Neuseeland ist Vielfalt pur: schneebedeckte Gipfel, Palmen, Sandstrand und Südseeklima, Moorlandschaften, Highlands und grüne Hügel und endlos weite Graslandschaften. Ein Holiday-Working Visum, Flugticket und ab geht’s an die Destination deiner Träume. Wer sich seine Reise ans andere Ende der Welt vor Ort mit diversen Jobs finanzieren möchte, ist beim Work and Travel Programm in Neuseeland genau richtig.
Hilfe zu Hause und vor Ort
Geholfen wird dir noch beim beantragen des Visums, bei der Planung der Reiseroute und beim Abschluss der passenden Reiseversicherung. In Neuseeland angekommen hilft die Partnerorganisation vor Ort kompetent deinen Traum vom Arbeiten und Reisen zu erfüllen. Zunächst werden Workshops zu Themen wie der Jobsuche in Neuseeland, Autokauf, der unabdingbaren Eröffnung eines Bankkontos, Unterkunftmöglichkeiten und den besten Tipps und Tricks für günstiges Reisen besucht. Alle Fragen werden ausführlich und kompetent beantwortet, so dass dem Abenteuer im Kiwi-Land nichts mehr im Weg steht. Das Büro am Startpunkt Auckland bleibt auch während des ganzen Aufenthalts die Anlaufstelle Nr.1, wo man sich jederzeit mit Fragen oder Anliegen melden kann.
Jobsuche leicht gemacht
Rechnen kann man mit 12-15 Dollar pro Stunde und keine Angst: Die Jobsuche gestaltet sich weit weniger furchteinflössend als angenommen. Die Arbeitslosenquote in Neuseeland ist tief, die Wirtschaft ist auf die ausländischen Arbeiter angewiesen und bisher hat noch jeder Teilnehmer Jobs gefunden.
Achtung: Da ein Working Holiday Visum nötig ist, ist dieses Angebot nur für österreichische Staatsangehörige verfügbar. Schweizer können sich jedoch als Freiwillige in Neuseeland engagieren.
Bei einem Work Experience Auslandaufenthalt werden Berufs- oder Weiterbildungsrelevante Auslandpraktika absolviert. Perfekt um eine Sprache zu vertiefen und gleichzeitig wichtige Berufserfahrung zu sammeln. Daniela war für ein Praktikum in Spanien und berichtet vom harten Alltag, aber auch von der spanischen Sonne und den Ausflügen und Abenteuern mit Freunden:
„Mein Arbeitstag in Lanzarote fängt um 16:00 Uhr an. In meiner Uniform gehe ich nach unten zur Pool-Bar, wo ich meistens nicht mehr allzu viel zu tun habe, weil wir um diese Zeit kein Essen mehr verkaufen. Meine Arbeit ist es, Getränkebestellungen der Gäste entgegenzunehmen, zu servieren und die Tische aufzuräumen. Kurz vor 18:00 Uhr sammle ich dann die Aschenbecher, Tischnummern und die Sitzkissen ein, weil wir dann schliessen. Danach kann ich für eine halbe Stunde Pause machen um zu essen und mich umzuziehen für die Cocktail-Bar. Um diese Zeit ist es da auch meistens relativ ruhig, aber keine Angst, dies ist nur die Ruhe vor dem Sturm. Um 20.00 Uhr geht es dann erst richtig los. Um diese Zeit fängt die Livemusik an und alle anderen Kellner beginnen ihre zweite Schicht am Tag. Eine Person geht immer mit der Maschine um die Tische, um die Bestellungen aufzunehmen und direkt an die Bar zu senden, wo die Getränke dann zubereitet werden. Ich und zwei Arbeitskollegen servieren die Getränke und kassieren das Geld ein. Je nach Andrang kann es da manchmal ganz schön chaotisch zu und her gehen. Besonders schlimm ist es zur Show-Zeit von 22.00- 23.00 Uhr, wenn die Leute keine Sitzplätze mehr finden oder einfach die Akrobaten, Tänzer, Sänger oder Zauberer sehen wollen und sich so ungünstig platzieren, dass sie den Durchgang versperren. Um 24:00 Uhr habe ich dann endlich Feierabend und falle entweder todmüde ins Bett oder gehe noch zu meinem Freund. Ich muss zugeben, die Arbeit ist hart und manchmal schmerzt mir das Handgelenk vom schweren Tablett und der Rücken tut auch mal weh nach einem ganzen Tag auf den Beinen. Wenn ich jedoch am Strand liege und die Sonne geniesse, während es zu Hause schon kalt und grau ist, wenn ich in meinem Lieblingscafé mit Blick aufs Meer frühstücke, oder an die vielen tollen Partynächte und Ausflüge, wie z.B. das Kamelreiten mit meinen neuen Freunden zurückdenke, oder auch wenn ich einfach mit meinem Freund zusammen bin, den ich hier kennengelernt habe, weiss ich wieder warum ich hier bin und kann meine Zeit doch geniessen.“
Die Republik Sambia liegt in Herzen Afrikas und ist für die unglaubliche Artenvielfalt und die Herzlichkeit der Menschen bekannt. Sambia bietet Reisenden ausserdem einige der weltweit besten Safari Möglichkeiten, einen Einblick in das “wahre Afrika” und die Victoria Fälle, ein wahres Naturwundern und UNESCO-Weltkulturerbe. Linda war im Sozialeinsatz in Sambia und hat sich im Bereich Gesundheit engagiert. Hier könnt ihr lesen, was sie alles erlebt hat:
Auf ins Ungewisse
„Ich heisse Linda und habe mich entscheiden, drei Wochen Sozialeinsatz in einem Medical Project in Sambia zu leisten, um mir Praxiserfahrung aneignen zu können. Die Reise nach Livingstone klappte hervorragend und ich wurde von African Impact am Flughafen abgeholt. Die Unterkunft war einwandfrei, sehr sauber und bestens geeignet für eine Horde Volontäre (ca. 20 Stück). Der erste Tag am Projekt war der Schlimmste, da bereits eine funktionierende Gruppe besteht, man niemanden kennt und keine Ahnung hat wo was zu finden ist. Es dauerte auch einen Moment, bis ich mir alle Namen der Organisationen und der Volontäre merken konnte. Doch jeder der am Projekt arbeitet hatte mal wie ich angefangen und so findet man schnell Anschluss an die Gruppe, so als hätte man schon immer dazugehört.
Unterwegs in medizinischer Mission
Am Vormittag war ich jeweils in medizinischer Mission unterwegs. Meistens arbeitet man zu zweit auf einem Projekt, entweder in einer Klinik, auf home based care (Hausbesuch) oder im Altersheim. Aufgrund meiner Vorkenntnisse wurde ich in den Kliniken eingesetzt und auf Hausbesuch geschickt. In der Libuyu Clinic wurde ich zum Beispiel angefragt, ob ich die gynäkologischen Untersuchungen der Mütter durchführen möchte, die gerade frisch ein Baby zur Welt gebracht hatten. Dazu gehörten die Untersuchung der Lympen, der Durchblutung, der Brüste, die Kontrolle der Laktation und es musste überprüft werden, ob sich der Uterus entsprechend des Geburtstermins zurück gebildet hatte. Auch habe ich die Kinder geimpft und der Libuyu Klinik gezeigt, wie man eine Spritze in ein Baby einführt, ohne dass man dabei die Arm- oder Beinknochen verletzt.
Einmal in der Woche werden in den verschiedenen Distrikten um Liviningstone die Babys gewogen. Dann kommen die Mütter mit ihren Babys zu den Kliniken und wir mussten die Babys wiegen und das Gewicht in einer Kontrollkarte registrieren. Gleichzeitig kontrollierten wir auch, ob die Babys alle Impfungen gemäss Zeitplan erhalten hatten. Zur Arbeit im Spital gehörten auch die administrative Patientenaufnahme und die Grunduntersuchung der Patienten.
Zu Fuss auf Hausbesuch
Auf home based care (Hausbesuche) werden Patienten vorgestellt, die entweder sehr krank sind und den Weg zur Klinik nicht mehr aus eigener Kraft schaffen oder man hat Notfälle. Meistens muss man dabei zu Fuss sehr weite Strecken zurücklegen und es kann durchaus sein, dass man eine Stunde laufen muss um den nächsten Patienten zu erreichen. Dabei wird man jedoch immer von einem local care giver des Dor
fes begleitet, der weiss wo die Patienten wohnen und als Übersetzer tätig ist. Vom Leprakranken Mann bis zur HIV positiven Mutter bekommt man hier (leider) alles zu sehen. Man kommt nicht nur mit den Menschen in Kontakt, man kommt auch deren Kultur und deren Leben sehr nahe und lernt den Spagat zu machen zwischen „helfen wollten“ und „akzeptieren“.
Es gab unzählige Tage, da fühlte ich mich einfach gut. Das Lächeln einer 90 jährigen Frau, der ich helfen konnte machte mich unglaublich glücklich oder auch wenn man jemandem zu spüren gibt, dass es sich durchaus lohnt die Hoffnung nicht aufzugeben. Die Dankbarkeit die die Menschen einem entgegenbringen ist nicht in Worte zu fassen – selbst wenn man jemandem nur ein Medikament gegen Kopfschmerzen in die Hand drückt.
Vielfältige soziale Projekte – in den Schulen, im Altersheim und auf der Farm
Am Nachmittag waren wir jeweils auf allgemein sozialen Projekten eingeteilt. Zum Beispiel beim „After School“ Projekt, bei dem es darum ging die Kinder von den Müllbergen zu holen und sinnvoll zu beschäftigen und mit ihnen einen Nachmittag lang auf dem Schulhof zu spielen. Beim „Art Club“ bastelte man mit den Kindern und im
„Reading Club“ gab man den Schülern Nachhilfe im Lesen und Schreiben. Wenn man beim „Farming“ Projekt eingeteilt war, musste man auf der nahegelegenen Farm helfen die Pflanzen zu bewässern, Unkraut zu jäten und zu sähen. Das Wasser für die Bewässerung wird jeweils, ganz urban, am nächsten Wasserloch geholt und von Hand zu den Beeten getragen – ein ganzer Nachmittag lang bei 40°C. Eine weitere Möglichkeit bestand darin, im Altersheim Zeit mit den Menschen der älteren Generationen zu verbringen und zum Beispiel mit diesen Bingo und Memory zu spielen.
HIV Schulung im Staatsgefängnis
Ich hatte die Ehre und durfte im Staatsgefängnis von Livingstone eine HIV/AIDS Schulung durchführen. Mit Plakaten, Bildern und Zeichnungen klärte ich die Gefangen über Sex, sexuelle Kontakte in verschiedenen Gruppen, Homosexualität, Übertragungsmöglichkeiten von Krankheiten (im speziellen von HIV) auf. Diese Aufgabe war eine der Eindrücklichsten überhaupt, denn man bekommt zu spüren, wie wenig die Menschen dort über HIV wissen und wie dankbar sie sind, wenn man das Wissen zu ihnen trägt und sie mit einfachsten Mitteln schult. Man steht in direktem Kontakt mit den Gefangenen und begegnet ihnen auf derselben Augenhöhe – es interessierte mich nicht warum sie im Gefängnis waren.
Ein paar ernste Worte an alle „Urlauber“ und „Partyliebhaber“
Die Zambier sind alle sehr freundlich, doch man sollte unbedingt die Anstandsregeln (bedeckte Schultern und Shorts bis über die Knie) beachten. Wenn man sich dieser Kleiderordnung fügt sehen einem „alle“ Türen offen und man kommt mit Gewalt nicht in Kontakt. Allerdings hatten wir einige Volontäre die die Sache eher als Ferien betrachteten und sich nicht an die Vorschriften hielten. So war es kein Wunder das praktisch alle die die Kleiderregel nicht beachtet hatten ausgeraubt oder überfallen wurden. Man kann auch nicht bis 4 Uhr morgens Party machen und um 8 Uhr den ersten Patienten medizinisch versorgen wollen. Ich musste zum Beispiel einem Patienten zwei kleine Umfangsvermehrungen im Gesicht operativ entfernen, das geht aber nur wenn man einen klaren Kopf hat, denn in Sambia kenn man keine Anästhesie.
Am Wochenende auf Safari und zu den Victoriafällen
An den Wochenenden hatten wir jeweils frei. Es bietet sich an die Victoria Fälle zu besuchen (15-20 Taximinuten vom Volontär Haus entfernt). Dort gibt es den Victoria Falls Nationalpark, man kann Bungee Jumpen bei einer atemberaubenden Kulisse und auch die Devils Pools auf der Kippe der Fälle sind sehr empfehlenswert. Allerdings muss man sehr gut schwimmen können, denn man durchquert den Zambezi River und der hatte eine ziemlich starke Strömung. Es besteht die Möglichkeit auf Walking Safari zu gehen und den Tieren ausgesprochen nahe zu kommen, man kann nach Botswana in den Chobe Nationalpark und dann gibt es noch zwei drei lokale Märkte die auch sehr zu empfehlen sind.
Der erste und der letzte Tag sind die schlimmsten. Denn so ungern man ankommt und sich dabei fragt: „habe ich wirklich die richtige Entscheidung getroffen, alleine hierhin nach Sambia zu kommen“. Genau so ungern verlässt man das Projekt auch wieder. Man hat so viele neue Freunde gefunden – sehr gute und enge Freunde die einem halfen die zum Teil schlimmen Schicksale der Patienten zu verarbeiten. Der letzte Tag war schlimm, ich wollte einfach nicht abreisen. Die Menschen, die Arbeit und natürlich meine Volontärfreunde waren mir in der kurzen Zeit enorm ans Herz gewachsen. Wenn man möchte und bereit dafür ist, bekommt man sehr viel Verantwortung übertragen – denn es geht in armen Ländern wie Sambia jeden Tag um Leben und Tod.
Heutzutage gewinnt ein Auslandpraktikum immer mehr an Bedeutung. Arbeitgeber legen vermehrt grossen Wert auf Auslandserfahrung. Daher kann ein Praktikum in einem fremden Land du
rchaus ein wichtiger Karierebaustein sein. Doch ein Auslandspraktikum macht sich nicht nur im Lebenslauf gut. Die neuen Eindrücke erweitern auch den Horizont und bereichern die eigene Persönlichkeit. In Kanada hast du die Möglichkeit, in Vancouver oder Whistler ein bis zu 2 Jahre langes Praktikum zu absolvieren und so nicht nur die Kultur des Landes, sondern auch die Geschäftskultur der Kanadier kennenzulernen.
Paid Work & Study
praktikum.ch bietet dir die Möglichkeit, im Ausland erste Arbeitserfahrung zu sammeln. Das “Paid Work & Study” Programm kombiniert arbeiten in Kanada mit einem Englisch Sprachkurs. So lernst du nicht nur sehr rasch viele neue Leute kennen, sondern kannst deine neugewonnenen Sprachkenntnisse gleich im Alltag anwenden. Ein Aufenthalt dauert zwischen 5 Monaten und 2
Jahren und du kannst aus verschiedensten Bereichen eine Tätigkeit auswählen. Ob Bartender, Concierge, Koch oder Servidemitarbeiter – die Auswahl ist gross. Der Vorteil am Paid Work & Stud Programm ist, dass du für deine Arbeit auch bezahlt wirst und zwar bekommst du je nach Job zwischen 8 und 14 CAD pro Stunde.
Jobsuche
Der Partner von
praktikum.ch kann die Jobsuche für dich übernehmen. Eine Platzierung ist garantiert (!) und manchmal hast du die Stelle bereits vor deiner Ankunft in Kanada. Bei dieser Option hast du jedoch wenig Einfluss auf die Art deines Arbeitseinsatzes. Wenn du selber aussuchen möchtest wo du dein Praktikum absolvieren willst, dann stellt dir die Partnerschule ihre Jobbdatenbank zur Verfügung. So kannst du ganz nach deinen eigenen Interessen eine passende Stelle für dich suchen. Der Aufwand für dich ist natürlich erheblich grösser aber du erhälts natürlich auch Unterstützung.
Englisch lernen und arbeiten
Du hast drei verschiedene Möglichkeiten, wann du deinen Englisch Sprachkurs machen willst. So kannst du deinen Sprachkurs zum Beispiel zu Beginn deines Auslandaufenthaltes machen. Dieser dauert dann genau so lange wie das anschliessende Praktikum (zB 4 Monate Sprachkurs und 4 Monate Praktikum). Eine weitere Option wäre, dass am Anfang sowie auch am Ende deines Aufenthaltes den Englischkurs besuchst.
So besuchst du beispielsweise zu Beginn zuerst für 2 Monate den Sprachkurs, arbeitest anschliessend 8 Monate lang und schliesst deinen Auslandaufenthalt mit weiteren 2 Monaten Sprachkurs ab. Die dritte Möglichkeit wäre, dass du zuerst 4 Wochen in der Schule Englisch lernst und danach jeweils halbtags arbeitest und halbtags weiterhin den Sprachkurs besuchen würdest.
Am Ende kommt es weniger darauf an WAS genau du machst, sondern einfach darauf, dass du erste Arbeitserfahrungen im Ausland sammeln kannst. So hast du bei späteren Vorstellungsgesprächen sicherlich einen Vorteil gegebüber Mitbewerbern, welche noch nie in einem anderen Land gearbeitet haben.
Du wolltest schon immer mal das wahre Farmleben testen und dabei deine Englisch Kenntnisse auffrischen? Beim kombinierten Sprachaufenthalt in Kanada und „work and travel“ Programm ist das jetzt möglich.
In den kanadischen Rocky Mountains kannst du deinen Traum vom Farmleben wahr werden lassen. In den Bundesstaaten Bristih Columbia und Alberta gibt es sogenannte Farmstays, wo du nach deinem Sprachaufenthalt in Vancouver auf eine der vielen Farms vermittelt wirst und dort das richtige Farmleben kennenlernst.
Verschiedene Farmarbeiten
Bei der Arbeit handelt es sich um verschiedenste Tätigkeiten. So kannst du zum Beispiel auf einem der vielen Weingüter mitarbeiten, lernst etwas über Traubenanbau und die Ernte, sowie der Vertrieb oder sogar das Marketing.
Natürlich wird die Weinverkostung nicht zu kurz kommen.
Wenn du lieber Tiere magst, gibt es auch einige Möglichkeiten. Egal welche Tiervorliebe du hast, es gibt wahrscheinlich für Jede die richtige Farm. Je nach Ranch lernst du mehr über die Hege und Pflege, das Füttern oder erlebst sogar eine Geburt mit.
Es gibt natürlich auch die klassischen Gemüse und Früchte Farmen. Bei diesen Farmen ist es aber so, dass die Arbeit häufig saisonal beschränkt ist. Viele haben aber auch eine Kombination aus Gemüse, Früchen und Tieren.
Wichtig! Die Aufgaben auf einer Farm können von Tag zu Tag wechseln und sind je nach Saison unterschiedlich. Viele Aufgaben sind wetterabhängig und können körperlich anstrengend sein, deshalb ist sehr wichtig, flexibel zu sein. Zudem kann der kanadische Winter sehr kalt sein, dessen müssen Sie sich bewusst sein.
Liebst du die unberührte Natur und die pure Wildnis? Dann haben wir genau das Richtige für dich!
In Kooperation mit unserer Partnerschule in Whistler und Vanouver bieten wir für den Sommer 2011 ein exklusives Angebot zur Freiwilligenarbeit in Kanada.
Im ältesten Nationalpark Kanadas, dem Banff Nationalpark in den kanadischen Rocky Mountains, werden Naturliebhaber für die Parkbetreuung gesucht. Damit kannst du deine Leidenschaft mit einem guten Zweck verbinden.
Als Volunteer in Kanada arbeitest du täglich draussen in der kanadischen Wildnis und lernst den Nationalpark und dessen Bewohner aus nächster Nähe kennen. Du untersuchst und promotest die Tier- und Pflanzenwelt von einem der grössten Nationalparks der Welt. Zudem kannst du geführte Touren durch den Park leiten und zeigst den Park Besucher die schönsten Plätze zum Bestaunen.
Jeder Tag bringt etwas Neues und langweilig wird dir bestimmt nie bei dieser atemberaubenden Naturkulisse.
Der Sozialeinsatz in Kanada besteht aus verschiedenen Aufgaben. Unter anderem überwachst du Tiere im Park, führst Gruppen umher und gibt’s wichtige Infos an Besucher weiter. Auch persönlich lernst du viel über den Banff Nationalpark und kannst persönliche Forschungsprojekte durchführen und Arbeitsberichte erfassen.
Das Programm besteht aus zwei Teilen von je 4 Wochen. Die ersten 4 Wochen besuchst du die Sprachschule in Whistler oder Vancouver, wo du deine Englisch Kenntnisse aufbesserst. Danach geht’s für weitere 4 Wochen in den Banff Nationalpark, wo du mit anderen Volunteers Freiwilligenarbeit leistest.
Falls du also Englisch lernen und Freiwilligenarbeit in Kanada verbinden möchtest, dazu die Natur und unberührte Wildnis liebst, ist dieses Projekt genau das richtige für dich (weitere Infos hier).
Karen war für 12 Wochen in Kanada und absolvierte erst einen Englisch Sprachkurs und anschliessend ein Praktikum in Vancouver. Was sie dort erlebt hat erzählt sie gleich selbst…
Meinen 4-wöchigen Sprachaufenthalt in Vancouver habe ich sehr genossen. Es hat viel Spass gemacht. Ich habe viele neue Leute kennen gelernt und Freunde gefunden. Die Lehrer und die anderen Mitarbeiter der Schule waren sehr freundlich und hilfsbereit. Ich konnte mich jederzeit mit Fragen an sie wenden. Besonders am Anfang war das eine grosse Unterstützung, um sich in der Stadt, mit der Sprache und mit den vielen neuen Eindrücken zurechtzufinden. Auch hinsichtlich meines Praktikums erhielt ich entsprechende Unterstützung.
Ich habe am “low-advanced” Unterricht teilgenommen. Vormittags hatten wir Grammatikunterricht und nachmittags Konversationsklasse. Morgens gab es erst mal ein kleines “warm-up”- “How are you
today…?” Natürlich lernten wir auch viele neue Wörter, die jeden Montag abgefragt wurden. In der Konversationsklasse gab es verschiedene Themen, über die wir uns austauschten. Das war sehr interessant, da Studenten aus verschiedenen Ländern anwesend waren, so z. B. aus Japan, Korea, Mexiko oder Brasilien. Wir sprachen über die verschiedenen Kulturen und Sitten. Einmal sollten wir einen Zeitungsartikel auswählen, den wir am nächsten Tag präsentierten. Auch über frei gewählte Themen wurden Vorträge gehalten. Es hatte nur wenig deutschsprachige Studenten an der Schule, dementsprechend musste ich Englisch sprechen.
Im Anschluss an den Sprachkurs hatte ich die Möglichkeit, ein 8-wöchiges Praktikum in Vancouver in einer Recruiting-Firma zu absolvieren. Alle waren sehr freundlich und hilfsbereit und gaben mir das Gefühl, ein Teil des Unternehmens zu sein. Für Fragen hatten sie immer ein offenes Ohr. Sie nahmen sich Zeit, mir alle neuen Arbeitsbereiche zu erklären. Eine meiner Hauptaufgaben war es, neue Online-Bewerbungen herunterzuladen, die Daten zu prüfen, die Resumes zu lesen und dann vorzuselektieren und abzuschätzen, ob ein Bewerber für einen bestimmten Job geeignet schien oder nicht.
Vancouver war einfach super und wird mir noch lange in Erinnerung bleiben…
Julian Rothen war für einige Monate in den USA und absolvierte ein Praktikum in Los Angeles bei einer Lokalzeitung…
Nach einer Woche zurück in der Schweiz lebe ich mich langsam wieder ein und habe auch den Jetlag auskuriert.
Ich hatte eine super Zeit in LA und bin mit meinem Englisch Sprachaufenthalt eigentlich rundum zufrieden. Die einzige kleine Kritik betrifft die Sprachschule in Long Beach (Los Angeles), welche ein bisschen anspruchsvoller hätte sein können.
In unserem Level (7, höchstes Level) waren die Sprachkenntnisse der einzelnen Studenten sehr unterschiedlich und der Schwierigkeitsgrad des Unterrichts richtete sich eher nach den schwächeren Studenten. Dies führte dazu, dass ein grosser Teil der Studenten nicht wirklich gefordert wurde. Ich habe die Lehrer an der Schule nicht darauf angesprochen, da es mich ehrlich gesagt nicht stark gestört hat. Dies weil ich sowieso nur 5 Wochen an der Schule war und danach mit dem Internship beschäftigt war. Wäre ich jedoch über mehrere Monate an der Schule geblieben, wäre die Situation anders gewesen.
Die Gastfamilie war super, ich habe das auch der Schule mitgeteilt, damitsie diese Familie weiterhin als Hostfamily im Programm behalten.
Das Internship in Los Angeles war dann super. Ich hatte das nötige Glück und konnte bei einem lokalen Newspaper in Signal Hill arbeiten. Ich arbeitete Montags bis Donnerstags von 9am bis 4pm und manchmal Abends. Zu meinen Aufgaben im Büro zählte vorallem das Proofreading von Artikeln und Werbeanzeigen, sowie das Überprüfen von Fakten wie Telefonnummern, Namen, Daten und Addressen.
Nebst diesen Arbeiten war ich oft als Journalist und Fotograf in Long Beach und Signal Hill unterwegs. Nebst kleineren Events wie der Spatenstich zum Bau einer neuen Polizeizentrale oder Polizeipressekonferenzen war ich auch an einer Fashionshow, wo ich Bilder der Models machte, die Designer interviewte und einen kurzen Artikel über den Anlass verfasste. Mein Hauptprojekt zum Abschluss meines Praktikums in den USA war ein Artikel über eine Preschool in Long Beach. Ich organisierte ein Interview mit dem Architekten und verfasste basierend auf diesem Gespräch einen mittleren Artikel. Insgesamt wurden also 2 Artikel und rund 20 Fotos welche ich gemacht habe, in der Zeitung publiziert, was eine tolle Erfahrung war.
Du siehst also, dass ich mit dem Praktikumsplatz extrem Glück hatte. Dies ist auch den Verantwortlichen der Schule zu verdanken, welche sich intensiv um mein Internship gekümmert und mich gut unterstützt haben.
Anpacken und die Welt erleben
Wolltest du schon immer mal länger ins Ausland, Land und Leute kennen lernen und dabei mit deinem Engagement etwas Gutes tun? Dann ist unsere neuen Programme für Freiwilligenarbeit im Ausland genau das Richtige. Zu diesem Zweck arbeiten wir nun mit TravelWorks zusammen, dem deutschen Spezialisten für Freiwilligenarbeit.
Freiwilligenarbeit heisst ehrenamtliches (unentgeltliches) Engagement in zumeist weniger entwickelten Ländern.
In fast 40 Ländern rund um die Welt kannst du an tollen Sozialeinsätzen teilnehmen. Damit du ein Projekt findest, dass genau deinen Wünschen entspricht, sind die Angebote in verschiedene Bereiche unterteilt. Diese bestehen aus den folgenden Kategorien:
• Fürsorge und Betreuung
• Bildung
• Gesundheit
• Tourismus
• Natur- und Umweltschutz
• Tierschutz
• Bau und Infrastruktur
• Expedition
Nachstehend stellen wir dir die einzelnen Bereiche genauer vor.
Fürsorge und Betreuung
Dieser Bereich umfasst Tätigkeiten in Waisenhäuser, Kindertagesstätten, Pflege- und Altenheimen, sowie Behinderteneinrichtungen, Betreuung von Strassenkinder und Hausaufgabenhilfe bei benachteiligten Kindern und und und… Die Liste der Möglichkeiten in diesem Bereich ist lang und du wirst bestimmt ein geeignetes Angebot finden.
Bildung
In den meisten Bildungsprogrammen unterrichtest du an Grundschulen (z.B. als Englischlehrkraft), aber gibst auch Nachhilfeunterricht in Mathe oder unterstützt die Schulen bei der Entwicklung von Unterrichtsmaterialien. Ein wichtiger Teil besteht auch bei der Kreativitätsförderung (malen, spielen und singen) der Schüler und allgemeine Wissensvermittlung (Hygiene, Ernährung etc.).
Gesundheit
In Gesundheitsprojekten hilfst du in Krankenhäusern oder öffentlichen Gesundheitszentren. Du unterstützt die Krankenschwestern und Ärzte auf den verschiedenen Stationen, hilfst bei der Gesundheitsberatung und AIDS-Präventionsprojekten. Wichtig! Um im Gesundheitsbereich mitarbeiten zu können, brauchst du entsprechende Vorkenntnisse. Falls du noch keinerlei Erfahrung mitbringst, beschränkt sich die Arbeit im Krankenhaus auf Beobachtungen oder administrative Aufgaben.
Tourismus
Arbeiten im Tourismusbereich kannst du hauptsächlich in Asien und Lateinamerika. Die Tätigkeiten umfassen Arbeiten in Museen und kulturellen Zentren, Reisebüros, sowie verschiedenen Lodges und Hotels.
Natur- und Umweltschutz
Wenn du dich weniger für Freiwilligenarbeit mit Menschen interessierst, gibt es auch die Möglichkeit in Natur- und Umweltschutzprogrammen mitzuhelfen. Du arbeitest in Nationalparks und hilfst bei der Instandhaltung der Parks, pflanzt Bäume und informierst Parkbesucher. Speziell für Strandregionen gibt es auch Projekte im Meeresschutz.
Tierschutz
Bist du ein Tierliebhaber? Dann haben wir mit den Tierschutzprogrammen das perfekte Angebot für dich. Du kümmerst dich um kranke und verletzte Tiere in Tierauffangstationen, hilfst mit beim Wildlifeschutz von Löwen, Elefanten und Co., sowie bei Meeresschutzprojekten oder arbeitest mit auf einer Pferdefarm.
Bau und Infrastruktur
Falls du dich handwerklich betätigen möchtest kannst du beim Bau oder Renovation von Freizeiteinrichtungen wie Fussball- und Volleyballplätze sowie lokalen Stadien und Schulen mithelfen.
Expedition
Mit dem Expeditionsprogramm kannst du Freiwilligenarbeit mit Reisen verbinden. Mit einer Gruppe reist du durch das Land. Nach deiner Abenteuerreise engagierst du dich in einem Freiwilligenprojekt.
Allgemeine Informationen
Die meisten Projekte findest du in den Bereichen Fürsorge und Betreuung und Bildung. Deswegen empfehlen wir dir, deine Freiwilligeneinsatz früh genug zu planen, damit du in deinem bevorzugten Programm teilnehmen kannst. Die meisten Projekte setzten voraus, dass du über 18 Jahre bist, sowie gute Englischkenntnisse vorweisen kannst. In Lateinamerika sind zusätzliche Spanischkenntnisse von Vorteil, jedoch werden in diesen Länder zusätzlich Spanisch-Sprachkurse im Angebot integriert. Die Aufenthaltsdauer ist üblicherweise mindestens 2 Wochen bis maximal 12 Monate.
Work & Travel
Möchtest du gerne im Ausland arbeiten aber bezahlt werden? Dann gibt es mit dem Work & Travel Angebot genau das richtige für dich. Die Programme umfassen Jobs in westlichen Ländern hauptsächlich in der Hotel/Gastronomiebranche oder auf Farmen.
Im folgenden Video findest du alles nochmals kurz zusammengefasst. (Quelle: TravelWorks)
Wer unseren Blog letzte Woche mitverfolgt hat, und ich hoffe, das habt ihr alle
, wird unseren Eintrag zu Au Pairs und Demi Pairs auf Praktikum.ch gelesen haben. Nun, praktikum.ch hat jetzt noch MEHR neues im Bereich Freiwilligenarbeit. Ich persönlich mag Ferien, in denen ich ja nichts tun muss, aber als ich von dem Angebot gehört habe, viel es mir schwer, auf dem Stuhl zu bleiben. Ich könnte mir vorstellen, dass es euch ebenso geht, nachdem ihr den Blogeintrag gelesen habt über
Adventure Tours in Borneo – 3 Monate Abenteuer
Abenteuerferien und Volunteering in einem Paket. Das hört man nicht jeden Tag. Lasst mich deshalb etwas über Reisen und Arbeiten in Borneo erzählen: Borneo befindet sich im Indonesischen Archipel und ist aufgeteilt zwischen
Malaysia, Indonesien und Brunei. Die Tour findet statt im Malaysischen Teil, also im Norden und Nordosten von Borneo. Dieser ist wiederum aufgeteilt in die beiden Gebiete Sarawak und Sabah. Hier befindet sich auch der höchste Berg der Insel, Mount Kinabalu sowie die Mulu Höhlen im Gunung Mulu Nationalpark. Dieser gehört zum Weltkulturerbe.
Die Insel hat nur eine schwache Besiedlung, unter anderem durch die Mangrovensümpfe, welche viele Stellen unzugänglich machen. Ausserdem sind auch grosse Teile der Insel mit Urwald bewachsen. Bekannt ist Borneo für die Orang Utan Population. Weiter gehören etwa 220 weitere Säugetierarten, unter anderem verschiedene Affen und Vögel, Nashörner, Elefanten sowie diverse Arten von Reptilien und Amphibien.
Soviel in Kürze zu den Facts. Was macht man aber denn in Borneo? Und jetzt kommt’s: Borneo beitet Dschungel, Trekking, Wild Life, Canyoning, River Rafting, Hot Springs, Klettern, vieles mehr und ORANG UTANS!!! Aber war da nicht noch die Rede von Volunteering?
Projekte mit Tieren oder Englisch Lehrer im Regenwald
Falls du gedacht hast, jetzt kommt’s nicht mehr besser: Die Freiwilligenarbeit findet in der Nähe des Regenwaldes in einem kleinen Dorf statt. Du wirst beim Englisch unterrichten mithelfen, vor allem Kinder aber auch einige motivierte Erwachsene. Alternativ, mein persönlicher Favorit, gibt es auch noch weitere Projekte, z.B. mit Orang Utans (v.a. bei längeren Aufenthalten). Auch Projekte betreffend Tourismus zu begleiten, werden angeboten, da dies in Malaysia sehr wichtig ist. Oh, und habe ich schon erwähnt, dass du während dem Sozialeinsatz auch Parties haben und Treffen haben wirst?
Wenn dieser Eintrag extrem reisserisch geklungen hat, dann nur, weil mich dieses Angebot selbst fast aus den Socken gehauen hat und, wie ihr vielleicht gemerkt habt, eine Schwäche für Orang Utans habe. Deshalb, hier noch einmal ganz nüchtern, die Highlights von Borneo:
- Kinabalu, der höchste Berg Malaysias mit seiner vielseitigen Pflanzenwelt und seinem erhabenen Panorama
- Gunung Mulu Nationalpark mit einem der grössten Höhlensystemen der Welt
- Sipadan, das Tauchparadies – hier lieben Spezies wie der Barracuda, Papageifische oder Schildkröten.
- Sepilok befindet sich an der Ostküste, hier befindet sich die Orang-Utan Auswilderungsstation.
- Kota Kinbabalu, die Hauptstadt von Sabah, bildet den Start der Adventure Tour.
- Tierwelt – In Borneo leben Orang Utans, Nashörner, Elefanten, Affen, Vögel, Reptilien und mehr.
Die Einsätze können 4-12 Wochen dauern. Zur Illustration findet ihr hier ein Beispiel, was alles in einem 8-Wochen Programm stecken kann.









