiwilligenprojekten vor Ort mitgeholfen. So auch bei der Abenteuerreise nach Venezuela:
In der Nähe des Äquators, an der Südamerikanischen Karibikküste, befindet sich das Land der Vielfalt und der Gegensätze. Venezuela ist ideal für eine Abenteuerreise, denn das Klima ist das ganze Jahr über angenehm warm und somit ziemlich wetterfest. Von tropischen Inseln und farbigen Korallenriffen über die faszinierende Bergwelt der Anden, endlose Savannengebiete bis zu Regenwälder mit fleischfressenden Pflanzen und faszinierende Wasserfällen hat das Land alles zu bieten.
Das Adventure Travel Programm startet dabei an der Karibikküste. In den ersten zwei Wochen wird intensiv Spanisch gelernt und sogar Salsa, Merengue, Kochen und Klettern sowie Abseilen als Vorbereitung für die Touren unterrichtet! Währenddessen werden laufend Ausflüge in die Umgebung unternommen, wie zum Beispiel eine dreitägige Kajaktour um Delfine zu beobachten.
In der dritten Woche geht es in den Caripe National Park, wo Höhlen entdeckt und Plantagen besucht werden und natürlich viel gewandert wird. Geschlafen wird hier in Zelten. In der Vierten Woche wird das aufregende Orinoco Delta besucht. Diese Woche steht ganz im Zeichen des Survival Trainings: die Teilnehmer werden fürs Überleben in der Wildnis geschult und es werden abgelegene Dörfer im Dschungel besucht und das traditionelle Leben der Ureinwohner wird kennengelernt.
In den darauffolgenden zwei Wochen wird in Playa Colorada Strandferien gemacht. Neben Spanisch Unterricht, Kochen und Kulturlektionen entspannen Sie sich am Strand, Spielen Beachvolley und gehen Schnorcheln. Die Pause ist verdient, denn in Woche 7-8 geht es mit dem Jeep auf Safari ins Hochland. Hier werden die Teilnehmer richtig körperlich gefordert. Es geht auf eine Trekkingtour im Dreiländereck und geschlafen wird natürlich wieder in Zelten.
In den letzten 4 Wochen des Programms reisen die angehenden Voluteers wieder zurück nach Playa Colorado, wo jeweils Nachmittags in einem Hilfsprojekt mitgeholfen wird. Dieses Programm ist nichts für Stubenhocker – es werden sowohl Flexibilität, Selbständigkeit und Anpassungsvermögen gefordert. Dafür lernen sie die Kultur und die Menschen Venezuelas intesiv kennen, lernen Spanisch und bereisen für drei Monate eines der aufregendsten Länder der Welt.
Swasiland tönt zwar wie Switzerland, tatsächlich könnte der zweitkleinste Staat Afrikas kaum unterschiedlicher als die Schweiz sein. Das Königreich ist bitterarm, zwei drittel der Bevölkerung müssen mit weniger als einem Dollar pro Tag auskommen, die Arbeitslosenquote ist erschreckend hoch und die Lebenserwartung liegt durch die hohe AIDS Rate bei lediglich 32 Jahren. Bei einem Sozialeinsatz in Swasiland hilfst du also da, wo die Hilfe am dringendsten benötigt wird.
Verglichen mit anderen afrikanischen Ländern mit ähnlichen Problemen ist Swasiland jedoch relativ ruhig und sicher, mit einer viel tieferen Kriminalitätsrate als umliegende Staaten. Trotzdem sollte auf die Sicherheit geachtet werden und man sollte nicht im Dunkeln allein unterwegs sein oder Geld offen herumtragen. Als Volunteer hast du die Möglichkeit, Freiwilligenarbeit und Reisen zu kombinieren, wobei die meiste Zeit bei der Mitarbeit an einem der vielen Projekte verbracht wird.
Helfen wo die Hilfe wirklich benötigt wird
In verschiedenen Gemeindezentren kümmern sich die Freiwilligen um Kinder zwischen 3 und 13 Jahren, von denen viele ihre Eltern an AIDS verloren haben. Die Arbeiten in den Zentren sind sehr vielseitig und abwechslungsreich und reichen vom Unterrichten der Kinder in Englisch und Mathematik, Essen verteilen, bis zur Organisation von Freizeitbeschäftigungen oder einfach nur das Spielen und Zeitverbringen mit den Kindern. Neben der Kinderbetreuung ist es auch möglich in einem Krankenhaus und bei Sport- oder Renovierungsprojekten mitzuhelfen.
Safari und Tauchen
An den freien Tagen gehst du auf Safari im berühmten Krüger Nationalpark und hast die Möglichkeit die faszinierende Tier und Pflanzenwelt auf Safari-Fahrten oder Bushwalks aus nächster Nähe zu erleben. Ausserdem steht ein Ausflug and die weltbekannten Strände von Mosambik auf dem Programm. Eine faszinierende Unterwasserwelt, das türkisblaue Meer und eine Menge Aktivitäten, wie tauchen, schnorcheln, kajaking Reiten oder Biken machen das Tropenparadies ideal für ein paar Tage Erholung.
Cindy leitete Freiwilligenarbeit in Indien und berichtet hier über ihre Erlebnisse und Erfahrungen:
Mein Sozialeinsatz in Goa war super und eine tolle Erfahrung. Ich habe die Zeit dort sehr genossen. Das camp war gut, entsprechend den Zimmergenossen war das Zimmer sauber oder nicht, das Essen schmeckte auch,aber es gibt sehr oft das selbe…
Goa ist etwas toleranter als der Rest von Indien, aber zur Arbeit sollte/muss lange Kleidung getragen werden, d.h. Schultern und Knie müssen bedeckt sein, da teilweise das Klassenzimmer gleichzeitig das Wohnzimmer einer Familie ist und man sich aus Respekt anpassen sollte. Auch in den anderen Schulen in den Slums sind die Eltern meist sehr religiös und auch da sollte man entsprechend gekleidet sein. Im Camp kann man sich anziehen wie man möchte.
Die Projekte in Goa sind hauptsächlich auf die Schule oder das Altersheim ausgerichtet. Für mich war das in Ordnung so, da ich genau in diese Richtung wollte. Andere wären gerne in Krankenhäuser, hatten aber keine Möglichkeit dazu.
Es war für mich eine sehr eindrückliche Zeit in Indien – man lebt und arbeitet mit den Menschen dort zusammen und erfährt so sehr viel über das Land und die Kultur. Ich habe das sehr geschätzt und werde dies bestimmt wiederholen…
Südafrika gehört zu den faszinierensten und abenteuerreichsten Destinationen der Welt. Hier erwartet dich eine unglaubliche Vielfalt an Landschaften, Tierarten, Sprachen und Kulturen. Beim Freiwilligeneinsatz in Südafrika kannst du dich sozial engagieren und die Regenbogennation hautnah erleben.
Projektmöglichkeiten
Die meisten Projekte befinden sich in und um Kapstadt. Das Angebot an Projekten ist sehr vielfältig und du wirst sicherlich etwas finden, was dir Spass macht. So kannst du beispielsweise an einer Grundschule Englisch unterrichten, dich um Kleinkinder in der Tagesstätte kümmern, im Krankenhaus Patienten pflegen oder in HIV-Präventionsprojekten helfen.
Auch Tierliebhaber kommen nicht zu kurz. In den zahlreichen Wildlife-Schutz Projekten kümmerst Du dich um verletzte oder verwaiste Tiere, u.a. Antilopen, Adler, Geier, Schlangen, Igel und Eulen, du hilfst Affen wieder in die Wildnis einzugliedern oder versorgst Löwenbabys. Als Volontär in einem solchen Wildlife Projekt bist du natürlich auch für die Instandhaltungder Käfige und Gehege zuständig und hilft bei alltäglichen Arbeiten wie füttern und putzen.
Englisch lernen und Südafrika entdecken
Zu Beginn deines Einsatzes als Volontär besuchst du einen Englisch Sprachkurs und hast die Möglichkeit, deine Englischkenntnisse zu verbessern und aufzufrischen. Südafrika eigenet sich auch perfekt als Einstiegsland, wenn du den Afrikanischen Kontinenten zum ersten Mal betrittst. Eine Safari durch den Kruger Nationalpark ist sehr empfehlenswert und auf deiner Reise durch die Regenbogennation kannst du das Land und seine Leute besser kennenlernen und die faszinierende Kultur so richtig einsaugen.
Liebst du die unberührte Natur und die pure Wildnis? Dann haben wir genau das Richtige für dich!
In Kooperation mit unserer Partnerschule in Whistler und Vanouver bieten wir für den Sommer 2011 ein exklusives Angebot zur Freiwilligenarbeit in Kanada.
Im ältesten Nationalpark Kanadas, dem Banff Nationalpark in den kanadischen Rocky Mountains, werden Naturliebhaber für die Parkbetreuung gesucht. Damit kannst du deine Leidenschaft mit einem guten Zweck verbinden.
Als Volunteer in Kanada arbeitest du täglich draussen in der kanadischen Wildnis und lernst den Nationalpark und dessen Bewohner aus nächster Nähe kennen. Du untersuchst und promotest die Tier- und Pflanzenwelt von einem der grössten Nationalparks der Welt. Zudem kannst du geführte Touren durch den Park leiten und zeigst den Park Besucher die schönsten Plätze zum Bestaunen.
Jeder Tag bringt etwas Neues und langweilig wird dir bestimmt nie bei dieser atemberaubenden Naturkulisse.
Der Sozialeinsatz in Kanada besteht aus verschiedenen Aufgaben. Unter anderem überwachst du Tiere im Park, führst Gruppen umher und gibt’s wichtige Infos an Besucher weiter. Auch persönlich lernst du viel über den Banff Nationalpark und kannst persönliche Forschungsprojekte durchführen und Arbeitsberichte erfassen.
Das Programm besteht aus zwei Teilen von je 4 Wochen. Die ersten 4 Wochen besuchst du die Sprachschule in Whistler oder Vancouver, wo du deine Englisch Kenntnisse aufbesserst. Danach geht’s für weitere 4 Wochen in den Banff Nationalpark, wo du mit anderen Volunteers Freiwilligenarbeit leistest.
Falls du also Englisch lernen und Freiwilligenarbeit in Kanada verbinden möchtest, dazu die Natur und unberührte Wildnis liebst, ist dieses Projekt genau das richtige für dich (weitere Infos hier).












