Indien

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melbourneEnglisch lernen in Melbourne

Fast ein halbes Jahr Auslandaufenthalt, das war schon immer mein Traum, der dann letztes Jahr endlich in Erfüllung ging. Gestartet habe ich meinen Trip in Melbourne, Australien. Vier Wochen Sprachaufenthalt, viele neue Leute kennenlernen und vor allem in eine pulsierende Metropole eintauchen. Melbourne ist eine total vielfältige Stadt! Es bietet viel Kulturelles, eine interessante Alternativszene, genügend Ausgangsmöglichkeiten und eine faszinierende Umgebung. Es ist eine der grössten Metropolen Australiens und doch fühlt man sich schon nach kurzer Zeit zu Hause.

Nach knapp fünf Wochen in Melbourne bin ich dann auf eigene Faust weitergezogen und habe Zentral- und Westaustralien bereist. Die Australier sind ein total offenes Volk und man findet sehr schnell Anschluss. So viel Sonne, Meer und Gelassenheit scheint einfach das Gemüt ein bisschen aufzuhellen. Nach drei Monaten in Australien, habe ich dieses Land mit einem lachenden und weinenden Auge verlassen. Ich musste feststellen, dass man selbst nach drei Monaten erst einen Bruchteil dieses wunderschönen, atemberaubenden Land gesehen hat. Trotzdem freute ich mich auf den zweiten Teil meiner Reise: Volontäreinsatz in Indien.

Volontäreinsatz in Himachal PradeshSchule

Angekommen in Delhi war ich froh, dass ein Projektbetreuer mich gleich vom Flughafen abgeholt hat. So ein bisschen An- und Begleitung für die ersten Tage in Indien ist definitiv empfehlenswert. Nach dem alle Projektteilnehmer eingetroffen waren, starteten wir mit einer Einführungswoche in Jaipur. Das Kennenlernen der indischen Kultur und Bräuche war faszinierend und notwendig zugleich. Es gab viele Situationen in Indien, die für manch einen Europäer im ersten Moment befremdend wirken. So war ich froh, dass wir die Fälle innerhalb der Gruppe mit unseren Projektbegleitern besprechen konnten. Selbst wenn unsereins nicht immer Verständnis aufbringen kann, soll man sich zumindest damit auseinandersetzen (schliesslich ist man der Gast im Land).

Für mich und 4 weitere Volontäre ging es nach der Einführung in den Norden nach Palampur (Himachal Pradesh). Ein Dorf, umgeben von Reis- und Teefelder, im Hintergrund die Ausläufer des Himalayagebirges. Ich fühlte mich bereits vom ersten Moment an zu Hause. Der totale Kontrast zu Indiens Städten – den ich sehr genossen habe. Eine überschaubare Volontärgruppe (10 Personen) und ein tolles Team haben mir unvergessliche drei Wochen beschert. Morgens habe ich in einer öffentlichen Schule Trekkingausflugeine erste Klasse betreut, am Nachmittag hab ich Mädchen in Computer unterrichtet. Zu schnell musste ich mich hier wieder verabschieden und reiste zurück nach Delhi.

Daraufhin reiste ich während 5 Wochen von Delhi nach Mumbai. Für mich war es die perfekte Kombination dieses vielfältige Land einerseits als Volontär und andererseits als Tourist zu bereisen. Als Volontär hat man die Möglichkeit viel tiefer in die indische Gesellschaft zu blicken und das offene, freundliche und neugierige Volk besser kennenzulernen. Dennoch war auch die Reisezeit für mich wahnsinnig interessant, weil man die Unterschiede der verschiedenen Regionen Indiens kennenlernt.

Meine Reise war eine grosse Bereicherung für mich und ich werde beide Länder bestimmt wieder besuchen! Einfach weils so faszinierend war…

- Isabelle

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Entweder man liebt Indien, oder man geht ihm aus dem Weg. Hier vereinen sich Menschenmassen, Millionen Fahrzeuge, Tiere, Gerüchte, Farben und die vielen Eindrücke beinahe zu einer Reizüberflutung. Indien ist extrem vielfältig und setzt sich aus den unterschiedlichsten Klimazonen zusammen. Wüste, Hochland, tropische Strände, Urwälder und weite Graslandschaften – so unterschiedlich wie die Natur sind auch die Bewohner Indiens mit ihren Bräuchen, Traditionen und Kulturen. Als Freiwilliger in Indien (mehr Infos hier) kann man sich in drei Gebieten engagieren, die in diesem Blogbeitrag näher vorgestellt werden.

himachalFreiwilligenarbeit in Himachal Pradesh:

Auch bei diesem Einsatzort findet zunächst eine 5-tägige Orientierungsveranstaltung in Jaipur statt. Himachal, was übersetzt „Im Schoss des Himalaja“ bedeutet ist ein wahres Naturparadies und wird nicht umsonst als das „Land der Götter“ bezeichnet. Grüne Hügel, dichte Wälder, verschneite Berggipfel und klare Bergseen sind das Markenzeichen der wasserreichen Region. Sie ist der Sitz der tibetischen Exilregierung und hier wohnt somit auch der Dalai Lama. Die Einsatzbereiche für die Freiwilligen im kleinen Örtchen Palampur bestehen wie in Rajastan aus dem Unterrichten der Kinder und vor allem der Förderung der lernschwächeren Schüler. Es besteht die Möglichkeit neue Unterrichtsmaterialien zu entwickeln und Freizeitaktivitäten zu planen. Wiederum sind Einsätze in der allgemeinen Kinderbetreuung (d.h. spielen mit den Kindern, sie beschäftigen und sicherstellen, dass sie die Schule besuchen) und die Mitarbeit an einem Förderprojekt für Frauen möglich. Als Highlight werden in dieser Region auch Trekkingtouren in Himalaya Gebirge und Ausflüge in die heilige Stadt Amritsar angeboten.

Sozialeinsatz in Goa:goa

Unterschiedlicher als die Himalaya Regionen könne Goa kaum sein. Es ist das Strandmekka Indiens und lockt mit weissen Sandstränden, Palmenwäldern, gemütlichen Beach Huts, die allesamt leckeres indisches Essen und kühle Drinks anbieten und natürlich dem warmen pazifischen Ozean. Trotz Tourismus und einem Aufschwung der Gegend ist die Bildungssituation immer noch prekär und vor allem HIV ist weit verbreitet. Nach der Ankunft in Mumbai werden die Volunteers wiederum in einer zweitägigen Infoveranstaltung in die Besonderheiten Indiens eingeführt. In der Freizeit erwarten den Besucher solche Highlights wie den Gateway of India, die hängenden Gärten und Elephanta Island. Auch in den darauffolgenden Tagen und Wochen in Goa sorgen verschiedene Aktivitäten, wie Yogastunden, Bootstouren, Trekkingabenteuer und Besuche auf Gewürzplantagen, Museen und Tempeln für viel Action.

Die Einsatzbereiche legen den Fokus auf Kinderbetreuung, Bildung und Gesundheit. In Kindertagesstätten betreuen und versorgen die Freiwilligen die Kleinen, sorgen für abwechslungsreiche Freizeitaktivitäten und fördern die Kreativität mit Musik, Kunst und verschiedenen Spielen. Im Bereich Bildung wird wiederum Englisch oder Mathe unterrichtet oder den Kindern mit den Hausaufgaben geholfen. Hierzu gehört auch die Kinder über Hygiene und Gesundheit zu informieren. Absolviert man den Sozialeinsatz in einem Gesundheitsprojekt wird dem medizinischen Personal zur Hand gegangen, wobei hier natürlich Freiwillige mit medizinischen Vorkenntnissen gefragt sind.

Hier gehts zum 1. Teil: Freiwilligenarbeit in Rajastan

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Entweder man liebt Indien, oder man geht ihm aus dem Weg. Hier vereinen sich Menschenmassen, Millionen Fahrzeuge, Tiere, Gerüchte, Farben und die vielen Eindrücke beinahe zu einer Reizüberflutung. Indien ist extrem vielfältig und setzt sich aus den unterschiedlichsten Klimazonen zusammen. Wüste, Hochland, tropische Strände, Urwälder und weite Graslandschaften – so unterschiedlich wie die Natur sind auch die Bewohner Indiens mit ihren Bräuchen, Traditionen und Kulturen. Als Freiwilliger mit praktikum.ch unterwegs in Indien kann man sich in drei Gebieten engagieren, die in diesem Blogbeitrag näher vorgestellt werden.

Freiwilligenarbeit  in Rajastan:

indien2

Die erste Nacht nach der Ankunft verbringen die Freiwilligen in Delhi, der mega-Metropole mit 22 Millionen Einwohnern. Hier erhälst du eine erste Einführe in die Gebräuche und somit die Do’s and Don’ts des Landes. Weiter geht’s nach Jaipur, wo die Orientierung während 5 Tagen fortgesetzt wird. Die Orientierungstage sind so informativ wie unterhaltsam. Die Geschichte, Kultur und das soziale System Indiens wird erklärt, es wird an einem Hindi Basiskurs teilgenommen, Tempel und andere Sehenswürdigkeiten wie der Taj Mahal besucht und sogar einen Bollywood Tanzkurs absolviert. Während dieser Zeit leben die Freiwilligen bei einer indischen Gastfamilie.

Einsatz in drei Projektbereichen

Der Sozialeinsatz selber findet in Lalsot statt. Die Kleinstadt liegt etwa 100km südöstlich von Jaipur und die ehrenamtliche Hilfe wird hier sehr geschätzt. Die landwirtschaftlichen Ressourcen sind begrenzt und ein grosser Teil der Bevölkerung hat keinen oder nur einen sehr beschränkten Zugang zu Bildung. Als Volontär wird man in drei Projektbereichen eingesetzt. In den lokalen Schulen kann entweder Englisch oder Mathe unterrichtet werden, Nachhilfe gegeben werden oder es wird die Kreativität der Kinder mit Musik und Kunstprogrammen gefördert. Ein absolutes Highlight findet zwischen März und September statt: Dann werden die Kinder einer nomadischen Gemeinschaft von Schlangenbeschwörern unterrichtet!

indien1Wer nicht unterrichten möchte kann sich auch um die generelle Kinderbetreuung kümmern. Im Rahmen von Bildungsworkshops wird dafür gesorgt, dass die Kinder regelmässig zur Schule und in die Taggesstätten gehen. Auch auf die Ausbildung der Frauen und Mädchen wird besonders Wert gelegt. Sie werden in Englisch und Computerkenntnissen unterrichtet.

Und in der Freizeit?

So gerne geholfen wird, etwas Freizeit muss natürlich auch sein: Es werden verschiedene interessante und abwechslungsreiche Workshops angeboten, wie zum Beispiel Yogakurse und indische Kochlektionen, oder es werden Ausflüge wie Kamelsafaris unternommen.

Hier gehts zum 2. Teil: Freiwilligenarbeit in Himachal Pradesh und Goa

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Indien zieht alle Besucher in seinen Bann. Wahrscheinlich könnte man sein ganzes Leben lang durch den Subkontinent reisen und hätte ihn am Ende wohl noch immer nicht komplett erfasst. Die höchsten Berge der Erde, weite Wüsten, pulsierende moderne Metropolen und traumhafte Sandstrände – atemberaubende Landschaften gehören ebenso zu Indien wie die zahlreichen Menschen mit ihrer faszinierenden und einzigartigen Kultur.  Während die Einen vom bunten und lebhaften Indien verzaubert sind, ist Anderen der Lärm und der Tumult etwas zu viel. So viele Menschen und Eindrücke auf  einmal können doch schon überwältigend sein und manche fühlen sich schnell verloren.

Die Abenteuerreise

Eine entspannte Art das Land zu erkunden ist eine organisierte Rundreise. Die Abenteuerreise durch Indien von praktikum.ch ist eine tolle Möglichkeit, dieses faszinierende und abwechslungsreiche Land zu erleben, ohne sich überfordert zu fühlen. Das Abenteuer Indien dauert 19 oder 28 Tage, startet in Delhi und endet an den weissen Sandstränden Goas (28-tägige Reise). Zu den Highlights zählen der Besuch des berühmten Taj Mahal in Agra, ein Kamelritt durch die Wüste Thar mit Übernachtung unter dem Sternenhimmel, eine Trekking -Tour im Himalaya-Gebirge und ein Ritt auf dem Rücken eines Elefanten.

Die Freiwilligenarbeit

Nach einer knapp zweiwöchigen Reise von Dehli über Agra nach Jaipur und Dharamsala – der Heimat des Dalai Lama – kannst du während 2 Tagen als Volunteer arbeiten. Somit hast du die Gelegenheit mit den Einheimischen in direkten Kontakt zu kommen und deren Sitten, Traditionen und Kultur besser kennen zu lernen. Nach dem kurzen Sozialeinsatz geht die Reise wieder zurück nach Goa. Für diejenigen, die nur 19 Tage reisen endet das Abenteuer hier. Für alle andern geht es weiter nach Goa. Hier erwarten dich paradiesische Strände!

 

Nach dem Ende der Rundreise hast du die Möglichkeit, dich für längere Zeit der Freiwilligenarbeit zu widmen. Du kannst in Rajasthan, Goa oder Himachal Pradesh deinen Sozialeinsatz absolvieren und, je nach Destination, arbeitest du in Waisenhäusern oder Tagesstätten, Schulen oder Krankenhäuser.

Ein Sozialeinsatz vor oder nach der Rundreise durch Indien bietet dir die optimale Gelegenheit das wahre Indien zu entdecken.

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Die Kataloge der Sprachaufenthalte für das Jahr 2011 sind da und seit diesem Jahr bieten wir auch Sprachkurse in Indien an. Diese sind nicht, wie man zuerst vielleicht meinen könnte, auf Indisch (Hindi) sondern auf Englisch.  :) Denn Englisch ist neben Hindi, die offizielle Amtsprache des Landes (zusätzlich sind aber noch 21 andere Sprachen offiziell anerkannt). Somit kann man nun auch einen Sprachaufenthalt in Indien machen.

Die Englisch Sprachschule befindet sich in Goa im Südwesten von Indien, unweit von Margao. Der kleinste Staat des Landes gehört zu den beliebtesten Reisezielen in Indien. Goa war lange Zeit eine portugiesische Kolonie und unterscheidet sich deshalb kulturell von anderen Regionen in Indien. Durch die Prägung der Kolonialmacht wurde Goa stark beeinflusst. Heute weist der Bundesstaat eine der höchsten Lebensstandarte, sowie die höchste Fremdenverkehrsrate des Landes auf.

Der Tourismus blühte Ende 1960er durch die Hippiebewegung in Europa und Amerika auf. Damals suchten Viele die spirituelle Erleuchtung in Indien. Durch die nach dem Staat benannten Goapartys und die Goa-Musik wurde die Region schnell weltbekannt.

Englisch lernen in Goa eignet sich für Leute welche dies mit erholsamen Strandferien und einer kulturellen Horizonterweiterung verbinden möchten. Das Freizeitprogramm erstreckt sich von Schwimmen im warmen Meer, über Indisch Kochen, bis zu entspannten Yogaübungen. oder spannende Exkursionen.

Wer neben der Sprachschule in Goa genügend Zeit hat, sollte unbedingt weitere Regionen des Landes besuchen. So sollte man eine Reise zum berühmten Taj Mahal, in Agra, nicht missen. Weitere beliebte Attraktionen sind die Städte Delhi und Mumbai, sowie die Regionen um das Himalaya-Gebirge und Rajasthan.

Reisende in Indien werden bald feststellen, dass das Land von extremen Gegensätze geprägt ist. So findet man in touristischen Gegenden wie Goa einen schon fast westliche Standart, während auf dem Lande die Menschen noch ohne Elektrizität und fliessendes Wasser leben. In den grösseren Städte wird die Kluft zwischen Arm und Reich besonders deutlich, wo Slums und moderne Hochhäuser direkt nebeneinander gebaut sind. Überall trifft man auf gastfreundliche und friedliebende Menschen verschiedenster ethnischer Hintergründe. Ein Sprachaufenthalt in Indien wird durchaus ein faszinierendes Erlebnis, dass man noch lange in Erinnerung halten wird.

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