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Kulturschock im Sprachaufenthalt
Jeder, der schon für längere Zeit im Ausland war kennt das Gefühl. Dinge, die man zu Beginn des Auslandaufenthalts lustig, toll, spannend und interessant gefunden hat scheinen nach ungefähr 6 Wochen nur noch doof, unnötig und man fragt sich “wieso machen die das nicht so wie wir zu hause?”. Kurz: Daheim ist alles perfekt – hier ist alles furchtbar. Das nennt man Kulturschock!
Bei einem kurzen Sprachaufenthalt von 3-4 Wochen ist es eher unwahrscheinlich, dass ein solcher Schock wirklich eintrifft. Die meisten bekommen wohl etwas kalte Füsse am Tag bevor es los geht aber in einer relativ kurzen Zeit lernt man die Kultur und die Leute des anderes Landes eher etwas oberflächlich kennen. Wer jedoch längere Zeit im Ausland verbringt, zum Beispiel bei einem Sozialpraktikum oder als Au Pair, der wird bald merken, dass vieles anders ist wie zu Hause. Dies kann manchmal echt frustrierend sein.
Wie kann man einen Kulturschock verhindern?
Es ist eigentlich ganz einfach, doch den meisten gelingt es trotzdem nicht. Der wohl wichtigste Punk ist die Sprache. Nichts deprimiert einen mehr wie wenn man sich mit den Leuten des Landes nicht unterhalten kann. Wichtig ist daher, dass man zumindest zu Beginn des Aufenthaltes einen Sprachkurs macht, um wenigstens ein bisschen mit der lokalen Bevölkerung kommunizieren zu können.
Ein weiterer hilfreicher Tipp ist sich immer wieder über die politische Situation in einem Land zu informieren. Kauft euch mal eine Zeitung oder recherchiert im Internet welches die aktuellen Themen im Gastland sind und was die Leute momentan bewegt. So fühlt man sich nicht mehr ganz so orientierungslos.
Empfehlenswert ist auch, sich vor oder während dem Auslandaufenthalt Filme vom Gastland anzuschauen. Jedes Land – sei es England, Italien oder Iran – drückt sich (seinen Humor, Traditionen, Bräuche, Probleme) durch sein Kino aus. So kann man sich auf unterhaltsame Weise über das Gastland informieren.
Dies bringt mich auch schon zum letzten und wahrscheinlich wichtigsten Punkt:
Man muss sich bewusst werden, dass nun mal jedes Land anders ist. Je früher man das realisiert und vor allem akzeptiert, umso schneller kann man sich im Gastland einleben. Kulturelles Verständnis beruht auch auf Gegenseitigkeit. Es kann einem auch helfen, wenn man sich mit den Leuten vor Ort über die Unterschiede zur eigenen Kultur unterhält. So versteht man sich gegenseitig besser und Missverständnisse können aus der Welt geschafft werden.
Taucht also ein in die Kultur, beteiligt euch daran und versucht sie zu leben. Ihr werdet sehen, bald kommt sie euch nicht mehr ganz so schockierend vor.
Ein Applaus für den Piloten!
Andere Länder, andere Sitten. Beim Reisen durch fremde Länder oder im Sprachaufenthalt lernt man immer viele interessante neue Dinge über andere Kulturen. Doch nicht nur auf dem Land sondern auch in der Luft gibt es Rituale und Traditionen, die man sonst nirgends findet.
Ihr seid sicherlich auch schon mal mit dem Flugzeug irgendwo hingeflogen, sei es in die Ferien oder in einen Sprachurlaub. Die Maschine beginnt den Landeflug, langsam werden die Häuser etwas grösser und kleine spielzeugähnliche Autos schlängeln sich durch das verzweigte Strassennetz. Das Flugzeug berührt den Boden und dann geht’s auch schon los: *Klatsch*Klatsch*Klatsch* – ein Riesenapplaus!
Warum ist das so? Wieso applaudieren die Leute wenn der Pilot das Flugzeug sicher auf den Boden bringt? Klatscht ihr jedes Mal wenn der Bus eure Haltestelle erreicht und ihr aussteigen könnt? Oder applaudiert ihr wenn euch der Friseur eine neue Frisur verpasst hat? Ich tippe mal auf Nein
. Da im Bus, der Bahn, oder im Taxi niemand applaudiert wenn der Fahrer einen heil ans Ziel bringt könnte man ja direkt denken, dass die Leute davon ausgehen, dass alle ihre Arbeit gut beherrschen ausser die Piloten.
Eine Studie hat gezeigt, dass die meisten Reisenden laut Beifall klatschen, weil sie sich beim Flugpersonal, vor allem aber beim Piloten, für die gute Arbeit bedanken wollen. Etwa: ” Vielen Dank, dass wir nicht abgestürzt sind.”
Immerhin 36% der Befragten sagten, dass sie klatschen weil sie schlichtweg erleichtert sind wieder festen Boden unter den Füssen zu haben. Angeblich ist die Angst beim Fliegen viel grösser als beim Autofahren; deshalb freuen sich die Passagiere, dass der Flug gut verlief und applaudieren daher auch kräftig. Natürlich gibt es dann auch noch diejenigen, die einfach klatschen weil es alle tun.
Angeblich kommt dieser Brauch des Beifalls bei der Landung von früher. Damals war das Fliegen wirklich noch eine gefährliche Angelegenheit und eine Landung ging doch noch öfters schief als dass das heute der Fall ist. Es kam wirklich auf das Können des Piloten an, ob die Landung glimpflich verlief oder ob sie eher einer Achterbahnfahrt ähnelte. Beim sicheren Ankommen auf dem Boden wurde also erstmals kräftig geklatscht. So besteht diese Tradition auch heute noch und zwar, so scheint es, auf der ganzen Welt.
Das Absurde an der ganzen Sache ist, dass die Piloten in ihrem Cockpit den Applaus gar nicht erst hören. Zumindest ist dies meistens der Fall. Eine Freundin von mir war Au Pair in den USA und bei der Landung in New York klatschten natürlich alle. Die Reaktion des Piloten: „Sehr geehrte Damen und Herren, vielen Dank für ihren freundlichen Beifall. Zur Information: Gestern sind wir ebenfalls erfolgreich in NY angekommen, und vorgestern auch, und davor auch.“ Alle haben gelacht
.
Manche werden es nervig finden doch irgendwie gehört der Beifall nach einer erfolgreichen Landung einfach zum Fliegen dazu.
Ratgeber – So findest du deine Traumdestination für einen Englisch Sprachaufenthalt (2. Teil)
Heute gibt’s den 2. Teil der Serie: „Wie finde ich meine Traumdestination?“. Hier noch 3 weitere Fragen, die du dir stellen kannst, um herauszufinden, wo du am besten deinen Englisch Sprachaufenthalt machen sollst:

1. Bin ich offen oder eher zurückhaltend?
Allein in einem fremden Land zu sein kann für viele eine Herausforderung darstellen. Weg von zuhause, von Familie und Freunden fühlt man sich vielleicht zu Beginn nicht ganz so wohl. In einem Sprachkurs ist es generell sehr einfach andere Leute zu treffen und schnell neue Freunde zu finden. Alleine bist du garantiert nie. Jedoch möchtest du vielleicht auch Einheimische kennenlernen und dies kann schon etwas schwieriger sein. Amerikaner, sagt man, sind offener als Engländer und man kommt schneller mit ihnen ins Gespräch. Jedoch sind die Amis auch dafür bekannt, dass sie eher oberflächlich sind und wenn du auf der Suche nach Freundschaften fürs Leben bist, kann das in den USA doch etwas schwieriger werden. Natürlich sind das nur die generellen Tendenzen und es kann selbstverständlich sehr gut sein, dass du ganz andere Erfahrungen machst.
Egal wo du bist, lass dich auf die Leute ein und versuche so viele Kontakte wie möglich zu knüpfen. Es ist erstaunlich wie anders (und oft besser) man ein fremdes Land erlebt, wenn man mit den Einheimischen anbändelt.
2. Mag ich Fussball, Rugby, Football oder Eishockey?
Eine ganz einfache Methode um seine Traumdestination für einen Englisch Sprachkurs schnell zu finden, ist sich zu fragen was man am besten mag. Sportpräferenzen ist nur eine von vielen Möglichkeiten um zu sehen, wo man eventuell besser hinpasst. Bist du ein begeisterter Fussballfan, dann liegst du mit England oder Irland bestimmt nicht falsch. Stehst du eher auf Football oder Hockey so bist du in den USA oder Kanada am besten aufgehoben. Für Rugbyfanatiker eignet sich Australien ziemlich gut. Natürlich kann man sich auch andere Fragen stellen zum Beispiel shoppe ich lieber in einer Mall oder in einer gemütlichen Einkaufsstrasse? Wer auf Mall tippt wird von den USA und Kanada begeistert sein (natürlich je nach Stadt) und wer lieber durch Strassen und Gässlein bummelt hat in England oder Irland sicherlich eine geeignete Destination gefunden.
3. Was sind meine Ziele?
Überlege dir warum du ins Ausland gehst. Willst du einfach deine Englischkenntnisse verbessern und auffrischen oder gar eine Prüfung absolvieren und ein Diplom erhalten? Geht es dir wirklich in erster Linie um die Sprache oder ist der Kurs lediglich ein tolles Nebenprodukt? Diese Frage mag dir etwas seltsam vorkommen, denn es heisst ja Sprachkurs und da geht wohl jeder hin der eine Sprache lernen will. Aber oft ist es auch so, dass Leute einen Sprachaufenthalt machen aber dies vor allem tun um ins Ausland zu gehen und neue Leute zu treffen, fremde Kulturen kennenzulernen und auf sich allein gestellt zu se
in. Für diese Personen steht die Sprache wohl eher an zweiter Stelle. Dafür legen sie hohen Wert auf ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm. Da man in jedem Land die Sprache lernen und nebenbei noch tolle Ausflüge unternehmen kann, ist es natürlich schwierig genau zu sagen wo du deinen Sprachkurs machen sollst. Sagen wir mal du liebst das Meer und die Sonne und geniesst es einfach mal einen Tag (oder zwei oder drei…)lang am Strand zu liegen und zu relaxen. Stell dir vor du solltest dann nach der Schule aber eigentlich besser noch für deine Cambridge Prüfung lernen und daher eher nicht an den Strand gehen. Wäre es dann nicht vielleicht besser deinen Sprachaufenthalt nicht am Meer sondern besser in einer gemütlichen Englischen Stadt zu machen?
Oder aber du bist gerade das Gegenteil und suchst Sonne, Strand und Spass? Dann wäre es doch super einen Sprachaufenthalt in Australien oder Kalifornien zu machen.
Kurzum:
Im Grossen und Ganzen ist es so, dass jedes Land sich für einen Auslandaufenthalt eignet.
Am Ende kommt es auf dich an, auf deine Vorlieben und Interessen, deine Ziele und deine Persönlichkeit.
So, nun stellt sich die Frage: Welches ist deine Traumdestination für einen Englisch Sprachaufenthalt?
Work and Travel in Kanada – Toronto
Kanada verbinden die Meisten zunächst mit Bildern von unendlicher Weite, spektakulärer Landschaft und unberührter Natur, in der sich Bieber, Elche und Grizzlybären noch in freier Wildbahn beobachten lassen. Aber natürlich hat das Land im Norden des amerikanischen Kontinents noch eine ganze Menge mehr als das zu bieten.
Nicht umsonst erfreut es sich bei zahlreichen Working-Holiday-Makern steigender Beliebtheit und es ist sicherlich nicht verkehrt, wenn man sagt, dass Kanada sich in den letzten Jahren vom Geheimtipp zu einem der populärsten Zielländer im Bereich Work and Travel entwickelt hat. Ein Grund dafür mag u.a. auch sein, dass Antragssteller hier das Working Holiday Visum bis zu einem Alter von 35 Jahren – und nicht wie in vielen anderen Ländern bis zu 30 Jahren – beantragen können.
Jeder Antragsteller sollte allerdings beachten, dass die kanadische Regierung jährlich nur eine begrenzte Anzahl dieser Visa anbietet (z. B. gab es für 2010 lediglich 4.200 Plätze, die alle schnell vergriffen waren) und man sich rechtzeitig bewerben sollte. Start der Vergabe für 2012 ist der November 2011.
Ein zentraler Anlaufpunkt für viele Reisende, die Work and Travel in Kanada machen, sind die pulsierenden Metropolen Vancouver und Toronto. Dabei ist Toronto mit ca. 5,1 Millionen Einwohnern zum einen die größte Stadt Kanadas und viertgrößte Stadt Nordamerikas, zum anderen aber auch das wirtschaftliche Zentrum des Landes. Die Stadt am Ufer des Ontariosees bietet neben jeder Menge touristischer Highlights – wie beispielsweise dem CN-Tower, der kanadischen (Ice-)Hockey Hall of Fame und den nahegelegenen Niagara Falls -, vor allem auch Sportfans vielfältige Möglichkeiten: Basketball, Baseball, Eishockey, Fußball (oder Soccer, wie die Kanadier sagen) – um an dieser Stelle nur einige zu nennen.
Für Backpacker und Reisende mit dem Working Holiday Visum ist die Stadt aber auch aufgrund der Vielzahl an lukrativen (Neben-)Jobs interessant, mit denen sich die eigene Reisekasse aufbessern lässt. In der Regel lassen sich diese Angebote über Kleinanzeigen, Aushängen an schwarzen Brettern oder den entsprechenden Jobbörsen, Foren usw. online finden. Ob im Gastronomie-, Hotelbereich oder als Aushilfe in einem Büro – hier dürfte für jeden etwas dabei sein. Darüber hinaus bietet der Großraum Toronto weitere interessante Jobangebote: Sowohl Feriencamps als auch zahlreiche Sehenswürdigkeiten sind ständig auf der Suche nach Aushilfskräften, um gerade im Sommer die anfallende Arbeit überhaupt bewältigen zu können.
Unabhängig davon, für welchen Job man sich aber letztendlich entscheidet, ein Work and Travel-Aufenthalt in Kanada ist eine tolle Möglichkeit, dieses faszinierende Land intensiv kennen zu lernen.
Akwaaba – Willkommen in Ghana
Nach dem Lehrerseminar hat Lea beschlossen Freiwilligenarbeit in Ghana zu leisten. Dort unterrichtet sie eine Schulklasse in Englisch und Mathe. Was sie in den letzten 2 Wochen erlebt hat und was für Erfahrungen sie in dem fremden afrikanischen Land bereits gemacht hat könnt ihr hier lesen.
Also, die Ghanaer sind im Grossen und Ganzen ein sehr angenehmes und freundliches Volk… mit ein paar Ausnahmen, aber wo ist das nicht so?!
Morgen um sechs ist es hier schon Taghell, dann bin ich aber noch im Bettchen. Ich muss hier allgemein nicht so früh aus den Federn, da die morgendliche Dusche auf Grund des Grossansturms im Badezimmer entfällt. Ich dusche immer abends (oder ich hoffe jedenfalls, dass ich abends Duschen kann, weil das Wasser hier etwa so sicher ist, wie bei uns, der Schnee im Juni).
Auch am Abend kann das Duschen zu einer Herausforderung werden, da dies im Dunkeln nicht ganz so einfach ist (um sechs Uhr ist es hier schon dunkel) und Stromausfall ist hier eine tägliche Normalität. Deshalb ist die beste Lösung, wenn man seiner täglichen Körperhygiene direkt nach der Schule nachgeht, zumal sie dann auch ziemlich Notwendig ist. Denn die süssen kleinen Kinderchen streichen ihre Rotznäschen und ihre Reisbreihändchen sehr gerne an meinen Kleidern und meinem „lovely hair“ ab.
Andere Länder, andere Sitten
Auf jeden Fall mache ich mich um 8 mit dem Trotro auf den Weg zu meiner Schule. Zur allgemeinen Weiterbildung: Ein Trotro ist hier in Ghana das Hauptverkehrsmittel. Beim Trotro handelt es sich um einen sehr alten VW-Bus, dessen Transportfähigkeit so ausgebaut wurde, dass möglichst viele Leute auf möglichst engem Raum transportiert werden können. Trotros dienen nicht nur dem Transport von Reisenden, sondern auch als Verkaufsstellen oder Orte, wo Predigten abgehalten werden können.
Grundsätzlich kann man sagen, dass auf den Strassen Ghana`s alles das herumfährt, was bei uns nicht einmal mehr auf dem Schrottplatz stehen würde…
Das Hühner und Ziegen auf den Strassen herumrennen und sich Frauen mit Wahren auf dem Kopf zwischen den wartenden Autos hindurch schlängeln, ist hier ganz normal und für mich noch immer ein Spektakel.
Auch der Duft in diesen Trotros ist immer sehr speziell… Man kann sich denken, wie es riechen muss, wenn 24 Menschen zusammengepfercht in einem Trotro sitzen… und das in brütender Hitze.
Dieses strenge Lüftchen steht aber in keinem Vergleich zum Geruch, der mir in die Nase steigt, sobald ich den Marktplatz erreicht habe. Da gilt die Regel: Bei Gewürzständen kräftig einatmen und dann, die Luft anhaltend, an den in der Sonne schmorenden toten Ziegen und an den gammligen Fischen vorbeigehen. Und zwar im Eilschritt! Das wiederum ist nicht immer all zu einfach, da dir jeder Mensch etwas verkaufen will. Obruni hier, Obruni da. (Obruni heisst Weisse/r). Ausserdem bist du „everybody`s friend” und lieben tun sie dich auch schon nach 2 Sekunden. Oh, i love you, i love you
Schule mal anders…
In der Schule angekommen, u
nterrichte ich meine Kids in Englisch und Mathe. Die Schule geht hier vom Kindergarten, bis zum sechsten Schuljahr. Ich habe eine dritte Klasse. Einen Lehrplan gibt es hier nicht. Das Ziel ist im Grossen und Ganzen, dass die Kinder Ende 6. Klasse wissen, dass es ein ABC gibt, dieser zwar auswendig aufsagen, aber weder lesen noch schreiben können. Zudem sollten sie auch schon mal vom Einmaleins gehört haben…
Das Unterrichten wird hier zur echten Herausforderung, weil das gesamte Equipment, was mir in der Schweiz zur Verfügung steht nicht einmal im Ansatz vorhanden ist. Die Schule besteht aus zusammengenagelten Holzbrettern, welche mit einem Wellblechdach bedeckt sind. Der Boden ist der Selbe, wie der Boden ausserhalb des Schulzimmers, und wird matschig, wenn es ins Schulzimmer regnet. Auch die Pulte und Stühle sind in sehr schlechtem Zustand und von allem hat es einfach zu wenig.
Die Kinder können sehr schlecht teilen, was bei der Situation hier auch einleuchtend ist. Es ist hier Gang und Gäbe, dass die Kinder mit Stöcken geschlagen werden, wenn sie die Antwort nicht wissen, oder die Antwort nicht korrekt war. Sie wissen jedoch, dass ich sie nicht schlage. Dies wiederum hat zur Folge, dass ihr Respekt vor mir nicht all zu gross ist. Die Lehrer hier nehmen ihren Job auch sehr gemütlich. Haben sie eine Aufgabe an die Tafel geschrieben, nehmen sie ihr Taschentuch aus der Hosentasche, legen es sich über das Gesicht und schlafen einfach mal eine Runde. Ghanaer schlafen sowieso fast immer und überall. Sei es am Marktstand, im Trotro, am Strassenrand…
Freizeitaktivitäten
Nach der Schule gehe ich nach Hause, wo ich die Leute aus meinem Haus wieder treffe, die ebenfalls in einer der Schulen oder einem der Krankenhäuser waren. Dann kochen wir zu Mittag, waschen Wäsche (von Hand!- und ich muss sagen, dass dem Menschen, der die Waschmaschine erfunden hat, doch wirklich ein Ehrentag im Jahr gewidmet werden sollte), oder wir fahren an den wunderschönen Strand und geniessen das Leben.
Am Wochenende machen wir dann meistens kleinere Tagesausflüge, oder gehen am Abend in die Clubs oder Pubs.
Wie ihr also lesen könnt, bin ich hier gut aufgehoben! Freiwilligenarbeit in Ghana zu leisten kann ich also nur weiterempfehlen. Es ist ein super Erlebnis und eine einzigartige Möglichkeit dieses Land kennenzulernen. Trotzdem freue ich mich schon jetzt wieder auf die warme Dusche zuhause in der Schweiz
Ratgeber – So findest du deine Taumdestination für einen Englisch Sprachaufenthalt (1.Teil)
USA, England, Australien, Irland oder doch lieber Malta? Zahlreiche Destinationen bieten sich an um seine Englischkenntnisse im Ausland zu vertiefen. Doch, wohin solls schlussendlich gehen? Wie findest du die perfekte Destination für deinen Englisch Sprachaufenthalt? Was kannst du tun um schneller eine Entscheidung zu fällen? Hier sind ein paar Fragen, die du dir stellen kannst um DEINE Destination schneller zu finden:
1. Was ist meine Lieblingsjahreszeit?
Sommer, Sonne, Sonnenschein – für viele DIE Eigenschaft, die die Traumdestination mitbringen muss. Australien und Neuseeland eignen sich dafür perfekt. Die meisten fahren in den Sommermonaten in den Sprachaufenthalt, doch Sommer auf der Nordhalbkugel bedeutet Winter in der südlichen Hemisphäre.
Wer wiederum in den verregneten Wintermonaten gerne aus der Schweiz fliehen und ins Ausland gehen möchte und sich für einen Aufenthalt in Irland oder England entscheidet ( unwahrscheinlich aber kommt vor) kommt wahrscheinlich wortwörtlich vom Regen in die Traufe. Es ist also sehr empfehlenswert sich seiner Präferenzen im Bezug auf Wetter und Temperaturen bewusst zu werden und sich mit den verschiedenen Jahreszeiten rund um den Globus vertraut zu machen.
2. Will ich sprechen wie James Bond oder Julia Roberts?
Andere Länder, andere Sitten – oder in diesem Fall andere Akzente. Je nach Dauer des Aufenthaltes und sprachlichen Vorkenntnissen, übernehmen Leute den Akzent oder Dialekt der Einheimischen. Doch wem gefällt welcher AKzent? Manche ziehen das „British English“ dem Amerikanischen vor, anderen gefällt der starke Akzent der Iren wiederum besser und wieder andere mögen die Aussprache der Australier. Klar geht es in den Sprachferien in erster Linie darum, die Sprache überhaupt zu lernen und zu verstehen, egal wie die Wörter ausgesprochen werden. Hat man keine Vorkenntnisse der Englischen Sprache, könnten jedoch Länder wie Schottland, Irland und auch Australien einige Schwierigkeiten bereiten. Buchstaben werden verschluckt, Wörter nur undeutlich ausgesprochen und dies kann für Nichtenglschsprachige eine ziemliche Herausforderung sein. Dies heisst jedoch nicht, dass ein Sprachaufenthalt in Irland nicht empfehelswert ist. Im Gegenteil, denn wer ein solches Englisch beherrscht hat beim Amerikanischen oder Kanadischen sicherlich wenige Verständnisprobleme.
Für diejenigen unter euch, die nicht wissen welche Aussprache sie bevorzugen oder die die verschiedenen Akzente gar nicht kennen, hier ein kurzes Video:
3 . Wie lange möchte ich im Flugzeug sitzen?
Je nach dem wos hingeht, verbringt man bis zu 24 Stunden im Flieger. Ein zweiwöchiger Sprachaufenthalt in Australien oder Neuseeland ist eine bomben Erfahrung aber willst du diese lange Reise für den doch recht kurzen Auslandaufenthalt auf dich nehmen? Wäre nicht vielleicht ein Englisch Sprachaufenthalt in Irland die bessere Variante? Think about it!
Dranbleiben…
Nächste Woche gibt es mehr zum Thema “Wie finde ich meine Traumdestination?”
S.O.S. im Sprachaufenthalt
Kürzlich hat mir meine Kollegin von ihren Ferien in Spanien erzählt und dass leider nicht alles planmässig verlief. Sie hat nämlich am Abreisetag verschlafen und somit ihren Flug verpasst. Der Albtraum jedes Reisenden.
Ihre Geschichte hat mich dazu inspiriert, einen Beitrag darüber zu verfassen, was du tun kannst, wenn bei deinem Sprachferien etwas nicht so klappt wie du es dir vorgestellt hast.
Flug verpasst – was jetzt?
Ich hoffe zwar nicht, dass du so viel Pech hast wie meine Kollegin, aber falls du doch aus irgendeinem Grund den Flug verpasst z.B. auf dem Weg in den Sprachaufenthalt in Irland verpasst, hier einige Hinweise was du tun kannst
Am besten kontaktierst du als Erstes dein Reisebüro oder Sprachreiseanbieter, bei welchem du deinen Flug gebucht hast und erklärst was passiert ist. Sofern es nicht der Fehler der Reiseberater oder Fluggesellschaft bist, musst du in den meisten Fällen den neuen Flug selber bezahlen. Bei der Buchung des neuen Fluges hilft dir dein Sprachreisebüro gerne weiter, jedoch kannst du den Flug auch selber buchen.
Damit auch deine Sprachschule informiert ist, dass du später ankommen wirst, ist es aber in jedem Fall gut deine Kontaktperson aus dem (Sprach-)Reisebüro zu informieren, damit diese die Sprachschule informieren kann.
Uups – Pass verloren…
Wenn du deinen Pass verloren hast, ist das meistens ein ungutes Gefühl. Zum Glück geschieht dies eher selten unmittelbar vor einer Reise. Falls doch, kann es sein, dass du dir kurzfristig einen provisorischen Reisepass ausstellen lassen kannst.
In manchen Fällen kann es aber sein, dass du erst später abreisen kannst. Wenn du den Pass vor deiner Abreise verlierst, hilft dir dein Reisebüro weiter. Sofern du den Pass während deinem Sprachaufenthalt im Ausland verlierst, wendest du dich in erster Linie an die Ansprechperson deiner Sprachschule oder deine Gastfamilie.
Am Flughafen vergessen
Leider kann es auch ab und zu vorkommen, dass man am Flughafen ankommt, eigentlich abgeholt werden sollte, aber niemand da ist. Für solche Fälle ist auf deinem Reiseprogramm immer eine Notfallnummer vermerkt. Falls nach ca. 20 Minuten immer noch niemand aufgetaucht ist, ist es ratsam die Notfallnummer anzurufen und dein Problem zu schildern.
Im Sprachkurs unzufrieden
Manchmal kann es auch sein, dass du im gebuchten Sprachkurs-Level über- oder unterfordert bist oder du sonst ein Problem mit dem Unterricht oder der Gastfamilie etc. hast. Wenn so ein Fall auftritt, am besten mit der Ansprechsperson der Sprachschule darüber reden. In dem meisten Fällen können sie das Problem beheben. Falls du danach immer noch unzufrieden sein solltest, wendest du dich an dein (Sprach)Reisebüro in der Schweiz.
Generell lässt sich aber sagen, erst mal nicht verzweifeln, am Ende wird es schon klappen. Danach am besten deine Sprachreiseagentur oder die Sprachschule kontaktieren, welche dir in fast jedem Fall weiterhelfen kann.
Reisen als Prüfungsvorbereitung
Zumal sich die Sommerferien schon langsam zu Ende neigen und auch mehr und mehr das herbstliche Wetter einsetzt, denken viele Schüler und Studenten bereits wieder an den Start des nächsten Schuljahres bzw. Semesters. Die meisten von ihnen hatten einige Wochen Zeit, um sich nach der lernintensiven Zeit im Juni ein wenig zu erholen. Nachdem für viele Schüler und Studenten aber leider das vorangegangene Schuljahr bzw. Semester nicht zufriedenstellend war und eine negative Beurteilung zu Buche steht, sind einige von ihnen dieser Tage schon wieder fleißig beim Lernen für eine anstehende Prüfung im Herbst. Besonders viele Mittelschüler müssen in diesem Sommer die Zähne zusammenbeißen und für eine Wiederholungsprüfung büffeln. Speziell in den Fremdsprachengegenständen werden heuer im Herbst viele Wiederholungsprüfungen abgehalten werden. Mangelnde Lernbereitschaft hat in vielen Fällen hier dazu geführt, dass sowohl Schularbeiten, als auch das Schuljahr als gesamtes negativ beurteilt wurden.
Während sich viele Schüler, auf die im Herbst eine Wiederholungsprüfung in einem Fremdsprachengegenstand wartet, zu Hause am
Schreibtisch intensiv darauf vorbereiten, nützen andere ihre freie Zeit dazu, um bei eines Sprachkurses im Ausland das versäumte Wissen aufzuholen. Ein Sprachkurs im Ausland wird zumeist im Rahmen einer Sprachreise angeboten. Eine solche Sprachreise kann einerseits dazu dienen, den Teilnehmern die Grundzüge einer bestimmten Sprache näher zu bringen, oder, wie in diesem Fall, die Sprache intensiv zu trainieren und sich darin zu verbessern. Ein Sprachkurs kann demnach auch verschiedene Formen annehmen. Neben Anfängerkursen und Intensivkursen, gibt es auch Minigruppenkurse oder Formen des Einzellunterrichts.
Dass eine Sprachreise nicht ausschließlich dem Wissenserwerb dient, zeigen aktuelle Angebote verschiedenster Reiseveranstalter nach England. Bei Sprachreisen nach England steht zumeist am Vormittag der Besuch der Sprachschule auf dem Programm. Am Nachmittag haben die Reiseteilnehmer dann entweder Freizeit oder es wird ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm geboten, bei dem beispielsweise Sehenswürdigkeiten besichtigt oder kulturelle Veranstaltungen besucht werden. Die beliebtesten Destinationen bei Sprachreisen nach England sind neben der Hauptstadt London die beiden bekannten Universitätsstädte Oxford und Cambridge.
Sprachaufenthalt billiger dank tiefen Währungskursen
Die tiefen Wechselkursen sind zur Zeit in aller Munde. Für alle Schweizer die bald ins Ausland reisen, natürlich erfreulich. Denn dank den tiefen Dollar-, Euro-, und Pfundkursen bekommt man im Ausland mehr für sein Geld. So sind Ferien und Shoppen im Ausland plötzlich um einiges günstiger als zuvor.
Das sind doch die idealen Bedingungen für einen Sprachaufenthalt. Auch hier bezahlst du momentan einiges weniger als im letzten Jahr.
Hier ein kleines Beispiel:
Angenommen du vor einem Jahr einen Sprachaufenthalt in Irland gemacht und hast dort 4 Wochen an der Sprachschule in Dublin Englisch gelernt. So hast du damals ca. 1200 CHF bezahlt. Wenn du aber erst jetzt gehen würdest, würdest du mehr als 200 Franken sparen.
Leider weiss man nie wie sich die Wechselkurse in nächster Zeit verändern und deshalb ist es schwierig abzuschätzen ob man jetzt mit einer Buchung noch warten sollte oder nicht. So kannst du natürlich darauf hoffen, dass der aktuelle Währungskurs noch weiter sinkt und bezahltest dann weniger. Jedoch kann es gut möglich sein, dass diese wieder ansteigen und du am Ende mehr bezahlen würdest wenn du noch wartest.
Wichtig ist es deshalb, dass du bei deiner Buchung abklärst, wie dein definitiver Rechnungsbetrag berechnet wird, damit du von vorne herein Klarheit über deine Kosten hast und keine bösen Überraschungen erleben musst, wenn du deinen Sprachaufenthalt bezahlen musst.
Thank God It’s Friday –1 Tag Sprachaufenthalt in Malta
Hier mal wieder einen Beitrag über uns.
Wir versuchen stets unseren Horizont zu erweitern und alle unsere Sprachreise-Destinationen persönlich kennenzulernen, damit wir unsere Kunden auch gut beraten können.
Deswegen haben wir, zusammen mit anderen Reiseveranstaltern, Ende Mai einen kurzen Trip nach Malta gemacht. Für diejenigen die einen Sprachaufenthalt in Malta planen sind wir also nun auf dem neusten Stand.
Die ganze Reise stand unter dem Motto „Thank God It’s Friday“, denn die kurze Reise startete am Freitagnachmittag und dauerte gerade mal gute 24 Stunden. Trotz der kurzen Zeit haben wir jede Menge erlebt…
Kurz nach 16 Uhr besammelten wir uns am Flughafen Zürich um nach Malta zu fliegen. Insgesamt waren 20 Personen mit dabei. Nach einem kurzen Flug sind wir heil auf der Insel gelandet und wurden sogleich zu unserem Hotel gebracht, wo wir uns ein wenig auffrischten. Dann ging es auch schon weiter zum Beach Club der Sprachschule in Valletta wo wir uns mit köstlicher Pizza und Pasta für das maltesische Nachtleben stärkten.
Das Nachtleben auf Malta hat einiges zu bieten. Im Partyviertel Paceville konnten wir dies aus erster Hand erfahren. Dank den angenehmwarmen Temperaturen ist sowohl draussen wie auch in den vielen Clubs stets etwas los. Gerade Jüngere, die einen Sprachaufenthalt in Malta gemacht haben, waren begeistert davon.
Nach einigen Stunden abfeiern ging’s zurück ins Hotel, wo wir nach knappen 4 Stunden Schlaf schon wieder aufstanden, um vor unserer Rückreise doch noch etwas von der Insel zu sehen. So ging’s zuerst nach Valletta wo wir einen kleinen Stadtrundgang machten. Valletta ist eine wirklich hübsche Stadt, mit einem traumhaften Ausblick über den Hafen und das Meer, sowie tolle Einkaufsmöglichkeiten. Weiter ging’s dann an den Strand, wo wir uns einige Stunden wie in den Ferien fühlen durften bevor wir wieder zurück in die Schweiz mussten…
Schön wars und wir kommen gerne wieder.





