Archiv für die Kategorie „Erfahrungsberichte“
London’s Calling – 2 Wochen Sprachaufenthalt in einer der grössten Metropolen Europas
Sophie war unsere glückliche Gewinnerin, die beim grossen Oster-Wettbewerb 2 Wochen Sprachaufenthalt in London gewonnen hat. Der Preis beinhaltete 2 Wochen Englisch Sprachkurs mit Unterkunft. Sie musste also nicht mal ein Hotel in London buchen, sondern lebte bei einer Gastfamilie.
Sie berichtet uns folgendes:
Für mich war es nicht das erste Mal in England und auch nicht das erste Mal in London. Deshalb konnten mich das Grossstadtgewusel und die scheinbar unübersichtliche Londoner Underground nicht wirklich erschrecken.
Obwohl ich die Stadt schon kannte, hat London unheimlich viel zu bieten (Theater, Museen, Märkte, Mode, Gärten und Parks, und last but not least die Pubs), und ich habe auch dieses Mal wieder viel Neues entdeckt. Deshalb war Langeweile ein Ding der Unmöglichkeit.
Ich habe während meinen 2 Wochen Sprachaufenthalt in England bei einer aufgeschlossenen und sympathischen Familie verbracht, die etwas ausserhalb Londons beim Wembley Stadion wohnte. Ich war insgesamt 20 Stunden pro Woche an der Sprachschule London UIC. Als ich da ankam musste ich zuerst einen kleinen Grammatiktest absolvieren, damit sie mich in die richtige Klasse einstufen konnten. Danach begann auch schon der Unterricht. Die meisten Lehrer sind relativ jung und topmotiviert, was dazu führt, dass man sich ziemlich schnell wohl fühlt. Die Schule ist zudem sehr zentral gelegen (Oxford Circus) und verfügt über zwei nicht weit von einander entfernte Gebäude. Die Atmosphäre während den Lektionen war entspannt und freundlich. Prinzipiell lässt sich sagen, dass das englische Volk allgemein sehr freundlich und zuvorkommend ist. Sollte man sich je einmal verirren, so kann man sich auf die Hilfe der Einwohner verlassen.
Ich habe anbei noch ein eine kleine Auswahl an Tipps und Must-Have-Seens aufgelistet, die Ihr für euren Aufenthalt gut gebrauchen könnt:
Liverpool Street Station
Die Gegend rund um die Liverpool Street Station ist zu einem sogenannten “IN” Viertel Londons geworden. Da findet man viele Vintage Shops, tolle Bars und den Spitalfield Market. Wer gerne in alten Dingen stöbert und gleichzeitig etwas zeitgenössische Kultur geniesst, der ist hier genau am richtigen Ort.
Camden
Ein weiteres Must-Have-Seen ist Camden. Von der Camden Town Station aus hat man knapp 5 Minuten bis zum bekannten Camden Market. Allerdings ist dieser nicht die einzige Sehenswürdigkeit, die dieses Stadtviertel zu bieten hat. Bewegt man sich ein wenig ausserhalb der Touristenmeile, so findet man wunderschöne Strassen mit klassischen Pubs, kleinen Läden und vielen Bäumen.
Museum
Für Kunst- und Kulturliebhaber gibt ein unheimlich grosses Angebot an Museen. Sehr zu empfehlen ist das Modern Tate, gleichwohl das bekannteste. Das Modern Tate hat immer eine Hauptausstellung, die allerdings verhältnismässig teuer ist. Ansonsten sind die meisten Museen Admission free und gewähren einen tollen Einblick in die Welt der Kunst.
ISIC
Für alle Studenten und Schüler lohnt es sich, von der Schweiz aus einen internationalen Studentenausweis (ISIC, ca. 20CHF) zu beantragen. Viele Einkaufsläden und Museen bieten gerade für Studenten einen Rabatt an, sodass man mit den 20.- gut davonkommt.
Natürlich gibt es noch unendlich viel mehr, für das es sich lohnt nach London zu gehen! Falls Ihr noch irgendwelche fragen habt, einfach melden!
Have fun over there and mind the gap!;)
Sophie
Mindestens 6 guten Gründe für einen Sprachaufenthalt in Edinburgh
Auch im hohen Norden kannst du tolle Englisch Sprachaufenthalte machen! Auch wenn das schottische Englisch zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig ist, wirst du es nach kurzer Zeit lieben. So ist es jedenfalls mir ergangen als ich im Sprachaufenthalt in Edinburgh war.
Ein Sprachaufenthalt in Schottland ist in vieler Hinsicht ein tolles Erlebnis. Vor allem die Sprachschule in Edinburgh ist immer noch einer der Geheimtipps für einen unvergesslichen Sprachaufenthalt. Die Stadt bietet dir eine traumhafte, einzigartige Kulisse um Englisch zu lernen.
Um dir einen Sprachaufenthalt in Edinburgh noch etwas schmackhafter zu machen, nachfolgend meine persönlichen Highlights der Stadt.
1. Flanieren an der Royal Mile
Die Royal Mile ist wohl bekannteste Strasse in ganz Edinburgh und führt vom Edindburgh Castle ziemlich geradlinig zur Ruine der Holyrood Abbey. Die Royal Mile ist eigentlich nur der Übername, denn sie setzt sich eigentlich aus mehreren Strassen zusammen. Wie der Name sagt, ist die ganze Stecke ca. eine schottische Meile (1.8 km) lang. Diese alte schottische Masseinheit wiederum wurde erstmals anhand der Royal Mile gemessen und festgelegt. Später wurde dann die englische Meile als Einheit übernommen.
2. Picknick auf dem Arthur’s Seat
Der Arthur’s Seat ist der Hausberg der Stadt und bietet einen tollen Überblick über die ganze Stadt bis hin zu den Highlands.
3. Ghost Tour zur Grabstätte vom bekanntesten Poltergeist Schottlands – “Bloody Mckenzie“
An die Ghost Tour während meinem Sprachaufenthalt in Edinburgh erinnere ich mich noch besonders gut. Nicht nur weil sie echt gruselig gut war, sondern auch weil die Tour super geführt wurde. Der Tourguide kombinierte die Tour mit Witz, Charme und interessanten historischen Geschichten. Ich will hier nicht zu viel verraten, aber am Ende der Tour (um Mitternacht natürlich) standen wir mitten in der Grabstätte von Mckenzie. Ein bisschen mulmig war mir da schon zumute.
4. Zurück in die Vergangenheit – Mary King’s Close
Eine weitere empfehlenswerte Tour in Edinburgh ist die von Mary King’s Close. Auch hier herrschen wilde Gerüchte über Geister und dergleichen. Der Close wurde komplett überbaut. So blieb das Gassenlabyrinth aus dem Mittelalter in sehr gutem Zustand erhalten und erweckt einen authentischen Eindruck über das frühere Leben in Edinburgh.
5. Haggis zum Frühstück
Ich musste mich schon ein wenig überwinden Haggis, eine schottische Spezialität, zu probieren. Denn wenn man erst mal weiss was Haggis ist und welche Zutaten dafür verwendet werden, muss man sich doch zweimal überleben, ob man wirklich Haggis essen soll. Hauptanteil der Delikatesse besteht aus dem Magen eines Schafes vermixt mit anderen Innereien…yummi!
6. Die Suche nach Nessie und Ausflug in die Highlands
Auch ausserhalb von Edinburgh gibt es einiges zu sehen und entdecken. Die schottischen Highlands laden für tolle Wanderungen ein und einen Ausflug zum Loch Ness darf ebenfalls nicht fehlen – auch wenn die Wenigsten Nessie wirklich begegnen.
Weitere Tips
Ausserdem darf das Edingburgh Castle nicht unerwähnt bleiben. Ich persönlich habe es leider nie von innen gesehen, doch ist es bestimmt auch sehenswert.
Zudem gehört der Besuch in einem der vielen Pubs schon fast zum guten Ton, genauso wie das Degustieren der vielen verschiedenen Scotch Whiskeys.
Zu guter Letzt noch ein Tipp für alle Harry Potter Fans: Schaut doch mal im Café „Elephant House“ vorbei, denn genau dort hat J.K. Rowling ihren ersten Harry Potter Roman geschrieben. Das Café ist aber auch sonst wirklich toll, und lädt mit seiner gemütlichen Atmosphäre zum Verweilen ein.
Erfahrungsbericht: Manuelas Sprachaufenthalt in Costa Rica
Mein Sprachaufenthalt in Costa Rica begann etwa im Februar 2010, als ich mit der Planung anfing. Geplant waren sechs Wochen Costa Rica im Juni/Juli 2010. Ich hatte mich lange und ausführlich über dieses Land, das man auch als die „Schweiz Mittelamerikas“ bezeichnet, informiert. Dabei habe ich auch immer wieder gelesen, dass der europäische Sommer wohl nicht gerade die beste Reisezeit sei. Aus zeitlichen Gründen nahm ich das jedoch in Kauf. Ich habe mir auch sehr lange überlegt, wo ich hin sollte. Ich wollte sehr gerne irgendwo ans Meer, hatte aber im Vorherein gehört, dass diese Orte oftmals nicht mehr wirklich viel mit Costa Rica zu tun haben. Darum entschied ich mich für 2 Wochen Sprachreise in San José, um das Land etwas kennenzulernen und danach 3 Wochen Sprachaufenthalt in Playa Tamarindo, um trotzdem noch ein bisschen Strandfeeling geniessen zu können.
Ungefähr 5 Wochen vor Abreise bekam ich die Informationen über die Gastfamilie zugeschickt. Etwa 2 Wochen vor Abreise, sagte man mir, dass die Gastfamilie aufgrund von einem Krankheitsfall keinen Schüler aufnehmen konnte und ich einer anderen Familie zugeteilt wurde. Im Nachhinein sollte sich das jedoch noch als Glücksfall herausstellen. Anfangs Juni fing dann mein Abenteuer endgültig an. Via Frankfurt flog ich Richtung Costa Rica. Als wir bereits über San José kreisten, erfuhr ich dann auch zum ersten Mal, was man unter der Costa Ricanischen Regenzeit versteht. Wir konnten in San José nicht landen, da zu viele Wolken die Sicht versperrten. Darum mussten wir nach Liberia, dem anderen internationalen Flughafen Costa Ricas, ausweichen. Dort mussten wir 3 Stunden im Flugzeug warten und durften nicht aussteigen. Schliesslich kamen wir mit 3 Stunden Verspätung in San José an. Am Flughafen wurde ich von einem Fahrer der Schule abgeholt und zu meiner Gastfamilie gebracht.
Ehrlich gesagt war ich schon etwas geschockt als wir durch die Stadt fuhren. Es war mein erster Aufenthalt in einem mittelamerikanischen Land und darum kannte ich das noch nicht. San José ist sehr laut, der Verkehr ist „wahnsinnig“ und Fussgänger haben praktisch keine Rechte. Mit der Zeit lernte ich diese Stadt jedoch zu lieben. Meine Gastmutter (meine Mama Tica, wie man in Costa Rica sagt) war super nett. Sie hat mich vom ersten Moment an wie eine eigene Tochter behandelt und hat mich nach Strich und Faden verwöhnt. Ich konnte sie während der WM sogar davon überzeugen für die Schweizer Nati zu fanen
. Während zwei Wochen besuchte ich das COSI, das Costa Rica Spanish Institute. Da ich nach vier Jahren Spanisch an der Kanti ein höheres Niveau hatte als die anderen, bekam ich Einzelunterricht. Das war jedoch eine tolle Erfahrung, da die Lehrerin auf meine persönlichen Bedürfnisse eingegangen ist und ich so enorme Fortschritte machen konnte. Die Schule war wirklich toll, in den Pausen gab es gratis Kaffee, Getränke und auch frische Früchte und man wurde wirklich in allen Belangen betreut. Die sehr netten Leute von der Reception haben so manchen Ausflug für mich organisiert. Ich kam auch nie auf die Idee Deutsch zu sprechen, da ich an der gesamten Schule die einzige deutschsprechende Person war. Ausser mir war noch ein Brite, der Rest kam aus ausserhalb von Europa (der grösste Teil aus den USA). San José ist ein guter Ort um viel vom Land zu sehen.
Ich habe Ausflüge zu den Vulkanen Irazú, Poás und Arenal gemacht und ausserdem noch andere Orte besucht. Ich erfuhr auch in San José öfters, warum man den Winter in Costa Rica „La estación Verde“ nennt, also die grüne Jahreszeit. Morgens ist es meist sehr heiss und schwül, mittags setzen dann die Regenfälle ein. So ein Regen wie dort habe ich in der Schweiz noch nie erlebt. Die Strassen verwandelten sich in Flüsse. Aber dafür ist wirklich alles unglaublich grün.
Nach zwei Wochen San José war es Zeit für etwas Strand. So fuhr ich nach Tamarindo, an der Pazifikküste des Landes. Nun ja, was soll ich über Tamarindo sagen…der Strand ist wirklich wunderschön, der Rest… unglaublich touristisch. Fast überall spricht man Englisch, man kann in praktischen allen Läden und Restaurants mit Dollar zahlen und es wimmelt nur so von Amerikanern. Dass es im Ort praktisch keine geteerten Strassen gibt, kam dann noch dazu. Also mein Tipp: Wer in der Regenzeit nach Tamarindo geht, sollte am besten keine weissen Kleider einpacken und sich darauf gefasst machen, dass die Beine immer voller Schlamm sein werden. Denn regelmässig am Nachmittag, wenn es anfing zu regnen, verwandelten sich die Strassen in Schlammlöcher. Aber naja, irgendwann gewöhnt man sich halt dran und steht da drüber…Pura Vida!
In Tamarindo wohnte ich in einem Studentenappartement direkt über der Schule, mein Schulweg betrug also nur noch etwa eine Minute, was natürlich sehr praktisch ist, wenn man am Abend vorher wieder einmal etwas die Clubszene von Tamarindo unsicher gemacht hat (übrigens die Salsapartys freitags im Crazy Monkeys sind legendär). Tamarindo war das genaue Gegenteil von San José: Wir waren so viele Europäer, und der grösste Teil davon waren Schweizer. Man kann sich also darauf einstellen, dass man sehr viel Schweizerdeutsch sprechen wird. Die Schule besteht aus mehreren Gebäuden, die in einem wunderschönen Garten liegen.
Ein paar Mal hatten wir Glück und konnten die Affen beobachten, die durch den Garten „wanderten“ und ein Brüllkonzert von sich gaben. Alles in allem war die Schule sehr positiv. Ein Wochenende fuhr ich nach Manuel Antonio, ein Nationalpark etwas weiter im Süden. Es ist ein sehr touristischer Ort, aber sehr gut geeignet um möglichst viele einheimische Tiere, wie Faultiere, Kapuzineräffchen oder mit etwas Glück auch Totenkopfäffchen beobachten zu können. Ausserdem sind schon alleine die Strände im Innern des Parks einen Besuch wert. Nach 6 Wochen war mein Abenteuer nach einem kurzen Abstecher nach Tortuguero (auch auf jeden Fall einen Besuch wert, wenn man die riesigen Meeresschildkröten beim Eierlegen beobachten will), auch schon wieder zu Ende.
Mein Portemonnaie war ein bisschen leerer, aber ich dafür um viele Erfahrungen und Freundschaften reicher…
PURA VIDA!
mehr über Costa Rica? Costa Rica Info
Sprachaufenthalt Down Under in Sydney Manly
Sonja verbrachte insgesamt 7 tolle Monate in Australien. Für die ersten drei Monate machte Sie einen Sprachaufenthalt in Sydney Manly und erlebte folgendes:
Als ich mich entschieden habe, dass ich eine längere Zeit ins Ausland gehen möchte, war schnell klar, dass ich einen Sprachaufenthalt in Australien machen möchte. An der Ferienmesse habe ich die Leute von Linguista kennen gelernt, die sympathische, freundliche Art und die gute Auskunft über Australien haben mich überzeugt und ich ging für ein persönliches Gespräch nach Bern.
Mein Sprachaufenthalt in Sydney Manly
Ich habe mich für einen Sprachaufenthalt in Sydney Manly Beach entschieden, da dort die Schule sehr nah am Strand ist und man trotzdem schnell in der wunderschönen Stadt Sydney ist.
Ankunft in Sydney
Nach einem langen, aber recht angenehmen Flug wurde ich zusammen mit einer anderen Schweizerin am Flughafen abgeholt. Wir haben dann unsere erste kleine Sightseeing-Tour erhalten und zum ersten Mal das Sydney Opera House live gsehen…ein super Gefühl.
Am nächsten Tag ging ich mit einem anderen Student, der in der selben Gastfamilie lebte zur Sprachschule in Sydney Manly Beach , da es nicht so weit war, konnte ich zu Fuss zur Schule gehen. Die Sydney English Academy (SEA) befindet sich direkt am berühmten Corso von Manly in mitten der Shops und weniger als fünf Minuten vom Manly Beach oder dem Beach bei der Wharf.
Nach einem kleinen Einstufungstest wurden wir in Klassen eingeteilt. Der Anteil von Schweizern in Manly ist recht hoch, was mich etwas vom Englisch sprechen abgehalten, jedoch den Start in Australien extrem erleichtert hat.
Da ich in einer Gastfamilie gelebt habe, konnte ich dort mein Englisch anwenden und verbessern.
Meine Zeit an der Sprachschule – Unterricht und Freizeitprogramm
Die SEA ist eine nicht zu grosse Schule und sehr familiär, was mir super gefallen hat. Die Schulzeiten sind im Vergleich zu anderen Schulen super, da wir meistens nur bis 13.00 Uhr Schule hatten und somit den Nachmittag am Strand oder in der Stadt verbringen konnten.
Die Schule hat nach der obligatorischen Schulzeit viele Aktivitäten angeboten wie das Picnic in der ersten Woche, wo man die anderen Studenten besser kennenlehrnen konnte, kleine „Wanderungen“, Surflektionen, BBQ am Shelly Beach oder der Conversations Club, der jeden Mittwoch statt fand. Wir gingen auch an den Bondi Beach an eine Kunstausstellung und danach in die Stadt wo ein Karaokeraum für uns reserviert wurde…die eine oder andere Talent-Stimme wurde dabei entdeckt.
Solche Anlässe und Ausflüge haben dazu beigetragen, dass wir Studenten von anderen Klassen und vor allem auch die Lehrer besser kennengelert haben.
Sehr schnell habe ich gute Freunde aus der Schule gefunden und mit ihnen diverse Ausflüge nach der Schule oder an Wochenenden unternommen. Wir haben Sydney bei Tag und auch bei Nacht erkundet, gingen in den Zoo in Sydney, sind entlang des schönen Manlybeaches nach Curl Curl gelaufen, haben den Paddington Markt erkundet, gingen in die Blue Mountains, an den Bondi Beach, mit der Fähre nach Parametta oder haben die Sonne am Beach genossen.
Die drei Monate Sprachaufenthalt in Sydney haben mir sehr gut gefallen. Ich hatte Spass in der Schule und habe super Leute kennen gelernt, einige habe ich nach der Schule beim Reisen in Australien wieder getroffen und wir werden sicher weiterhin in Kontakt bleiben und in Erinnerungen schwelgen…
In meiner Gastfamilie habe ich mich sehr willkommen gefühlt und wurde wie ein weiteres Familienmitglied behandelt. Nach meiner Schulzeit bin ich vier Monate durch Australien gereist und zwischen durch sowie am Ende meiner Reise wieder zu meiner australischen Familie zurück gegangen. Manly wurde zu meinem zweiten Zuhause…
Sonja S.
Von Big Ben bis zu Madam Tussauds – Sprachaufenthalt in London
Jasmin besuchte für 2 Wochen einen Englisch Sprachkurs in London. Hier berichtet sie von ihren Eindrücke.
Mein Sprachaufenthalt in London
Als ich mich dazu entschied, einen Sprachaufenthalt in London zu machen, war mir nicht klar, dass ich eine so tolle Zeit haben würde. Ich machte mir Gedanken, ob ich hier zurechtkomme und schnell Anschluss finden werde und wie die Familie wohl sein wird. Diese Sorgen vergingen schnell bei meiner Ankunft bei der Familie.
Ich wurde herzlich begrüsst und hatte zuerst ein Gespräch mit der Gastmutter. Es war ein sehr herzlicher Empfang. Die zwei anderen Studenten die ebenfalls in der Familie leben lernte ich am Abend kennen. Ich hatte keine Probleme mich zu verständigen, da ich keine andere Wahl hatte als meine Englischkenntnisse anzuwenden. Ich lernte schnell neue Wörter und wurde immer mutiger.
Die St.Giles Sprachschule London Downtown
Am ersten Tag an der Sprachschule in London Downtown hatten alle neuen Schüler einen Einstufungstest, der Grammatik bzw. Schreiben und Sprechen beinhaltete, damit wir in das richtige Niveau eingestuft werden konnten. Dann wurden wir durchs Gebäude geführt und lernten die wichtigsten Personen kennen.
Ich lernte bereits an diesem Tag sehr nette Leute kennen mit denen ich in den folgenden Wochen viel unternahm. Die Schule ist sehr schön und ich freute mich immer auf die Lektionen, da ich eine gute Klasse hatte und auch das Verhältnis zu den LehrerInnen nicht so formell war wie in der Schweiz. Eher etwas lockerer aber trotzdem respektvoll. Die Klassen waren gut durchmischt mit den verschiendensten Nationen, was das Lernen sehr erleichterte. Der Unterricht war sehr gut strukturiert und machte Spass. Auch meine Klassenkameraden waren sehr zufrieden mit der Schule. Das Freizeitangebot ist sehr breit und beinhaltet für jeden Typ Mensch etwas. Von günstigeren Musicaltickets (nicht einmal den halben Preis bezahlt) bis zu Fussball im Hyde Park. Ich kann St.Giles Central nur empfehlen. Ich hatte eine gute Zeit dort und wäre am liebsten länger geblieben.
Familie
Die Option eine Gastfamilie zu wählen ist wärmstens zu empfehlen. Jeden Morgen ein Frühstück und jeden Abend eine gute Mahlzeit. Die Atmosphäre war sehr familiär und trotzdem konnte ich selbständig meiner Tagesplanung nachgehen. Zu viele Regeln hatte ich auch nicht und wenn ich es nicht rechtzeitig zum Abendessen schaffte wegen Verspätungen der Underground etc. konnte ich das Essen einfach in der Mikrowelle warm machen. Mit den anderen Studenten in der gleichen Familie hatte ich ein sehr gutes Verhältnis. Bei Problemen war immer jemand da, den ich fragen konnte. In einer Familie zu leben ist nicht zuletzt auch sehr gut fürs Sprachgefühl, da die Familien die Sprache fliessend sprechen können und man von ihnen viel lernen kann. Von der Gastfamilie lernte ich ebenfalls sehr viel über die englische Kultur und die Traditionen. Der Abschied viel mir unheimlich schwer, da ich die Familie sehr lieb gewonnen habe. Sie haben mich eingeladen bei Ihnen zu wohnen während geplanten Ferien und ich werde den Kontakt sicher aufrecht erhalten.
Freizeit
Beim Sprachaufenthalt in London wird es nie langweilig. Es gibt es immer etwas zu sehen. Von Big Ben bis zu Madame Tussauds. Am ersten Schultag hatten wir eine kleine Einführung in Sachen Sehenswürdigkeiten Londons. Viele Angebote gibt es auch von der Schule organisiert. Sehr praktisch ist die Oyster-Card mit der man je nachdem für welche Zonen man bezahlt überall hin kommt in London. Ich würde sogar sagen es ist unumgänglich sich eine Oyster Card zu beschaffen. Ich habe sehr viel gesehen, aber 2 Wochen reichten leider nicht aus um alles zu sehen, was ich gerne gesehen hätte.
Oft kann man auch sogenannte Combi-Cards kaufen mit der man mehrere Sehenswürdigkeit zu günstigerem Preis besuchen kann. Das Leben ansonsten ist sehr teuer, vor allem in London. Restaurants sind sehr teuer. In London hat es sehr viele Fast-Food Restaurant, was eine gesunde Ernährung nicht gerade einfach macht, da man wenn es schnell gehen muss oft nicht die Zeit findet ein Restaurant zu besuchen. Ausflüge zu den Fussballstadien sind sehr sehenswert (vor allem Führungen) für Sportfans. Um im teuren London schöne Sachen zu kaufen ohne zu viel Geld auszugeben sind die Märkte sehr praktisch. Der wohl bekannteste und sehr empfehlenswerte Markt ist der Portobello Market, in Notting Hill.
Die Menschen
Die Menschen in London sind sehr freundlich und geduldig. Die meisten bleiben sogar in schwierigen Situationen ruhig und gelassen und in der Underground herrscht trotz Menschenmassen Ordnung. Wenn man Probleme hat etwas nicht zu verstehen erklären sie etwas solange bis man es versteht. Man merkt schnell, dass der Unterschied zur Schweiz sehr gross ist. Alles ist etwas mehr „relaxed“ in England.
Alles in allem ist ein Sprachaufenthalt in London eine gute Sache um rasch Fortschritte zu machen. Ich würde am liebsten noch länger bleiben in dieser sehr tollen Stadt um mehr zu lernen und mehr zu sehen.
Jasmin B.
10 semanas en Costa Rica – Sprachaufenthalt in San José
Tanja war 10 Wochen im Sprachaufenthalt in Costa Rica um Spanisch zu lernen. Lies hier ihren Bericht:
Nachdem ich mein Bachelorstudium an der Universität Bern erfolgreich abgeschlossen hatte, brauchte ich eine Pause vom Uni-Leben. Ich entschied mich, 10 Wochen nach Costa Rica zu reisen, spanisch zu lernen und das Land zu bereisen. Während vier Wochen besuchte ich die Sprachschule in San José und wohnte bei einer Gastfamilie. Die darauffolgenden zwei Wochen reiste ich in Costa Rica herum. Danach arbeitete ich eine Woche in einem Waisenheim, wo ich mich aber leider nicht sehr wohl fühlte. Aus diesem Grund besuchte ich die letzten drei Wochen erneut die Sprachschule in San José und arbeitete auf freiwilliger Basis in einem Shop. Ich verbrachte eine super Zeit in Zentralamerika und erinnere mich gerne zurück.
Die Sprachschule in San José
Die Sprachschule COSI San José liegt in Zapote, etwas ausserhalb vom Zentrum San José. Ich war von Anfang an begeistert von der Schule. Sie ist freundlich eingerichtet und sehr familiär. Ich hatte nie das Gefühl, nur unter Schweizern zu sein. Ich ging mit Schülern unterschiedlicher Nationalitäten zur Schule (aus Amerika, Belgien, Frankreich, Deutschland und der Schweiz).
In jeder Pause gab es frische Früchte, Fruchtsaft, Kaffee, Tee und Brot. An der Rezeption halfen die Mitarbeiter von COSI zu jedem Anliegen gerne weiter. Sie bemühten sich jedes Mal, die Wünsche der Schüler zu erfüllen. Auch bei der Planung meiner Reise waren sie hilfsbereit und unterstützten mich. Während der Woche wurden Aktivitäten von der Schule aus organisiert. So lernte ich costa-ricanisch kochen, konnte
einen Salsa-Kurs besuchen und ging mit meinen Mitschülern und Lehrern ins Kino. Auch das Partyleben kam nicht zu kurz. Mit den Taxis ist man in San José sicher und schnell unterwegs und es ist erst noch günstig.
Je nach Anzahl Studenten und deren Niveaus, bekommt man beim Sprachaufenthalt in San José Einzelunterricht oder Unterricht mit maximal sechs Schülern. Ich hatte Glück und konnte die ersten vier Wochen einen Zweier-Unterricht geniessen und die letzten drei Wochen hatte ich sogar Einzelunterricht. Die Lehrer sind sehr freundlich und richten sich nach den Wünschen der Schüler. Aufgaben bekam ich teilweise sehr viele, jedoch konnte man jeder Zeit Feedbacks über Aufgabenmenge abgeben. Ich lernte schnell spanisch zu sprechen und hatte das Gefühl, dass ich jeden Tag viel dazulernte.
Gastfamilie
Während meiner Zeit im Sprachaufenthalt in San José konnte ich in einer Gastfamilie wohnen. Ich bekam morgens ein feines Frühstück, vor allem das bekannte Gallo Pinto (Reis mit Bohnen und Rührei) oder auch Käse-Omeletten wurden mir serviert. Auch beim Abendessen bekochte mich meine Gastmutter köstlich. Durch das Zusammenleben mit einer costa-ricanischen Familie lernte ich die Kultur, das Essen und die Sprache des Landes kennen. Falls ich einen nächsten Sprachaufenthalt plane, werde ich auf jeden Fall wieder bei einer Gastfamilie wohnen wollen.
Reisen
Während zwei Wochen ging ich in Costa Rica mit meinem Freund reisen. Die erste Woche nahmen wir den Bus an die karibische Küste nach Puerto Viejo. Von dort aus unternahmen wir Tagesausflüge nach Manzanilla an den Strand, in den Nationalpark Cahuita, oder besuchten Schokoladenplantagen. Dieser karibische Teil unterscheidet sich stark von den anderen Teilen Costa Ricas, und ein Besuch ist dort lohnenswert. Das Essen, die Leute, die Sprache, alles ist anders und widerspiegelt den Reggea-Groove der karibischen Menschen.
In der zweiten Woche mieteten wir ein Auto und fuhren in den nördlichen Teil von Costa Rica. Wir besichtigten den Vulkan Poas und den Vulkan Rincon de la Vieja, gingen Kanu fahren bei Caño Negro, besuchten eine Schlangenfarm und lernten den Norden von Costa Rica kennen.
Freiwilligenarbeit in Costa Rica
Ich plante, während vier Wochen in einem Waisenheim zu arbeiten. Bereits nach wenigen Tagen war für mich klar, dass ich lieber noch weiter zur Schule gehen möchte, um das Maximum aus meinem Sprachaufenthalt heraus zu holen. Das Umorganisieren bei COSI war überhaupt kein Problem und ich konnte auch für die letzten drei Wochen weiterhin zur Schule gehen. An drei Nachmittagen in der Woche arbeitete ich im Shop ‚Chietóñ Moreñ‘. Dort verkauften wird Produkte, welche von Indios hergestellt wurden. Auf diese Weise erfuhr ich mehr über die Ureinwohner von Costa Rica, und konnte zudem in der Schule Gelerntes versuchen umzusetzen.
Die 10 Wochen, die ich in Costa Rica verbrachte, waren für mich unglaublich schön. Das Erlernen einer anderen Sprache und das Entdecken einer neuen Kultur sehe ich als grosse, persönliche Bereicherung. Die Menschen, die ich während dieser Zeit traf, waren freundlich.Ich hoffe, weitere lateinamerikanische Länder bereisen oder, wer weiss, sogar noch einmal Costa Rica besuchen zu können.
Tanja A.
Sprachaufenthalt in Venedig Teil 2 – “Carnevale ist Carnevale – Das kann man nur hier in Venedig erleben”
Der 2. Teil von Guido’s erfrischenden Erzählungen an der Sprachschule in Venedig:
Die Toursiten kommen!
Hier beim Sprachaufenthalt in Venedig wird es nun langsam Frühling. Die Sonne scheint mir bereits um 07.00 Uhr aufs Kopfkissen und es ist schon wärmer. Erste Sonnenbäder auf dem Bänkli im Giardini oder am Strand an der Adria habe ich bereits genossen. Natürlich immer begleitet vom Italienischbuch…
Mit den wärmeren Tagen und dem Carnevale kommen nun wieder Unmengen von Touristen in die Stadt. Sie wälzen sich vom Bahnhof via Rialto zu San Marco. Dann werden die Gassen eng. Man wird getrieben oder kommt nicht vorwärts. Amerikanische Liebespaare, kettenrauchende Moldawier, bleiche Asiatinnen mit weissen Handschuhen, Mundschutz und Sonnenschirm oder rundliche Russinnen, welche ihr Picknick laut gestikulierend lieber an die Möwen und Tauben verfüttern. Sie stehen immer genau da, wo du hindurch musst! Viele Einheimische weichen diesem Rummel aus und bleiben dem Carnevale fern.
Carnevale!
Carnevale ist keine Fasnacht, Carnevale ist Carnevale Das kann man nur hier in Venedig erleben. Sabina und ich haben uns in die Menge gestürzt und viel erlebt.
Es sind die Touristen, die den Carnevale beleben. Hört man genau hin, wird unter der Maske deutsch, englisch oder französisch gesprochen. Ohne die „Ausländer“ gäbe es wohl nicht so einen Reichtum an Masken. In den einheimischen Opernhäusern werden ausgediente Kostüme gekauft und hier in Venedig „ausgeführt“! Diese Leute kommen schon seit Jahren immer wieder zum Carnevale hierher und unterscheiden sich optisch nicht mehr von den echten Venezianern. Sie flanieren, posieren in vornehmer Art und Weise. Sie lassen sich mit oder ohne „Tourist“ geduldige fotografieren. Ihr Masken-Lächeln bleibt immer das gleiche! Abends trifft man sie auch noch im „la Fenice“ in der Oper.
Am Aschermittwoch war in der Zeitung zu lesen, ein neuer Rekord, eine Million Touristen und 40 Millionen Euro Umsatz hat der Carnevale der Stadt gebracht!
In dieser Zeit stehen alle die Leute im Vaporetto draussen und ringen um den besten Platz für das beste Foto. In den lokalen Bars, wo wir jeweils unsere Cicchetti oder Tramezzini mit einem Ombra „unter uns“ geniessen, wird es ebenfalls eng und man teilt sich den Platz mit Damen mit weit ausragenden Roben und vornehmen Herren. Venedig ist ein Spektakel mit internationalem Publikum!
Die italienische Küche – eine wahre Gaumenfreude
Nebst dem Auge wird in der Carnevalszeit auch dem Gaumen etwas geboten:
So gibt es traditionelle Spezialitäten wie Fritelle Veneziana, natur oder gefüllt mit Zabaione, Raffioli Veneziani dolci, ähnlich unsern Fasnachts-Chüechli. Sündhaft gut! Wer davon gekostet hat, will mehr und versteht den Ausspruch: „Das schlimmste Laster der Venezianer ist die Schlemmerei“!
Nun, wenn wir gerade dabei sind, ich liebe die „Küche“ der Serenissima. Wir leben hier am und mit dem Meer. Das Angebot an Fisch und Gemüse ist riesig und das Einkaufen auf dem Rialtomarkt ein Genuss. Natürlich gehört auch ein Spritz oder Ombra mit feinen, kleinen Häppchen dazu! Ich habe schon Einiges in einer der Osterias probiert oder selber „a casa mia“ zubereitet. Immer war ich aufs Neue begeistert von der mediterranen Küche! Geflügel und Fleisch, vor allem aber das schwimmende Angebot hat es mir angetan. Weitere Spezialitäten sind Risotto und Polenta, Carciofo und Radicchio di Treviso. Die werden als 1° Piatti oder Beilage serviert. Auch meine Gäste habe ich überzeugen können, dass Spaghetti con seppie nero ein Genuss sind. Man muss sich nur auf „die Farbe“ einlassen wollen!
Dass es im Veneto, hier kommt ursprünglich der Prosecco her, auch hervorragende Weine gibt, muss nicht speziell erwähnt werden. Soave, Pinot Grigio zum Fisch oder Apéro, Bardolino, Refosco, Valpollicella oder Amarone zum Essen, davon steht hier täglich etwas auf dem Tisch. Und woher kommt ursprünglich der Grappa? Aus dem Veneto!
Natürlich gehört der caffè zu Italien. Aber hier ist caffè nicht einfach caffè, Espresso wie wir sagen! Man wählt zwischen, cappuccino, caffè latte, caffè macchiato, caffè liscio, -ristretto, -lungo, -doppio oder caffè coretto con grappa.
KKK – Kultur, Küche & Kirche
K K K – Kultur, Küche, Kirche, das ist für mich hier in Venedig die Reihenfolge! Kultur und Küche habe ich behandelt, also bleibt noch Kirche. Über 130 Kirchen stehen auf den verschiedenen Inseln in der Lagune von Venedig. Nicht alle werden noch als Kirche genutzt. Einzelne sind einfach geschlossen, aus anderen sind Museen oder Konzertsäle geworden. Die Mehrheit aber wird noch als sakraler Raum genutzt und es finden reglemässig Gottesdienste statt. Hier lebt eine andere Gottesdienstkultur.
In der Basilika San Marco, hier ist die „Regierung“ zu Hause, Kardinal Angelo Scola, Patriarch von Venedig, geht es natürlich „gesittet“ zu.
In der Frari-Kirche, eine der eindrücklichsten in Venedig, meiner Lieblingskirche, ist es sehr lebendig. Ein Franziskanerpater steht der Pfarrei vor. Die Kirchenlieder, 4-5 Gitarristen begleiten den Gesang, werden von einer Klosterschwester vorgesungen. Sie könnte auch am Festival in San Remo auftreten. Da geht die Post ab und Jung und Alt machen mit. Bei einer Taufe zum Beispiel, hebt der Pfarrer die Täuflinge nach der Zeremonie in die Höhe und alle klatschen. Beim Pater noster ruft der Pfarrer die Kinder zu einem Kreis um den Altar, das Volk hält sich die Hände, auch über die Gänge hinweg. Beim Friedensgruss ist ein Geläuf in der Kirche. Da bleibt auch der Pfarrer nicht am Altar stehen, nein er geht durch die Bänke und schüttelt Hände, Hände, Hände. Für mich eine völlig neue Erfahrung von Gottesdienst, nicht schlecht.
Am 8. Mai kommt Papst Benedetto XVI nach Venedig. In Italien wird der Papst sehr geschätzt. Man findet sein Foto hier nicht selten in einer Bäckerei oder Osteria! Venedig ist stolz, dass er zu Besuch kommt. Natürlich wird dafür fleissig gebetet und gesammelt.
Ab Juni ist auch für mich wieder Alltag auf dem Festland, mit Gartenarbeit und all den andern Vergnügungen, die mir mein Zuhause in Seuzach bieten. Bis dahin werde ich aber noch den Frühling mit all seinen Reizen voll geniessen.
Natürlich wird dann ein Stück meiner Seele hier bleiben und das finde ich gut so!
Cari saluti e noi vediamo
Ein Sprachaufenthalt in Santiago de Compostela – im Spannungsfeld einer Altstadt als Weltkulturerbe und der Moderne
Daniel Ritschin erzählt uns von seinen Erlebnissen beim Sprachaufenthalt in Spanien:
Beim Sprachaufenthalt in Santiago de Compostela laden viele sehenswerte Museen zum Besuch ein. Das kulturelle und kulinarische Angebot ist beeindruckend. Vor allem die Kathedrale, das Wahrzeichen der überaus interessanten Altstadt, ist Ziel vieler Pilger aus aller Welt.
Die Sprachschule in Santiago de Compostela, die Academia Iria Flavia – nahe der Altstadt gelegen – ist eine familiär geführte Schule mit moderner Infrastruktur und motivierenden Lehrpersonen. Das Erlernen einer Fremdsprache in Kleingruppen macht so richtig Spass. Die angebotenen Zusatzaktivitäten orientieren sich an aktuellen Themata.
Seit dem 11. Januar 2011 sind auch erste Bereiche der „Cidade da Cultura de Galicia“ zugänglich. Der amerikanische Architekt, Peter Eisenmann, erstellt auf dem Monte Gaiás auf einer Fläche von 175’000 m2 monumentale Bauten: Archiv von Galicien, Bibliothek von Galicien, Musik- und Theaterzentrum, Museum von Galicien, Internationales Kunstzentrum. Ein spannender Kontrast zur Altstadt aus Glas, Stahl, Beton und Stein.
Auch rund um Santiago de Compostla gibt es einiges zu entdecken. Um die Sehenswürdigkeiten in der Region Galicien zu sehen, bin ich mit der Bahn gereist. Die Züge sind modern ausgestattet und bieten eine komfortable Art zu reisen. So habe ich in A Coruña den faszinierenden „Paseo Marítimo“, die Altstadt, die Atlantikküste, den „Parque das Esculturas“, den „Torre de Hércules“ (dessen Fundament auf einem römische Leuchtturm basiert), das Aquarium und die „Playa de Orzán“ kennengelernt. Auch Pontevedra erlebte ich als eine wunderbare kleine Altstadt.
Sprachaufenthalt in Venedig Teil 1 – “Venedig im Winter ist keine Torheit, sondern ein Erlebnis”
Gudio ist gerade im Sprachaufenthalt in Venedig und berichtet von seiner tollen und aufregenden Zeit in der Stadt:
Winter in Venedig
Bald sind zwei Drittel meinem Italienisch Sprachaufenthalt, meiner „Auszeit“, fern von Verantwortung und Verpflichtung, vorbei und immer noch entdecke ich täglich Neues in dieser tollen Stadt.
Nach einem technisch bedingt verlängerten Aufenthalt über Weihnachten in Seuzach, hier in Venedig ist die Heizung ausgefallen, bin ich begleitet von meiner Familie zum „Capodanno“ wieder „a casa mia“ zurückgekehrt. Über diese Festtage bis zum 6. Januar standen uns etliche Touristen vor der Linse, danach wurde es ruhiger, aber winterlich kalt ist es geblieben.
Ab Mitte Januar bis zum Carnevale sind viele Läden und Restaurants geschlossen. Die Stadt gehört nun ganz den Venezianern. Da kann es schon passieren, dass man unerwartet vor einer verschlossenen Türen steht. Es sind kaum Touristen in der Stadt, ausser es liegt ein Kreuzfahrtschiff im Hafen. Diese grossen Schiffe sieht man von meiner Wohnung aus ein- und auslaufen. Sie überragen die Dächer der Stadt um mindestens noch vier Schiffs-Stockwerke! Für 1 bis 2 Tage strömen dann etwa 2000-3000 Gäste, vorwiegend aus Russland oder dem asiatischen Raum, in die Stadt. Bei Prada & Co. klingeln die Kassen und die Gondoliere putzen ihre Bote heraus. Sie rudern ihre Kundschaft bei Nebel und Kälte durch die Kanäle. Eine Gondelfahrt muss sein, wenn „man“ schon in Venedig ist. Getafelt und geschlafen wird natürlich an Bord.
Das Winterwetter ist kalt, feucht und neblig, wie in der Schweiz. Der Nebel ist oft so dicht, dass man zeitweise kaum 20 Meter weit sieht. Dabei gibt es auch Kollisionen unter den Vaporetti. Verspätungen auf allen Linien ist dann die Folge. Auch wenn es Tage gibt, an denen man versucht ist, alle paar Minuten über die Augen zu wischen, wie über eine Windschutzscheibe, und der Nebel bis in die Kaffeetassen kriecht, Venedig im Winter ist keine Torheit, sondern ein Erlebnis! Für solche Momente gibt es nur ein Rezept: Der Zufall! Ohne Ziel los gehen, sich einfach verirren und den einen Ort antreffen, den es sich lohnt zu entdecken. So kann man in Ruhe die Stadt geniessen, Gassen und Plätze neu kennen lernen und Fotosujets aufspüren. Nebst Nebeltage gibt es zwischendurch natürlich auch herrliche Sonnentage, an denen es die Menschen nach draussen zieht um zu flanieren und den Kaffee oder Spritz bereits schon draussen zu geniessen.
Leider gibt es in Venedig auch ein „Lädelisterben“. Immer häufiger können kleine Ladenbetreiber die horrenden Mieten nicht mehr aufbringen. Die grossen Hotel- oder Modehausketten stehen dann schon bald als Nachfolger im Telefonbuch. Der Alltag für die betagten Venezianer wird damit nicht einfacher. Die Stadt verkommt immer mehr zu einem gigantischen Freilichtmuseum.
Auch die Erkältung gehört hier zum Winteralltag. Eine Erkältung überträgt sich leichter als Bildung. Das habe ich hautnah erfahren. Den Influenza-Vieren kann man auf die Dauer kaum entfliehen. Woher soll ich wissen, wer mir heute über welche Klinke oder Hand seine unternehmungslustigen Viren verpassen will.
Italienisch lernen am Instituto Venezia
Nun die Influenza habe ich erfolgreich bekämpft. Bei der Bildung, vor allem was das Italienisch lernen betrifft, wird es noch ein Weilchen dauern bis ich Erfolge vermelden kann. Und dabei hilft mir weder ein Arzt noch ein Apotheker! Weiterhin schlage ich mich am Instituto Venezia mit Presente, Passato prossimo, Transpassato prossimo, Participi passati, Futuro simplice, Imperfetto, Imperativo, Congiuntivo, Comperativi e Condizionale herum, versuche direkte und indirekte Pronomen herauszusprühen oder wie man „piacere“ oder „degliele“ anwendet und lerne dabei Land und Leute, Küche und Gepflogenheiten der Venezianer kennen. Meinen Ehrgeiz habe ich meinen Möglichkeiten entsprechend etwas gezügelt. Was bleibt, nehme ich gerne an, den Rest habe ich als „una cosa per mia vita prossima“ aufgehoben. Oder anders ausgedrückt, sprachlich werde ich es kaum weiter bringen als Giovanni bei uns auf dem Bau – „Ciao capo, han i fertig mit schaffe, gan i a casa mia“ - aber es tönt schöner!
Noch etwas zu meiner Sprachschule in Venedig. Ein Frauenbetrieb! Die Direktion, bestehend aus 5 Personen, davon ein Mann, geleitet von einer Frau. Lehrkörper: 12 Personen, davon ein Mann. Schüler 70% weiblich. Die Schüler/innen kommen vorwiegend aus dem asiatischen Raum, sowie Nord- und Südamerika. Umgangssprache ist Englisch, wenn nicht Italienisch gesprochen wird! Der Altersdurchschnitt liegt unter 30 Jahren. In den vergangenen 4 Monaten gab es in der Regel 5 Klassen mit je 6-7 Schülern. Ab Anfang März sind es dann mehr als doppelt soviele. Ein eher ungemütlicher Betrieb. Da nehme ich mir zwischendurch mal einen freien Tag!
Venedig entdecken
Die Stadt mit ihren Campi und Calle, mit Rios und Canali ist mir mittlerweile vertraut. Auch den ÖV habe ich im Griff und komme problemlos von A nach B. Venedig ist für mich kleiner, überschaubar geworden. Wie man sich in Venedig bewegt, um nicht ständig mit „Gondola Gondola“ oder von schwarzen Händlern mit gefälschten Taschen und Sonnenbrillen angesprochen zu werden, habe ich inzwischen gelernt. Es ist der zielstrebige Gang, das unauffällige Überholen und das elegante Ausweichen, an dem man den Venezianer erkennt! Inzwischen habe ich mir auch bequeme rote Manchesterhosen „made in italia“ erstanden und so falle ich auch äusserlich nicht mehr von den mir so imponierenden, älteren, feinen Herren ab. Ich bin dabei!
Eine Vespa 1954 als Modell fürs Büchergestell, eine Originallithografie von Rosario Morra, das Kinderbuch „Guido e sua Gondola“, aus dem Petra unserm Stephan allabendlich im Bett vorgelesen hat, und Trinkgläser „made in Murano“sind Anschaffungen, die ich mir bisher geleistet habe. Noch konnte ich der beleuchteten Plastikgondel für 16 Euro, ein Klassiker mit Kultstatus, wiederstehen!
Doch auch in der Geschichte bin ich weitergekommen und habe einiges über Venedig erfahren. So zum Beispiel, wie es zur Besiedelung kam, über die Bedeutung der Stadt für ganz Europa bis hin zu Napoleon, wie man hier gelebt hat und weshalb Murano zur Glasbläserinsel wurde. Auch die Geschichte der Juden in Venedig ist interessant. Wenn man Venedigs Brücken, Kirchen, und Palazzi mit Namen kennt fühlt man sich richtig zu Hause. Was es mit Aqua alta auf sich hat und wie das Ökosystem der Lagune funktioniert sollte man wissen, wenn man hier lebt, sonst bekommt man nasse Füsse. Einige Kenntnisse davon gebe ich gerne an meine Besucher weiter.
Öfters stehe ich abends auf meinem Balkon und lasse Venedig auf mich wirken. Venedig als Geruch? Eine Gewürzmischung aus Meer, Prezzemolo und Schokolade! Venedig als Farbe? Blaugrün – mit Terrakotta-Fetzen! Venedig als Geschmack? Spaghetti alla Veneziana (Seppie col nero)!
Lies ab Monatg, 11. April mehr über Guido’s Abenteuer im zweiten Teil.
Zwischen Fussball und den Beatles – Sprachaufenthalt in Liverpool
Stefan ist gerade im Sprachaufenthalt in Liverpool und hat uns geschrieben wie es ihm dort gefällt und was er so alles erlebt…
Mein Leben in Liverpool
Mein Sprachaufenthalt in England ist super! Das Leben in Liverpool gefällt mir sehr gut und ich bin wirklich erstaunt wie billig es hier ist (auch generell in Nordengland).
Liverpool als Stadt ist wirklich genial, man kommt so richtig in die Beatles-Szene rein und auch kulturell hat die Stadt sehr viel zu bieten. Fussball ist also schon lange nicht mehr Nummer 1 für mich
. Jetzt bin ich gerade von einer Führung durch die „Protestant Cathedral“ nach Hause gekommen, das war echt amazing! Nun werde ich mich fertig machen für den legendären Donnerstagabend im Beatles Club „CAVERN“. Das ist jede Woche auf ein Neues ein Highlight!
Englisch lernen in Liverpool
Die Sprachschule in Liverpool und die Lehrer sind super, alles ist schön familiär eingerichtet, genau nach meinem Geschmack. Auch meine Gastfamilie ist super und ganz lieb. Die Wohnlage ist gut und ich habe super Busverbindungen ins Zentrum und zur Sprachschule.
Wir sind etwa 40 Studenten an der Schule. In einer Klasse befinden sich ungefähr 10 Personen, was ich ganz angenehm finde. Andere Schweizer hat es kaum, was ich sehr gut finde und auch so wollte. Diese Woche kam zwar noch eine andere Schweizerin, jedoch bleibt diese nur ein paar Wochen.
Etwa die Hälfte aller Studenten kommt aus Spanien.
Jede Menge Aktivitäten…
Die Sprachschule organisiert jede Woche verschiedene Events, im „Social Calender“ werden alle Ausflüge und Stadtführungen aufgelistet.
Diese werden von einem ca. 60-jährigen Mann durchgeführt, welcher echt spannende Geschichten erzählt und so die Führungen wirklich sehr empfehlenswert macht!
Ich hoffe ich konnte euch so einen kleinen Einblick in mein Leben an der Sprachschule in Liverpool geben, ich kann es nur weiterempfehlen!
Liebe Grüsse, Stefan K.




