Archiv für die Kategorie „Praktikum“
Als Au Pair ins Ausland und Englisch lernen
Du möchtest ohne grösseren finanziellen Aufwand für längere Zeit ins Ausland? Ein Au Pair Aufenthalt bietet dir genau das!
Du weißt nicht genau was ein Au Pair ist und macht? Wir klären dich auf
Sprache lernen, neue Kulturen entdecken, Kinder betreuen…
Ein Au Pair ist meistens zwischen 18 und 21 Jahre alt und wohnt bei einer Gastfamilie um dort seine Sprachkenntnisse (meistens Englisch oder Französisch) zu vertiefen. Au Pairs unterstützen die Familie bei der Betreuung der Kinder, helfen im Haushalt und lernen so eine neue Kultur kennen.
Häufig besuchen Au Pairs nebenbei eine Sprachschule, wo sie Kontakte mit anderen Au Pairs aus aller Welt knüpfen können und die Sprache noch besser lernen.
Als Au Pair kriegst du freie Kost und Logis, sowie einen kleinen Lohn, da du ja doch ziemliche Arbeit bei der Gastfamilie leistest. Somit ist einen Auslandsaufenthalt als Au Pair eine vergleichsweise günstige Art einen Französisch oder Englisch Sprachaufenthalt zu machen.
Viele Au Pairs entscheiden sich für ein ganzes Jahr bei einer Familie zu wohnen und arbeiten. Wenn du aber für eine kürzere Zeit ins Ausland möchtest, sind auch Einsätze ab 3 Monate möglich.
Eignet sich ein Au Pair Einsatz auch für dich?
Bist du vom Gedanken als Au Pair im Ausland zu leben begeistert? Hier einige Voraussetzungen, die du unbedingt erfüllen solltest:
• Grosse Kinderliebe
• Gewisse Erfahrung bei der Betreuung von Kinder
• Mittelstufenkenntnisse der Fremdsprache
• Offenheit, Flexibilität, Verantwortungsbewusstsein
Vielmals variieren die Voraussetzungen je nach Destinationen. Am besten lässt du dich von deiner Au Pair Vermittlung Schweiz genau beraten.
Falls du wissen möchtest wie es anderen Au Pairs ergangen ist, findest du hier tolle Erfahrungsberichte.
Jambo und Hakuna Matata – Freiwilligenarbeit in Kenia
Bist du von Afrika fasziniert, möchtest Freiwilligenarbeit leisten und dabei ein neues Land kennenlernen? Freiwilligenarbeit in Kenia bietet dir genau das!
Aufgrund des artenreichen Wildtierbestandes, der abwechslungsreichen Landschaft sowie der Masaikultur gehört Kenia zu einem der beliebtesten Reiseziele Afrikas. Trotzdem zählt das Land in wirtschaftlicher Hinsicht zu einem der ärmsten der Welt. Bei Freiwilligenarbeit in Kenia packst du dort mit an, wo Hilfe dringen gebraucht wird.
Projekte in Nairobi und Mombasa
In Kenia gibt es gleich mehrere Projekte und Standorte. So kannst du in Nairobi unter anderem in Schulen unterrichten, in Waisenhäuser und Slums mitarbeiten oder – sofern Vorkenntnisse vorhanden – im Gesundheitsbereich Freiwilligenarbeit leisten. Ähnliche Projekte gibt es auch in Mombasa, wo du entweder Waisenhäuser oder Kindertagestätte unterstützen kannst.
Natur- und Tierprojekte in Kenia
Wenn du zwar Freiwilligenarbeit in Kenia leisten willst, aber lieber im Natur- oder Tierschutz arbeiten möchtest gibt es einige interessante Projekte in Kenia.
So kannst du dich einerseits im Shimoni Archipel, für den Primaten- und Urwaldschutz einsetzten oder anderseits für den Delfin- und Meeresschutz engagieren. Auch im bekanntesten Nationalpark, der Masai Mara, kannst du Freiwillige Arbeit leisten. Dort stehen vor allem der Wildlife- und Naturschutz, sowie die Bildung der Masai im Vordergrund.
Doch egal für welches Land oder Projekt du dich am Ende entscheidest, Freiwilligenarbeit ist stets eine gute Sache und die lokale Bevölkerung wird dir dankbar für deine Unterstützung sein.
Auf dem Dach der Welt – Freiwilligenarbeit in Nepal
Nepal ist das höchstgelegene Land der Erde und bietet eine traumhafte Kulisse um Freiwilligenarbeit im Ausland zu leisten.
Mehr als 40% des Landes liegt über 3000 m ü. M. Wenn du also Freiwilligenarbeit in Nepal machen möchtest und somit in den Genuss der tollen Berglandschaft, den subtropischen Tälern, den Nashörnern und Tiger kommen möchtest, darfst du ein paar Anstrengungen nicht scheuen.
So reich das Land an Naturschönheiten, so arm ist es leider in finanziell-wirtschaftlicher Hinsicht. Nepal gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Deshalb kannst du mit deiner Freiwilligenarbeit in Nepal viele Menschen glücklich machen!
Es gibt verschiedene Projekte wo du Freiwillige Arbeit in Nepal leisten kannst. Die Projekte sind in zwei Gruppen aufgeteilt: 1. Bildung & Soziales und 2. Waisenhäuser. Dein Sozialeinsatz dauert jeweils mind. 4 Wochen und die Projekte liegen in ganz Nepal.
Die Tätigkeiten bei Freiwilligenarbeit in Nepal sind vielseitig, so kannst du der lokalen Bevölkerung (vor allem Kinder) Englisch lehren oder Computerkenntnisse vermitteln. Auch hast du die Möglichkeit in einem kleinen Krankenhaus mitzuhelfen, den Bau eines neuen Gebäudes zu unterstützen, auf einer Biofarm zu arbeiten oder benachteiligte Kinder (z.B. Waisenkinder) zu betreuen.
Während der Zeit in der du Freiwillige Arbeit in Nepal leistest, wohnst du entweder direkt im Projekt oder in der Nähe. Meistens sind die Unterkünfte sehr einfach eingerichtet und du teilst dir in der Regel ein Zimmer mit anderen Volontären.
In deiner Freizeit oder nach deinem Sozialeinsatz bietet Nepal einige tolle Outdoor-Abenteuer. So kannst du am White Water Rafting Wochenende teilnehmen, auf Elefantensafari gehen oder bei einem mehrtägigen Trekking hoch in die nepalesischen Berge dabei sein.
Du siehst in Nepal wird es dir bestimmt nicht langweilig.
Zwischen Elefanten und Tempelanlagen – Freiwilligenarbeit in Thailand
Immer mehr junge Menschen leisten Freiwilligenarbeit im Ausland. Dabei sind gerade die asiatischen Länder besonders beliebt.
Ich war gerade für einige Wochen in Thailand und habe das Land sofort ins Herz geschlossen, deshalb gibt es heute einen Beitrag über Freiwilligenarbeit in Thailand.
Thailand bietet für jeden etwas und ist wirklich ein traumhaftes Reiseland. Das „Land des Lächelns“ ist für seine freundliche Bevölkerung, leckeres Essen und tolle Landschaften bekannt. So ist es kaum verwunderlich, dass Thailand zu den Top Reisedestinationen in Asien gehört.
Du hast verschieden Möglichkeiten Freiwillige Arbeit in Thailand zu leisten. Für mindestens zwei Wochen kannst du dich im Elefantencamp, einer Tempelschule, einem Waisenhaus oder in einem Krankenhaus engagieren.
Die meisten Projekte befinden sich rund um Chiang Mai, der drittgrössten Stadt des Landes.
Freiwilligenarbeit in Thailand bietet dir die Gelegenheit Land und Leute näher kennenzulernen und die lokale Community zu unterstützen.
Als Volunteer in Thailand hast du die Möglichkeit dich in diversen Projekten zu engagieren:
Unterrichte Englisch in einer Tempelschule
Thailand ist bekannt für farbenfrohe und imposante Tempelanlagen („Wats“), von denen viele eigene Schulen unterhalten. Die buddhistischen Tempel sind auf die Unterstützung der Gesellschaft angewiesen, so auch in ihren Schulen. Die finanziellen Mittel sowie die Ressourcen an englischsprachigem Lehrpersonal sind deshalb knapp.
Viele der Mönche sind in die Obhut des Klosters übergeben worden, da ihre Eltern verstorben oder verschwunden sind bzw. den Unterhalt des Kindes nicht finanzieren können. Im Kloster haben die jungen Männer eine Chance auf Bildung und auf ein gesichertes, wenn auch einfaches und strenges Leben.
Während deines Einsatzes assistierst du beim Englischunterricht oder übernimmst sogar eine eigene Klasse. Du wohnst im Volontärhaus, ausserhalb der Tempelanlage.
Ein Leben unter Elefanten
Elefanten werden in Thailand wie kein anderes Tier vergöttert und sind auch bei den Touristen äusserst beliebt. Täglich kommen scharenweise Besucher in Elefantencamp in der Nähe von Chiang Mai um die Elefanten-Show zu bewundern und die Dickhäuter beim Baden zu beobachten.
Das Camp wird hauptsächlich aus den Eintrittsgeldern finanziert. Mit diesen Einnahmen werden über 200 Mitarbeiter und rund 70 Elefanten versorgt. Die finanziellen Mittel sind jedoch stets knapp. Als Volontär hilfst du mit die Elefanten zu versorgen, zu baden und sie zu füttern, sowie sie für die Show zu trainieren. Ausserdem informierst du die Parkbesucher über das Camp und gibst Englischunterricht für die Campmitarbeiter und in einer nahe gelegenen Schule.
Weitere Projekte
Freiwilligenarbeit in Thailand kannst du auch in einem Waisenhaus leisten, wo du vor allem die kleinen Kinder betreust und versorgst. Ausserdem kannst du dich in einem Krankenhaus engagieren. Diese Projekte sind vor allem für Menschen mit medizinischen Vorkenntnisse interessant.
Weitere Informationen zu Freiwilligenarbeit in Thailand findest du hier.
Freiwilligenarbeit in der Wildnis von Kanada
Liebst du die unberührte Natur und die pure Wildnis? Dann haben wir genau das Richtige für dich!
In Kooperation mit unserer Partnerschule in Whistler und Vanouver bieten wir für den Sommer 2011 ein exklusives Angebot zur Freiwilligenarbeit in Kanada.
Im ältesten Nationalpark Kanadas, dem Banff Nationalpark in den kanadischen Rocky Mountains, werden Naturliebhaber für die Parkbetreuung gesucht. Damit kannst du deine Leidenschaft mit einem guten Zweck verbinden.
Als Volunteer in Kanada arbeitest du täglich draussen in der kanadischen Wildnis und lernst den Nationalpark und dessen Bewohner aus nächster Nähe kennen. Du untersuchst und promotest die Tier- und Pflanzenwelt von einem der grössten Nationalparks der Welt. Zudem kannst du geführte Touren durch den Park leiten und zeigst den Park Besucher die schönsten Plätze zum Bestaunen.
Jeder Tag bringt etwas Neues und langweilig wird dir bestimmt nie bei dieser atemberaubenden Naturkulisse.
Der Sozialeinsatz in Kanada besteht aus verschiedenen Aufgaben. Unter anderem überwachst du Tiere im Park, führst Gruppen umher und gibt’s wichtige Infos an Besucher weiter. Auch persönlich lernst du viel über den Banff Nationalpark und kannst persönliche Forschungsprojekte durchführen und Arbeitsberichte erfassen.
Das Programm besteht aus zwei Teilen von je 4 Wochen. Die ersten 4 Wochen besuchst du die Sprachschule in Whistler oder Vancouver, wo du deine Englisch Kenntnisse aufbesserst. Danach geht’s für weitere 4 Wochen in den Banff Nationalpark, wo du mit anderen Volunteers Freiwilligenarbeit leistest.
Falls du also Englisch lernen und Freiwilligenarbeit in Kanada verbinden möchtest, dazu die Natur und unberührte Wildnis liebst, ist dieses Projekt genau das richtige für dich (weitere Infos hier).
Au Pair in den USA – kein leichter Job, aber eine wunderbare Erfahrung
Anne war als Au Pair in Michigan (USA) und erlebte so einiges bei ihren Gastfamilien…
Die andere Seite des Au Pair Lebens in den USA
Als ich in Michigan ankam erkannte ich meine Au Pair Gastfamilie sofort, sie sah live genauso „perfekt” aus, wie schon auf den Fotos. Dieser Eindruck sollte aber leider nicht lange bleiben. Schon in den ersten Wochen erlebte ich das reinste Chaos. Die drei Kids Olivia(7), Remi (6) und Ashton(3) sahen zwar super süß aus, verhielten sich jedoch alles Andere als so. Ich wurde schon an meinem ersten Tag einfach mit ihnen allein gelassen, es war so gut wie nie Essen im Kühlschrank, in meiner zweiten Woche fegte ein Tornado durch den Ort und wir hatten weder Telefon noch Internet und zu guter Letzt wurde mir dann auch offiziell von meinem Gastvater mitgeteilt, dass seine Frau die Scheidung will. Bald war mir klar, dass ich in dieser Familie nicht bleiben konnte, denn ich war einfach nur unglücklich. Also wandte ich mich an meine Koordinatorin, die vollstes Verständnis hatte und mich bei meinem Au Pair Care Rematch bestens unterstützte – auch wenn meine Gastmutter nicht einsehen konnte (oder wollte?), dass ich gehen wollte.
Die neue Gastfamilie
Nach langem Hin und Her bin ich also letztlich umgezogen: Vom Osten Michigans in den Westen. Meine Gastmutter holte mich persönlich ab und ich wusste von Anfang an, dass dies die richtige Entscheidung gewesen war. Auch mein Gastvater und die beiden Jungs, 5 und 8 Jahre alt, empfingen mich mit einer warmen Umarmung und dem Satz „Welcome Home Anne!” .
Natürlich war auch diese Familie nicht einfach, ich habe sogar von vielen anderen Au pairs gesagt bekommen, dass ich es nicht leicht hätte, doch ich brauchte mich nur an meine erste Familie erinnern und wusste meine jetzige wieder zu schätzen. Sie waren sehr herzlich und in manchen Dingen alles andere als „amerikanisch”. Zum Beispiel legte meine Gastmutter großen Wert auf Mülltrennung und drehte jedes Blatt Papier zwei Mal um bevor sie es wegschmiss. Wenn es mir schlecht ging bekam ich ein „Anne Sandwich”: das heißt eine große Umarmung von der ganzen Familie. Ungefähr ein Mal im Monat hatte meine Gastmutter etwas an mir auszusetzen und war zickig, doch lernte ich schnell damit umzugehen und wusste: lass sie darüber reden, dann geht’s ihr besser und in zwei Wochen wird sie dir wieder erzählen wie toll du doch bist! Und so war es auch.
Mein Fazit
Das Au Pair Jahr in den USA war alles andere als einfach und super anstrengend, doch im Nachhinein bleiben die positiven Aspekte in Erinnerung.
Außerdem weiß ich, dass ich eine zweite Familie in den USA gefunden habe. Ich habe sie nach meiner Rückkehr nicht vermisst, das gebe ich zu. Dennoch liebe ich meine Gasteltern und vor allem die Jungs und freue mich sie eines Tages wiederzusehen.
Zum Schluss möchte ich allen, die noch überlegen oder auch schon den Entschluss gefasst haben, als Au pair in die USA zu gehen, sagen: Macht diese wunderbare Erfahrung, aber bringt auch viel Kraft mit, denn ein leichter Job ist es nicht. Habt vor allem keine Angst davor, die Gastfamilie zu wechseln, es geht darum, dass ihr glücklich seid!
Ich habe in den 12 Monaten viele Dinge gelernt, bin sehr viel selbstbewusster, ruhiger und geduldiger geworden, vor allem aber offener für die Welt. Ich habe in den USA zu mir selbst gefunden und weiß jetzt wer ich bin und was ich will. So far, it was the best year of my life!
Demi Pair in Australien – Englisch lernen kombinieren mit Kinderbetreuung
Anita war für ein halbes Jahr als Demi Pair in Australien um Englisch zu lernen zu arbeiten:
Ich liebe Perth als meine zweite Heimat! Und ich fühlte mich in dieser abgeschiedenen Stadt, die eher als ein weitläufiges Dorf erscheint, sehr schnell zu Hause… trotz der anfänglichen Herausforderung mit der englischen Sprache und meiner ersten Gastfamilie.
Mit 2 Jahren Sekundar Englisch landete ich letzten August in der 1,3 Millionen Stadt Perth. Ich arbeitete in der schottischen Familie als ein Demi Pair 15 Stunden die Woche und besuchte die Sprachschule in Perth 25 Stunden die Woche.
Ich war absolut begeistert von der Schule. Die Lehrer waren hoch motiviert, hatten Humor und es wurde viel gelernt. Es wurden rasch Freundschaften geknüpft mit Franzosen, Japaner, Brasilianer, Deutschen, Schweizern.. ..und wenn du nach “Northbridge” gehst “to party” lernt man auch die Aussies kennen und lässt sich rasch anstecken von deren laidback lifestyle.
Durch Missverständnisse mit der Familie, wollte ich die Familie wechseln, was ich dann nach einiger Zeit konnte – und zwar in die beste Demi Pair Familie in Perth. Mit der neuen Familie wurde von Anfang an geklärt, was sie von mir erwarten und ich konnte meine Wünsche und Anliegen anbringen.
Ich schätzte die Familie, weil ich wirklich zu ihrer Familie gehörte, weil sie flexibel waren, wir viele interessante und amüsante Gespräche führten, sie Interesse zeigten, wie es in der Schule lief. Ihnen lag viel daran, dass es für mich ein unvergesslicher Aufenthalt in Perth wird! Auch wusste diese Familie, dass noch kein Meister vom Himmel gefallen ist und zeigten sich extrem geduldig, wenn es mal ein bisschen komplizierter wurde mit der Verständigung. Ich werde ihnen dafür ewig dankbar sein.
6 Monate Perth war eine unvergessliche und einmalige Zeit und die erste Familie kann nichts daran rütteln. Nächsten Monat kommen zwei Australier zu Besuch in die Schweiz und werden ein Stück ´zweite Heimat´ mitbringen. So, mit oder ohne DemiPair Programm, der Sprachaufenthalt in Australien war für mich eine Zeit, an die ich mich ewig gerne zurück erinnern werde. I luv it!
Aufregende Zeit als Au Pair in Ohio, USA
Carolin ist seit 5 Wochen als Au Pair in den USA und schreibt uns was sie bis jetzt alles erlebt hat:
Nach aufregenden 4 Tagen in New York City bin ich nun hier in Akron, Ohio schon seit 5 Wochen bei meiner Au Pair Gastfamilie und kann es bislang immer noch nicht ganz fassen…
Nach ein paar Tagen Eingewöhnungszeit begann dann auch mein erster Arbeitstag. Meine 3 neuen ‚Teilzeitkinder’ waren zum Glück von Anfang an total süß und haben mir auch gezeigt, dass sie mich mögen- Puh, diese Sorge war ich also auch schon mal los!
Mein Arbeitstag als Au Pair Care gestaltet sich wie folgt:
Ich fahre mit allen 3 Kids (22 Monate, 4 Jahre und 6 Jahre) morgens zum Pool und bleibe da ungefähr 4 Stunden. Die Kinder haben dann Schwimmunterricht und Tennis. Gegen 1 Uhr fahren wir dann wieder nach Hause ( Eine Meile Fahrt… auch das lässt darauf schließen, dass ich in dem Land gelandet bin, wo sich niemand auf’s Rad springt, geschweige denn zu Fuß geht ) und dann lege ich die Kleine irgendwann für einen Mittagschlaf hin und beschäftige mich mit den Großen bis es 5 Uhr ist, und ich Feierabend habe. So geht das jetzt schon 5 Wochen und ich bin immer noch superglücklich mit meiner Aufgabe, auch wenn es manchmal echt anstrengend sein kann, 3 Kinder unter einen Hut zu bringen.
Meine Gastfamilie ist sehr unternehmungslustig und so kommt es, dass ich bis jetzt keinen Abend nach der Arbeit zu Hause war. Wir waren auf Konzerten, in Parks, Einkaufen, Essen, Museen und Festivals. Es war also immer viel los und das ist ja auch das, warum ich hier bin. In meiner bisherigen Zeit hier habe ich auch schon einige amerikanische Freunde gewonnen mit denen ich öfter abends unterwegs bin und mit denen ich schon eine Tour zum Seehaus unternommen hab, wo wir Wasserski und Tubing gemacht haben. So ein Tag Ablenkung am Sonntag nach 6 Tagen Arbeit tut echt gut.
Alles in allem habe ich hier bisher eine supertolle Zeit, mit vielen neuen Eindrücken, einer superlieben Familie, neuen Freunden, einer Menge Shoppingtrips und supergutem Wetter. Heimweh hatte ich bisher noch nicht so doll, denn hier gibt es so viel Ablenkung, dass dafür im Moment noch gar keine Zeit bleibt und dank des Internets kann man die Lieben zu Hause ja jederzeit kontaktieren.
Einen großen negativen Punkt hat dieses Land aber doch an sich und bestätigt in sofern seine Vorurteile – Das Essen. Hier gibt es im Grunde nur Fast-, Junk- und Mikrowellenfood. Und daran gewöhnt man sich nicht innerhalb von 4 Wochen. Deshalb habe ich auch schon Nudelauflauf und frischen Salat auf den Tisch gebracht, das tat gut und auch meiner Gastfamilie hat es super geschmeckt.
Zum Schluss ist zu sagen, dass ich auf jeden Fall sehr froh bin, diesen großen Schritt gewagt zu haben und werde auch die restlichen 11 Monate noch genießen und vor allem viel reisen und erleben!
Steffi erzählt von ihrem Au Pair Jahr in New Hampshire (USA)
Als meine Cousine vor neun Jahren Au Pair in New Hampshire war, stand damals für mich schon fest, dass ich nach meinem Abitur auch als Au Pair in die USA gehen werde. Inspiriert durch sie bewarb ich mich als Au Pair bei praktikum.ch – Praktikum im Ausland und entschied mich gleich für die erste Familie, die sich bei mir meldete, da sie mir als sehr passend erschien.
Im September ging es dann nach Massachusetts zu meiner neuen sechs-köpfigen Familie. Als mich meine Au Pair Gastfamilie vom Flughafen abholten, wurde ich sehr herzlich begrüßt. Ich habe mich von Anfang an wohl gefühlt und wurde bis zum Ende wie ein Familienmitglied behandelt.
Mein Arbeitstag als Au Pair
Mein Arbeitstag als Au Pair Betreuung sah oft so aus, dass ich bis zum Mittag einen der Jungs beaufsichtigte, dann den anderen von der Schule abgeholt habe und mich dann mit beiden beschäftigt habe. Die Mädchen fuhren morgens mit dem Schulbus zur Schule und kamen nachmittags damit auch wieder nach Hause. Ich habe stets versucht jeden Tag vielfältig und abwechslungsreich für die Kinder und mich zu gestalten. So oft es geht sind wir raus an die frische Luft gegangen, haben Jäger und Fischer gespielt oder sind auf verschiedene Spielplätze gegangen. In den Ferien betreute ich alle vier Kinder auf einmal, da haben wir meistens längere Ausflüge ins Wissenschaftsmuseum oder in den Zoo gemacht.
Au Pair als ein Einstieg ins Berufsleben
Au Pair zu sein ist ein wundervolles Erlebnis. Man hat die Chance das Leben und den Alltag einer amerikanischen Familie kennen zu lernen, Familienmitglied zu werden, die Sprache zu lernen und das Land und die Kultur zu entdecken, ohne sich Sorgen um eine Unterkunft und einen Job machen zu müssen.
Durch das Jahr werden einem wertvolle Dinge vermittelt, bewusst und angeeignet. Man wird selbstständiger und weltoffener, Eigenschaften wie Belastbarkeit und Flexibilität kommen einem im Berufsleben nur zugute.
Nun bin ich wieder zu Hause und vermisse meine Lieben in den USA schrecklich. Aber schon im nächsten Jahr werde ich sie besuchen und kann es jetzt kaum noch abwarten. Ich werde versuchen den Kontakt für immer aufrecht zu halten und hoffe, dass ich von Zeit zu Zeit mal wieder vorbei schauen kann.
Englisch lernen und Berufserfahrung sammeln in Vancouver
Karen war für 12 Wochen in Kanada und absolvierte erst einen Englisch Sprachkurs und anschliessend ein Praktikum in Vancouver. Was sie dort erlebt hat erzählt sie gleich selbst…
Die Sprachschule in Vancouver
Meinen 4-wöchigen Sprachaufenthalt in Vancouver habe ich sehr genossen. Es hat viel Spass gemacht. Ich habe viele neue Leute kennen gelernt und Freunde gefunden. Die Lehrer und die anderen Mitarbeiter der Schule waren sehr freundlich und hilfsbereit. Ich konnte mich jederzeit mit Fragen an sie wenden. Besonders am Anfang war das eine grosse Unterstützung, um sich in der Stadt, mit der Sprache und mit den vielen neuen Eindrücken zurechtzufinden. Auch hinsichtlich meines Praktikums erhielt ich entsprechende Unterstützung.
Ich habe am “low-advanced” Unterricht teilgenommen. Vormittags hatten wir Grammatikunterricht und nachmittags Konversationsklasse. Morgens gab es erst mal ein kleines “warm-up”- “How are you today…?” Natürlich lernten wir auch viele neue Wörter, die jeden Montag abgefragt wurden. In der Konversationsklasse gab es verschiedene Themen, über die wir uns austauschten. Das war sehr interessant, da Studenten aus verschiedenen Ländern anwesend waren, so z. B. aus Japan, Korea, Mexiko oder Brasilien. Wir sprachen über die verschiedenen Kulturen und Sitten. Einmal sollten wir einen Zeitungsartikel auswählen, den wir am nächsten Tag präsentierten. Auch über frei gewählte Themen wurden Vorträge gehalten. Es hatte nur wenig deutschsprachige Studenten an der Schule, dementsprechend musste ich Englisch sprechen.
Im Anschluss an den Sprachkurs hatte ich die Möglichkeit, ein 8-wöchiges Praktikum in Vancouver in einer Recruiting-Firma zu absolvieren. Alle waren sehr freundlich und hilfsbereit und gaben mir das Gefühl, ein Teil des Unternehmens zu sein. Für Fragen hatten sie immer ein offenes Ohr. Sie nahmen sich Zeit, mir alle neuen Arbeitsbereiche zu erklären. Eine meiner Hauptaufgaben war es, neue Online-Bewerbungen herunterzuladen, die Daten zu prüfen, die Resumes zu lesen und dann vorzuselektieren und abzuschätzen, ob ein Bewerber für einen bestimmten Job geeignet schien oder nicht.
Vancouver war einfach super und wird mir noch lange in Erinnerung bleiben…





