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Vorsatz fürs Jahr 2012: Englisch lernen!

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Sitzt du manchmal im Englischunterricht oder schaust einen Englischen Film und denkst  ” I think I spider…I only understand trainstation”? Dann ist es höchste Zeit für einen Englisch Sprachaufenthalt!

Englisch ist nicht nur die Amstsprache in 56 Ländern, sondern dient weltweit auch als Verkehrssprache Nr. 1! Weit über die Grenzen Englands, Australiens und Amerikas hinaus ist Englisch eine der wichtigsten Sprachen und diese zu beherrschen ist heutzutage fast schon ein Muss. Es lohnt sich also auf alle Fälle diese Sprache zu lernen, sei es nun zur Prüfungsvorbereitung, für die spätere Karriere oder die nächsten Ferien.

London, Sydney, New York oder Vancouver? Es gibt zahlreiche Möglichkeiten im Ausland Englisch zu lernen.  Wer sich nach Sonne, Strand und Wärme sehnt kann eine Sprachschule in Indien oder Südafrika besuchen und seinen Auslandaufenthalt gleich mit einer tollen Reise kombinieren.

Für diejenigen unter euch, die nicht so gerne im Flieger sitzen gibt es auch tolle Destinationen innerhalb von Europa wie beispielsweise England, Irland, Schottland oder die Mittelmeerinsel Malta.

What are you waiting for? – Pack deine Sachen, flieg ins Ausland und lerne im Sprachkurs Englisch!

 

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Kuba – Sprachaufenthalt in der Karibik

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Gerade mal 145 km von der Küste Floridas entfernt liegt die grösste der karibischen Inseln – Kuba.

Traumhafte Strände, die zum Tauchen und Entspannen einladen; Hügel und Berge, die die Herzen von Naturfans höher schlagen lassen und pulsierende Städte wie Havanna oder Santiago de Cuba, wo auf offener Strasse das Tanzbein geschwungen wird. So viel Vielfalt und Lebensfreude – wer kann da einem Spanisch Sprachaufenthalt auf Kuba noch wiederstehen?

Im Westen des Landes lockt Viñales mit saftig grünen Tabakfeldern, welche täglich von auf Pferden reitenden Campesinos durchstreift werden. Unzählige Hügel aus Kalkgestein ragen aus den feldern hervor und sind durchzogen mit einer Vielzahl von verzweigten Höhlennetzten.

In Havanna fühlt man sich in eine frühere Zeit zurückversetzt  und scheinbar riesige Oldtimers klappern auf den Strassen vorbei (Luft anhalten empfohlen!). Die Stadt bietet unglaublich viele Möglichkeiten zum Ausgehen und auf zahlreichen Fassaden, Mauern und Plakaten entdeckt man das weltbekannte Gesicht des Ché Guevaras!

Im Osten, rund um Santiago und Baracoa kann man sich in den dichtbewachsenen Hängen der Sierra Maestra – dem höchsten Gebirge Kubas. Während der Revolution hatte Castro seinen Stützpunkt inmitten dieser grünen Hügel und noch heute kann man diesen besichtigen.

Kuba ist ein Land mit einer unheimlich bewegten Geschichte und definitv eine Reise wert. Zum Spanisch lernen eignet sich die Insel perfekt denn für jeden Geschmack ist was dabei und ein Sprachaufenthalt ist die optimale Gelegentheit das Land und seine freundlichen und immer gut gelaunten Leute zu erkunden und kennzulernen.

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Was packe ich in meinen…Rucksack?

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Wer mit dem Rucksack durch die Welt reist weiss, dass es nicht immer einfach ist, diesen auch richtig zu packen. Es ist ja aber auch extrem schwieirg abzuschätzen was man in seimen Auslandaufenthalt alles braucht, vorallem wenn der einige Monate dauert. Ich persönlich nehme eigentlich immer zu viel mit und manche Dinge brauche ich dann gar nie. Zum Beispiel habe ich immer viel zu viele T-Shirts dabei. Das finde ich aber gar nicht mal so schlecht, weil in gewissen Ländern kann es eine echte Herausforderung sein, eine Waschmaschine zu finden. Da bin ich dann froh um jedes saubere Shirt.

Was soll mit, was bleibt zu Hause?

Es ist  schwierig genau zu sagen, wieviel von welchen Klamotten ihr in den Rucksack packen sollt. Alles hängt davon ab wo ihr hin geht, wie lange und was ihr auf Reisen alles so unternehmen wollt.

Ich habe beispielsweise gelesen, dass man nur ein paar Schuhe bracht – Trekking Schuhe.  Diesen Tipp habe ich noch nie befolgt. Ich kann sehr gut mit meinen Turnschuhen wandern gehen (ja ok…ich klettere nicht auf Mount Everest aber für Machu Picchu waren Sneakers ausreichend). Dann nehme ich IMMER FlipFlops mit. Die sind nicht nur gut um an den Strand zu gehen oder gemütlich durch die Stadt zu schlendern, sondern auch in den Duschen der Hostels. Diese können manchmal echt eklig sein. Ausserdem nehmen sie nicht viel Platz weg und können fast überall hin getragen werden.

Um Abends wegzugehen sind Ballerinas auch obligatorisch. Und manchmal weiss ich, dass es viel regnen wird, also nehme ich auch Gummistiefel mit.  Ich kann das nur weiterempfehlen, aber wer natürlich gute Wanderschuhe dabei hat, braucht keine Stiefel :) .

Was auch in meinen Rucksack muss ist eine dünne Regenjacke..man weiss ja nie wann das Wetter plötzlich umschlägt.

Schampoo, Seife, Sonnnencreme, etc. kann man in fast jedem Land problemlos kaufen. Ich empfehle daher nur wenig davon mitzunehmen, denn das braucht nur unnötig Platz und im Ausland kann es oft zu viel tieferen Preisen gekauft werden.

Auf meiner Adventure Tour durch Kuba, wurde ich mehrere Male von Kubanerinnen gefragt, ob ich vielleicht ein T-Shirt oder ein paar alte Schuhe hätte, die ich weggeben könnte. Da ich sowieso nie die neusten Kleider auf eine Reise mitnehme hatte ich ein paar Shirts zum verschenken. Je nach Land sind Kleider unglaublich teuer für die Leute und sie sind froh, wenn man ihnen etwas geben kann. Also: Nehmt ältere Kleider mit und macht den Leuten eine Freude.

WIE packe ich meinen Rucksack?

Immer wieder begegnet man Backpackern, denen die Hälfte der Kleider aus dem Gepäck raushängt oder die  Schuhe, Jacken oder ähnliches aussen am Rucksack befestigt haben. Dies ist nicht nur unpraktisch sondern man verliert auch öfters mal etwas . Ich würde wirklich nur so wenig wie möglich aussen dranhängen, denn je nach Reisedestination wird das Zeugs auch geklaut.

Schwere Sachen und Dinge, die man nicht jeden Tag braucht kommen unten in den Rucksack. Zahnbürste und Co. sollte man eher oben einpacken, denn es ist sehr mühsam, wenn man jeden Tag den halben Rucksack auspacken muss wenn man sich die Zähne putzen will.

Vor der Abreise..

macht man am besten eine Liste mit Dingen, die man sicherlich brauchen wird. Alles versuchen in den Rucksack zu packen und wenn etwas nicht passt, muss man sich fragen, ob man es wirklich braucht. Beim Backpacken ist weniger oft mehr :)

 

 

 

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Was packe ich in meinen…Koffer?

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Ich weiss nicht wie oft ich schon auf meinem vollgepackten Koffer sass und versucht habe ihn zuzukriegen. Hier noch ein raushängender Ärmel, da noch ein Schuh zum reinzwängen. Es ist aber auch schwieirg zu wissen, was man alles auf eine Reise mitnehmen soll. Vorallem bei längeren Auslandsaufenthalten, wie beispielsweise einem Sprachurlaub oder Sozialpraktikum kann man nur schlecht abschätzen, was man alles brauchen wird.

Faustregel

In mein Austauschjahr nach Kanada hätte ich am liebsten alle meine Kleider, Fotos von Freunden und sonstige Kleinigkeiten mitgenommen, mit denen ich mich im fremden Land wie zu Hause fühlen würde. Dies hatte zur Folge, dass mein Koffer bei der Ankunft aufgeplatzt ist. Als mich meine Gastfamilie zum ersten Mal sah, war ich also gerade damit beschäftigt meine Klamotten zu sammeln, in den Koffer zu stopfen, auf diesen draufzusitzen und zu versuchen ihn irgendwie zu schliessen.

Daraus habe ich folgendes gelernt: So packen, wie wenn man für 3 Wochen verreisen würde. So hat man  zu Beginn sicherlich genügend Kleider und genug Zeit um sich nach einer Waschmaschiene oder einem Shoppingzentrum umzuschauen ;) .

Das bringt mich zum nächsten Punkt. Shoppen. Ich kanns nicht ausstehen ausser ich bin im Ausland. Da gefällt mir plötzlich jedes Shirt und jeder Schuh und somit bald auch jeder grosse Koffer. Nach Kanada bin ich mit einem prall gefüllten Koffer gereist. Zurück nach Hause dann mit dem selben Koffer (diesmal mit Klebeband zugeklebt), einer weiteren Sporttasche und meiner Laptoptasche, die so voll war, dass der Reissverschluss nicht einmal annährend zuging. Und all dies obwohl ich 3 Wochen vor meiner Heimreise schon 2 vollgepackte Kartonkisten in die Schweiz geschickt habe.

Mein Tipp an euch

Macht am besten einen JA und einen NEIN Stapel mit euren Kleidern. So könnt ihr schon mal einige Dinge zur Seite legen. Bevor ihr den JA Stapel dann in den Koffer packt, schaut euch nochmal jedes Kleidungsstück an und fragt euch “brauche ich das wirklich?”. Versucht diesen Stapel noch mal zu verkleinern und dann wirds eingepackt. Ihr werdet meistens das Gefühl haben, etwas Wichtiges vergessen zu haben. Das meiste kann man aber im Ausland sowieso günstiger kaufen.

Perfekt gepackt habt ihr dann, wenn am Ende immer noch Platz im Koffer ist. So habt ihr die Möglichkeit, im Sprachaufenthalt Souvenirs und Klamotten zu kaufen ohne ein zweites Gepäckstück besorgen zu müssen.

 Rucksack statt Koffer?

Wer einen Backpacker Trip plant und Gastfamilien gegen Hostels tauscht, der muss noch genauer überlegen, was auf die Reise mitkommt und was zu Hause bleibt. Für diejenigen gibt es nächste Woche Packtipps :) .

 

 

 

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Kennen Sie die wirklichen Highlights in Peru ?

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Über den südamerikanischen Andenstaat Peru wurde bereits viel geschrieben. Vieles von dem mag zutreffend sein, manches jedoch scheint der Fantasie einiger Reisender entsprungen zu sein und entbehrt jeglicher Grundlage. Wie etwa die beliebten Horror Geschichten über Monsterinsekten welche im Amazonasbecken lauern oder dem legendären Pistaco – alles moderne Urban Legends, unterhaltsam aber weitab jeglicher Realität.

Eine weitere Falschinformation die sich nach wie vor hartnäckig hält, ist die Behauptung, dass Lima – die Hauptstadt Perus – eine hochgelegene Stadt in den Anden sei. Erstaunlich, aber ein Irrtum auf welchen man noch relativ häufig in Europa stößt.

Richtig ist , dass Peru zu den „Anden – Staaten“ zählt, wenn gleich die schroffe Bergwelt nur rund 15% der Staatsfläche Perus ausmachen. Die heutige Hauptstadt Lima liegt jedoch direkt an der südamerikanischen Pazifikküste, inmitten einer ausgedehnten Küstenwüste.

Lima, vielleicht nicht die attraktivste aller südamerikanischen Metropolen, ist dabei durchaus eine Reise wert. Sei es um vor der Küste die Seelöwen Kolonie der Islas Palominos zu besuchen, oder die geheimnisvollen Ruinen von Pachacamac im Süden er Stadt.

Lima ist auch Ausgangspunkt für viele Peru Reisen in den wenig frequentierten Norden Perus oder in das ausgedehnte Amazonasgebiet. Archäologische Schätze wie Chan Chan – die ehemals größte Siedlung auf dem Kontinent vor Ankunft der Spanier, Sipan oder das geschichtsträchtige Cajamarca sind attraktive Reiseziele abseits gängiger Tourismuspfade.

Perus Hauptstadt dient auch als Ausgangspunkt für Touren in die Regenwaldregionen des Landes. Tingo Maria, Pucallpa und Iquitos sind weniger bekannte aber sehr lohnende Reiseziele, insbesondere für Liebhaber der üppigen Fauna und Flora des Regenwaldes.

Eine besonders sehenswerte und kaum bekannte Tour ist die Strecke von Lima nach La Merced – dem Eingangstor zur Selva Centra und nächstgelegener Urwaldregion Perus von Lima aus.

Auf der Carretera Central fährt man zunächst nach Tarma und passiert dabei die höchste Passstraße Perus (Ticlio) bevor man das tiefergelegene Tarma erreicht. Das beschauliche Städtchen ist bekannt für seine Blumenproduktion und sein mildes Klima, eine Idylle inmitten von grünen Berghängen und Blumenfelder. Von Tarma aus führt eine gut ausgebaute Straße nach La Merced – dem Eingangstor der Selva, mit seinem angenehmen, subtropischen Klima. La Merced ist nur wenige Autominuten von Tarma entfernt und doch liegt der Ort in einer völlig anderen Klimazone. Hier beginnt der Überfluss des Regenwaldes mit seiner unglaublichen Artenvielfalt. La Merced ist u.a. bekannt für seine Kaffeeproduktion. Von hier aus gelangt man auch nach Oxapampa einer im ganzen Land bekannten Siedlung deutscher und österreichischer Einwanderer welche die Architektur, Gastronomie und Lebensart über die Jahrzehnte bewahrt haben.

Viele Sehenswürdigkeiten gibt es abseits der großen Touristenströme in Peru zu entdecken. Tumbes, Mancora, Trujillo und Chiclayo beispielsweise sind auch wegen ihrer Strände beliebt. Aber auch die Regenwälder Perus oder einladende Küstenstädte wie Ilo oder Pisco im Süden des Landes sind eine Reise wert.

Es ist dabei weder strapaziös noch unsicher fernab der touristischen Hauptrouten zu reisen. Einige Reiseveranstalter haben auch das „unerwartet andere“ im Programm.

 

Haben wir auch Sie zu einer Peru Reise motiviert?

 

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Kulturschock im Sprachaufenthalt

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Jeder, der schon für längere Zeit im Ausland war kennt das Gefühl. Dinge, die man zu Beginn des Auslandaufenthalts lustig, toll, spannend und  interessant gefunden hat scheinen nach ungefähr 6 Wochen nur noch doof, unnötig und man fragt sich “wieso machen die das nicht so wie wir zu hause?”.  Kurz:  Daheim ist alles perfekt – hier ist alles furchtbar. Das nennt man Kulturschock!

Bei einem kurzen Sprachaufenthalt von 3-4 Wochen ist es eher unwahrscheinlich, dass ein solcher Schock wirklich eintrifft. Die meisten bekommen wohl etwas kalte Füsse am Tag bevor es los geht aber in einer relativ kurzen Zeit lernt man die Kultur und die Leute des anderes Landes eher etwas oberflächlich kennen. Wer jedoch längere Zeit im Ausland verbringt, zum Beispiel bei einem Sozialpraktikum oder als Au Pair, der wird bald merken, dass vieles anders ist wie zu Hause. Dies kann manchmal echt frustrierend sein.

Wie kann man einen Kulturschock verhindern?

Es ist eigentlich ganz einfach, doch den meisten gelingt es trotzdem nicht. Der wohl wichtigste Punk ist die Sprache. Nichts deprimiert einen mehr wie wenn man sich mit den Leuten des Landes nicht unterhalten kann. Wichtig ist daher, dass man zumindest zu Beginn des Aufenthaltes einen Sprachkurs  macht, um wenigstens ein bisschen mit der lokalen Bevölkerung kommunizieren zu können.

Ein weiterer hilfreicher Tipp ist sich immer wieder über die politische Situation in einem Land zu informieren. Kauft euch mal eine Zeitung oder recherchiert im Internet welches die aktuellen Themen im Gastland sind und was die Leute momentan bewegt. So fühlt man sich nicht mehr ganz so orientierungslos.

Empfehlenswert ist auch, sich vor oder während dem Auslandaufenthalt Filme vom Gastland anzuschauen. Jedes Land – sei es England, Italien oder Iran – drückt sich (seinen Humor, Traditionen, Bräuche, Probleme) durch sein Kino aus. So kann man sich auf unterhaltsame Weise über das Gastland informieren.

Dies bringt mich auch schon zum letzten und wahrscheinlich wichtigsten Punkt:

Man muss sich bewusst werden, dass nun mal jedes Land anders ist.  Je früher man das realisiert und vor allem akzeptiert, umso schneller kann man sich im Gastland einleben. Kulturelles Verständnis beruht auch auf Gegenseitigkeit. Es kann einem auch helfen, wenn man sich mit den Leuten vor Ort über die Unterschiede zur eigenen Kultur unterhält. So versteht man sich gegenseitig besser und Missverständnisse können aus der Welt geschafft werden.

Taucht also ein in die Kultur, beteiligt euch daran und versucht sie zu leben. Ihr werdet sehen, bald kommt sie euch nicht mehr ganz so schockierend vor.

 

 

 

 

 

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Ein Applaus für den Piloten!

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Andere Länder, andere Sitten. Beim Reisen durch fremde Länder oder im Sprachaufenthalt lernt man immer viele interessante neue Dinge über andere Kulturen. Doch nicht nur auf dem Land sondern auch in der Luft gibt es Rituale und Traditionen, die man sonst nirgends findet.

Ihr seid sicherlich auch schon mal mit dem Flugzeug irgendwo hingeflogen, sei es in die Ferien oder in einen Sprachurlaub. Die Maschine beginnt den Landeflug, langsam werden die Häuser etwas grösser und kleine spielzeugähnliche Autos schlängeln sich durch das verzweigte Strassennetz. Das Flugzeug berührt den Boden und dann geht’s auch schon los: *Klatsch*Klatsch*Klatsch* – ein Riesenapplaus!

Warum ist das so? Wieso applaudieren die Leute wenn der Pilot das Flugzeug sicher auf den Boden bringt? Klatscht ihr jedes Mal wenn der Bus eure Haltestelle erreicht und ihr aussteigen könnt? Oder applaudiert ihr wenn euch der Friseur eine neue Frisur verpasst hat? Ich tippe mal auf Nein :) . Da im Bus, der Bahn, oder im Taxi niemand applaudiert wenn der Fahrer einen heil ans Ziel bringt könnte man ja direkt denken, dass die Leute davon ausgehen, dass alle ihre Arbeit gut beherrschen ausser die Piloten.

Eine Studie hat gezeigt, dass die meisten Reisenden laut Beifall klatschen, weil sie sich beim Flugpersonal, vor allem aber beim Piloten, für die gute Arbeit bedanken wollen. Etwa: ” Vielen Dank, dass wir nicht abgestürzt sind.”

Immerhin 36% der Befragten sagten, dass sie klatschen weil sie schlichtweg erleichtert sind wieder festen Boden unter den Füssen zu haben. Angeblich ist die Angst beim Fliegen viel grösser als beim Autofahren; deshalb freuen sich die Passagiere, dass der Flug gut verlief und applaudieren daher auch kräftig. Natürlich gibt es dann auch noch diejenigen, die einfach klatschen weil es alle tun.

Angeblich kommt dieser Brauch des Beifalls bei der Landung von früher. Damals war das Fliegen wirklich noch eine gefährliche Angelegenheit und eine Landung ging doch noch öfters schief als dass das heute der Fall ist. Es kam wirklich auf das Können des Piloten an, ob die Landung glimpflich verlief oder ob sie eher einer Achterbahnfahrt ähnelte. Beim sicheren Ankommen auf dem Boden wurde also erstmals kräftig geklatscht. So besteht diese Tradition auch heute noch und zwar, so scheint es, auf der ganzen Welt.

Das Absurde an der ganzen Sache ist, dass die Piloten in ihrem Cockpit den Applaus gar nicht erst hören. Zumindest ist dies meistens der Fall. Eine Freundin von mir war Au Pair in den USA und bei der Landung in New York klatschten natürlich alle. Die Reaktion des Piloten:  „Sehr geehrte Damen und Herren, vielen Dank für ihren freundlichen Beifall. Zur Information: Gestern sind wir ebenfalls erfolgreich in NY angekommen, und vorgestern auch, und davor auch.“  Alle haben gelacht :) .

 

Manche werden es nervig finden doch irgendwie gehört der Beifall nach einer erfolgreichen Landung einfach zum Fliegen dazu.

 

 

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Ratgeber – So findest du deine Traumdestination für einen Englisch Sprachaufenthalt (2. Teil)

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Heute gibt’s den 2. Teil der Serie: „Wie finde ich meine Traumdestination?“.  Hier noch 3 weitere Fragen, die du dir stellen kannst, um herauszufinden, wo du am besten deinen Englisch Sprachaufenthalt machen sollst:

1. Bin ich offen oder eher zurückhaltend?

 

Allein in einem fremden Land zu sein kann für viele eine Herausforderung darstellen. Weg von zuhause, von Familie und Freunden fühlt man sich vielleicht zu Beginn nicht ganz so wohl. In einem Sprachkurs ist es generell sehr einfach andere Leute zu treffen und schnell neue Freunde zu finden. Alleine bist du garantiert nie. Jedoch möchtest du vielleicht auch Einheimische kennenlernen und dies kann schon etwas schwieriger sein. Amerikaner, sagt man, sind offener als Engländer und man kommt schneller mit ihnen ins Gespräch. Jedoch sind die Amis auch dafür bekannt, dass sie eher oberflächlich sind und wenn du auf der Suche nach Freundschaften fürs Leben bist, kann das in den USA doch etwas schwieriger werden. Natürlich sind das nur die generellen Tendenzen und es kann selbstverständlich sehr gut sein, dass du ganz andere Erfahrungen machst.

Egal wo du bist,  lass dich auf die Leute ein und versuche so viele Kontakte wie möglich zu knüpfen. Es ist erstaunlich wie anders (und oft besser) man ein fremdes Land erlebt, wenn man mit den Einheimischen anbändelt.

2. Mag ich Fussball, Rugby, Football oder Eishockey?

 

Eine ganz einfache Methode um seine Traumdestination für einen Englisch Sprachkurs schnell zu finden, ist sich zu fragen was man am besten mag. Sportpräferenzen ist nur eine von vielen Möglichkeiten um zu sehen, wo man eventuell besser hinpasst. Bist du ein begeisterter Fussballfan, dann liegst du mit England oder Irland bestimmt nicht falsch. Stehst du eher auf Football oder Hockey so bist du in den USA oder Kanada  am besten aufgehoben. Für Rugbyfanatiker eignet sich Australien ziemlich gut. Natürlich kann man sich auch andere Fragen stellen zum Beispiel shoppe ich lieber in einer Mall oder in einer gemütlichen Einkaufsstrasse? Wer auf Mall tippt wird von den USA und Kanada begeistert sein (natürlich je nach Stadt) und wer lieber durch Strassen und Gässlein bummelt hat in England oder Irland sicherlich eine geeignete Destination gefunden.

3. Was sind meine Ziele?

 

Überlege dir warum du ins Ausland gehst. Willst du einfach deine Englischkenntnisse verbessern und auffrischen oder gar eine Prüfung absolvieren und ein Diplom erhalten? Geht es dir wirklich in erster Linie um die Sprache oder ist der Kurs lediglich ein tolles Nebenprodukt? Diese Frage mag dir etwas seltsam vorkommen, denn es heisst ja Sprachkurs und da geht wohl jeder hin der eine Sprache lernen will. Aber oft ist es auch so, dass Leute einen Sprachaufenthalt machen aber dies vor allem tun um ins Ausland zu gehen und neue Leute zu treffen, fremde Kulturen kennenzulernen und auf sich allein gestellt zu sein. Für diese Personen steht die Sprache wohl eher an zweiter Stelle. Dafür legen sie hohen Wert auf ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm. Da man in jedem Land die Sprache lernen und nebenbei noch tolle Ausflüge unternehmen kann, ist es natürlich schwierig genau zu sagen wo du deinen Sprachkurs machen sollst. Sagen wir mal du liebst das Meer und die Sonne und geniesst es einfach mal einen Tag (oder zwei oder drei…)lang am Strand zu liegen und zu relaxen. Stell dir vor du solltest dann nach der Schule aber eigentlich besser noch für deine Cambridge Prüfung lernen und daher eher nicht an den Strand gehen. Wäre es dann nicht vielleicht besser deinen Sprachaufenthalt nicht am Meer sondern besser in einer gemütlichen Englischen Stadt zu machen?

Oder aber du bist gerade das Gegenteil und suchst Sonne, Strand und Spass? Dann wäre es doch super einen Sprachaufenthalt in Australien oder Kalifornien zu machen.

Kurzum:

Im Grossen und Ganzen ist es so, dass jedes Land sich für einen Auslandaufenthalt eignet.

Am Ende kommt es auf dich an, auf deine Vorlieben und Interessen, deine Ziele und deine Persönlichkeit.

 

So, nun stellt sich die Frage: Welches ist deine Traumdestination für einen Englisch Sprachaufenthalt?

 

 

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Work and Travel in Kanada – Toronto

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Kanada verbinden die Meisten zunächst mit Bildern von unendlicher Weite, spektakulärer Landschaft und unberührter Natur, in der sich Bieber, Elche und Grizzlybären noch in freier Wildbahn beobachten lassen. Aber natürlich hat das Land im Norden des amerikanischen Kontinents noch eine ganze Menge mehr als das zu bieten.

Nicht umsonst erfreut es sich bei zahlreichen Working-Holiday-Makern steigender Beliebtheit und es ist sicherlich nicht verkehrt, wenn man sagt, dass Kanada sich in den letzten Jahren vom Geheimtipp zu einem der populärsten Zielländer im Bereich Work and Travel entwickelt hat. Ein Grund dafür mag u.a. auch sein, dass Antragssteller hier das Working Holiday Visum bis zu einem Alter von 35 Jahren – und nicht wie in vielen anderen Ländern bis zu 30 Jahren – beantragen können. Work and Travel in KanadaJeder Antragsteller sollte allerdings beachten, dass die kanadische Regierung jährlich nur eine begrenzte Anzahl dieser Visa anbietet (z. B. gab es für 2010 lediglich 4.200 Plätze, die alle schnell vergriffen waren) und man sich rechtzeitig bewerben sollte. Start der Vergabe für 2012 ist der November 2011.

Ein zentraler Anlaufpunkt für viele Reisende, die Work and Travel in Kanada machen, sind die pulsierenden Metropolen Vancouver und Toronto. Dabei ist Toronto mit ca. 5,1 Millionen Einwohnern zum einen die größte Stadt Kanadas und viertgrößte Stadt Nordamerikas, zum anderen aber auch das wirtschaftliche Zentrum des Landes. Die Stadt am Ufer des Ontariosees bietet neben jeder Menge touristischer Highlights – wie beispielsweise dem CN-Tower, der kanadischen (Ice-)Hockey Hall of Fame und den nahegelegenen Niagara Falls -, vor allem auch Sportfans vielfältige Möglichkeiten: Basketball, Baseball, Eishockey, Fußball (oder Soccer, wie die Kanadier sagen) – um an dieser Stelle nur einige zu nennen.

Für Backpacker und Reisende mit dem Working Holiday Visum ist die Stadt aber auch aufgrund der Vielzahl an lukrativen (Neben-)Jobs interessant, mit denen sich die eigene Reisekasse aufbessern lässt. In der Regel lassen sich diese Angebote über Kleinanzeigen, Aushängen an schwarzen Brettern oder den entsprechenden Jobbörsen, Foren usw. online finden. Ob im Gastronomie-, Hotelbereich oder als Aushilfe in einem Büro – hier dürfte für jeden etwas dabei sein. Darüber hinaus bietet der Großraum Toronto weitere interessante Jobangebote: Sowohl Feriencamps als auch zahlreiche Sehenswürdigkeiten sind ständig auf der Suche nach Aushilfskräften, um gerade im Sommer die anfallende Arbeit überhaupt bewältigen zu können.

Unabhängig davon, für welchen Job man sich aber letztendlich entscheidet, ein Work and Travel-Aufenthalt in Kanada ist eine tolle Möglichkeit, dieses faszinierende Land intensiv kennen zu lernen.

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Akwaaba – Willkommen in Ghana

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Nach dem Lehrerseminar hat Lea beschlossen Freiwilligenarbeit in Ghana zu leisten. Dort unterrichtet sie eine Schulklasse in Englisch und Mathe. Was sie in den letzten 2 Wochen erlebt hat und was für Erfahrungen sie in dem fremden afrikanischen Land bereits gemacht hat könnt ihr hier lesen.

Volunteer in Ghana

Also, die Ghanaer sind im Grossen und Ganzen ein sehr angenehmes und freundliches Volk… mit ein paar Ausnahmen, aber wo ist das nicht so?!
Morgen um sechs ist es hier schon Taghell, dann bin ich aber noch im Bettchen. Ich muss hier allgemein nicht so früh aus den Federn, da die morgendliche Dusche auf Grund des Grossansturms im Badezimmer entfällt. Ich dusche immer abends (oder ich hoffe jedenfalls, dass ich abends Duschen kann, weil das Wasser hier etwa so sicher ist, wie bei uns, der Schnee im Juni). =) Auch am Abend kann das Duschen zu einer Herausforderung werden, da dies im Dunkeln nicht ganz so einfach ist (um sechs Uhr ist es hier schon dunkel) und Stromausfall ist hier eine tägliche Normalität. Deshalb ist die beste Lösung, wenn man seiner täglichen Körperhygiene direkt nach der Schule nachgeht, zumal sie dann auch ziemlich Notwendig ist. Denn die süssen kleinen Kinderchen streichen ihre Rotznäschen und ihre Reisbreihändchen sehr gerne an meinen Kleidern und meinem „lovely hair“ ab.

Andere Länder, andere Sitten

Auf jeden Fall mache ich mich um 8 mit dem Trotro auf den Weg zu meiner Schule. Zur allgemeinen Weiterbildung: Ein Trotro ist hier in Ghana das Hauptverkehrsmittel. Beim Trotro handelt es sich um einen sehr alten VW-Bus, dessen Transportfähigkeit so ausgebaut wurde, dass möglichst viele Leute auf möglichst engem Raum transportiert werden können. Trotros dienen nicht nur dem Transport von Reisenden, sondern auch als Verkaufsstellen oder Orte, wo Predigten abgehalten werden können.

Grundsätzlich kann man sagen, dass auf den Strassen Ghana`s alles das herumfährt, was bei uns nicht einmal mehr auf dem Schrottplatz stehen würde…
Das Hühner und Ziegen auf den Strassen herumrennen und sich Frauen mit Wahren auf dem Kopf zwischen den wartenden Autos hindurch schlängeln, ist hier ganz normal und für mich noch immer ein Spektakel. =) Auch der Duft in diesen Trotros ist immer sehr speziell… Man kann sich denken, wie es riechen muss, wenn 24 Menschen zusammengepfercht in einem Trotro sitzen… und das in brütender Hitze.
Dieses strenge Lüftchen steht aber in keinem Vergleich zum Geruch, der mir in die Nase steigt, sobald ich den Marktplatz erreicht habe. Da gilt die Regel: Bei Gewürzständen kräftig einatmen und dann, die Luft anhaltend, an den in der Sonne schmorenden toten Ziegen und an den gammligen Fischen vorbeigehen. Und zwar im Eilschritt! Das wiederum ist nicht immer all zu einfach, da dir jeder Mensch etwas verkaufen will. Obruni hier, Obruni da. (Obruni heisst Weisse/r). Ausserdem bist du „everybody`s friend” und lieben tun sie dich auch schon nach 2 Sekunden. Oh, i love you, i love you =) ;)

Schule mal anders…

In der Schule angekommen, unterrichte ich meine Kids in Englisch und Mathe. Die Schule geht hier vom Kindergarten, bis zum sechsten Schuljahr. Ich habe eine dritte Klasse. Einen Lehrplan gibt es hier nicht. Das Ziel ist im Grossen und Ganzen, dass die Kinder Ende 6. Klasse wissen, dass es ein ABC gibt, dieser zwar auswendig aufsagen, aber weder lesen noch schreiben können. Zudem sollten sie auch schon mal vom Einmaleins gehört haben…

Das Unterrichten wird hier zur echten Herausforderung, weil das gesamte Equipment, was mir in der Schweiz zur Verfügung steht nicht einmal im Ansatz vorhanden ist. Die Schule besteht aus zusammengenagelten Holzbrettern, welche mit einem Wellblechdach bedeckt sind. Der Boden ist der Selbe, wie der Boden ausserhalb des Schulzimmers, und wird matschig, wenn es ins Schulzimmer regnet. Auch die Pulte und Stühle sind in sehr schlechtem Zustand und von allem hat es einfach zu wenig.

Die Kinder können sehr schlecht teilen, was bei der Situation hier auch einleuchtend ist. Es ist hier Gang und Gäbe, dass die Kinder mit Stöcken geschlagen werden, wenn sie die Antwort nicht wissen, oder die Antwort nicht korrekt war. Sie wissen jedoch, dass ich sie nicht schlage. Dies wiederum hat zur Folge, dass ihr Respekt vor mir nicht all zu gross ist. Die Lehrer hier nehmen ihren Job auch sehr gemütlich. Haben sie eine Aufgabe an die Tafel geschrieben, nehmen sie ihr Taschentuch aus der Hosentasche, legen es sich über das Gesicht und schlafen einfach mal eine Runde. Ghanaer schlafen sowieso fast immer und überall. Sei es am Marktstand, im Trotro, am Strassenrand…

Freizeitaktivitäten

Nach der Schule gehe ich nach Hause, wo ich die Leute aus meinem Haus wieder treffe, die ebenfalls in einer der Schulen oder einem der Krankenhäuser waren. Dann kochen wir zu Mittag, waschen Wäsche (von Hand!- und ich muss sagen, dass dem Menschen, der die Waschmaschine erfunden hat, doch wirklich ein Ehrentag im Jahr gewidmet werden sollte), oder wir fahren an den wunderschönen Strand und geniessen das Leben.=)
Am Wochenende machen wir dann meistens kleinere Tagesausflüge, oder gehen am Abend in die Clubs oder Pubs.

Wie ihr also lesen könnt, bin ich hier gut aufgehoben! Freiwilligenarbeit in Ghana zu leisten kann ich also nur weiterempfehlen. Es ist ein super Erlebnis und eine einzigartige Möglichkeit dieses Land kennenzulernen. Trotzdem freue ich mich schon jetzt wieder auf die warme Dusche zuhause in der Schweiz :)

 

 

 

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